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2019: Umwelt & Naturschutz - Umweltpolitischer Jahresrückblick

28.09.2019

2019: Umwelt & Naturschutz - Umweltpolitischer Jahresrückblick


Hier geht´s zum umweltpolitischen Rückblick auf das Jahr 2018 (Südbaden, Elsass, Oberrhein & Rest der Welt)

Auf dieser Internetseite entsteht im Jahr 2019 der umweltpolitischen Rückblick auf das Jahr. Noch ist diese Seite eine einfache fehlerhafte Textbaustelle und Gedankenstütze.



  • Wir beginnen unseren Jahresrückblick erstmals mit einem drei Euro-Witz. Die Klimakatastrophe wurde im Jahr 2019 langsam real. Die globale Temperatur steigt, die Extremwetterereignisse nehmen zu, Gletscher & Pole schmelzen, der Meeresspiegel steigt, die Wälder sterben und der Regenwald brennt. Und was beschließt die Regierung in Sachen Flugverkehr? Die Luftverkehrsteuer für innerdeutsche Flüge sowie Verbindungen innerhalb der EU steigt um sagenhafte drei Euro. Der Berg kreißte und gebar eine Maus.

  • Europas oberste Richter haben 2019 nach langem Streit entschieden: Die deutsche Pkw-Maut verstößt gegen EU-Recht. Die Maut war antieuropäisch, eine unökologische Flatrate für Vielfahrer, ein klassisches Beispiel für CSU-Spezlwirtschaft und ein bürokratisches Monster, an dem Konzerne vermutlich mehr verdient hätten als der Staat. Eine kluge CO2 Steuer wäre eine sinnvolle, ökologische Alternative zur Maut, an der Konzerne aber nichts verdienen würden.

  • 2019 war das Jahr in dem die Konzerne "verschwanden". Nicht die großen Auto-, Öl-, Kohle- und Atomkonzerne selber bekämpfen die Energiewende, Fridays for Future und die CO2 Steuer, sondern die "Initiative neue soziale Marktwirtschaft" die von der Industrie gut bezahlt wird. Bayer/Monsanto, Syngenta, Gen-Lobby & Co. sehen ihre Profitinteressen durch das Agrarpaket und as Volksbegehren Artenschutz massiv gefährdet. Sie treten aber psychologisch geschickt nicht selber auf sondern schicken gezielt den gut getarnten Lobbyisten Bauer Willi, "kleinen Bauern & Landfrauen" vor. Hinter den vorgeschobenen Günen Kreuzen steht eigentlich eine bundesweite Kampagne "Schützt die Bauern durch ein Ja zum Gift und zur Massentierhaltung". Die Grüne Kreuz Kampagne war die bestorganisierte PR-Aktion der Agro-Chemie-Lobby seit Jahrzehnten.

  • Im vergangenen Jahr 2018 hatte der BUND am Oberrhein die Mitglieder aufgefordert Protestpostkarten an die Landrätin Störr-Ritter in Breisgau-Hochschwarzwald zu senden. Hintergrund der Postkartenaktion ist die jahrzehntelange Grundwasservergiftung durch die Abraumhalde in Buggingen. Im Jahr 2019 haben wir den Sanierungs-Druck massiv erhöht. Eine parlamentarische Anfrage der SPD brachte ein unglaubliches Ergebnis. Von der Abraumhalde des ehemaligen Kalibergwerks gehen täglich bis zu 2,5 Tonnen Salz ins Grundwasser! Diese Tatsache übertrifft bei weitem unsere schlimmsten Befürchtungen und wirft ein Schlaglicht auf das Versagen der Behörden im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald. Wir machen weiter Druck, damit nach unglaublichen 11 Jahren Verhandlungen endlich mit der Sanierung begonnen wird.

  • Wenn im Jahr 2020 (hoffentlich) die beiden Fessenheimer Reaktoren abgestellt werden, dann hat das auch ein wenig mit den Tätigkeiten des BUND am Oberrhein in der grenzüberschreitenden Umweltbewegung zu tun. Hunderttausende von Infoblättern wurden gedruckt, die Zahl der BUND-Plakate, Banner, Anstecker, Mails, Aktionen & Demos ist unermesslich. Die Medien wurden fast drei Jahrzehnte mit viel zu vielen Presseerklärungen gequält.
    Zur Fessenheim-Abschaltung gibt BUND-Geschäftsführer Axel Mayer eine "Sektempfehlung"
    Kaufen Sie drei gute Flaschen Sekt
    • Die Erste öffnen sie am Tag der endgültigen Abschaltung des Letzten der beiden Reaktoren
    • Die Zweite öffnen am Tag der Entleerung der Brennelemente-Zwischenlager (Erst dann ist die die GAU-Gefahr tatsächlich beseitigt)
    • Die Dritte Flaschen sollten Sie gut lagern. In ca. einer Million Jahren ist der Großteil des in Fessenheim angefallenen Atommülls zerfallen. Dann gibt es tatsächlich Grund auf die Fessenheim-Schließung anzustoßen


  • Eine Studie der Landesanstalt für Umwelt zeigt, dass auch Baden-Württemberg massiv vom Insektensterben betroffen ist. Die ersten Daten des landesweiten Insekten-Monitorings sind alarmierend und bestätigen alle Befürchtungen. Der Hauptgrund für das Insekten- und Vogelsterben sind Agrargifte und eine zunehmend industrialisierte Landwirtschaft. Unser regionales Insektensterben ist Teil der globalen Artenausrottung.

  • Das Volksbegehren Artenschutz hat uns sehr beschäftigt. Gutes Brot, regionaler Wein UND Schmetterlinge, auch für unsere Enkel ist die Haltung des BUND am Oberrhein zum Volksbegehren. In einer Zeit massiver, globaler und regionaler Artenausrottung hat bei uns die Masse der Insekten teilweise um über 75% abgenommen und die Fernwirkung der Gifte tötet auch die Insekten in den großen Naturschutzgebieten, zum Beispiel am Kaiserstuhl. Getrieben vom (Alb-)Traum der giftdominierten, globalen Agrarfabrik, sind politisch gewollt, seit 1949 in Baden-Württemberg aber auch 75% der landwirtschaftlichen Betriebe verschwunden. Die politisch Verantwortlichen für das Bauernsterben stellen sich gerade, erschreckend erfolgreich, als Bauernretter dar.

  • Im Mai 2019 sind im Naturschutzgebiet Taubergießen rund 3.000 Hummel- und Spinnenragwurz-Orchideen verschwunden und es tobte ein großer Streit ob Wildschweine oder Diebe die Ursache waren. Doch dieser Streit lenkt vom Hauptproblem ab.
    Der große Orchideen-Bestand im Taubergießen ist ein kleines europäisches Naturwunder. Der Verlust so vieler Orchideen ist eine kleine Katastrophe für die Artenvielfalt. Die große Katastrophe ist die Tatsache, dass es europaweit nur noch so wenig Orchideen gibt. Unsere Naturschutzgebiete sind sind zwischenzeitlich (ähnlich wie in Afrika) Restnatur und Naturmuseen und der Verlust gefährdet winzige Restbestände. Egal ob Diebe oder Wildschweine die Ursache waren. Wir brauchen mehr Natur.

  • Der Historiker Werner Schönleber hat im Jahr 2019 Dokumente entdeckt und veröffentlicht, die zeigen, dass in der Zeit des Kalten Krieges in Lahr Atombomben "gelagert" wurden. Der Vorgang ist ein dreifacher Skandal:
    • Es wurde aufgezeigt, dass die mörderischste aller Bomben in Südbaden gelagert wurde
      - Es wurde aufgezeigt, dass wir in einer Demokratie jahrzehntelang gezielt belogen wurden
      - Es ist ein Skandal, dass diese Lügen niemanden stören.


  • In der Abrissphase der alten Freiburger Universitätsbibliothek hatten wir Kritik, an der extrem kurzen, teuren Nutzungsdauer des alten Gebäudes geübt. In der Planungs- und Bauphase der neuen Uni-Bibliothek hatten wir immer wieder einen nachhaltigen, langlebigen Neubau gefordert. "Aspekte der Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und der Folgekosten haben bei vielen öffentlichen Bauten der letzten Jahrzehnte keine große Rolle gespielt und weil es keine Debatte dazu gab und gibt, ist dies auch heute teilweise noch so. Der Staat hat nicht genug Geld, um kurzlebige Bauten zu erstellen." (Zitat aus einer der damaligen Presseerklärungen). Unsere Kritik und Vorschläge waren allerdings leider kein Thema für die UB-begeisterten lokalen Freiburger Medien. Jetzt gibt es zusätzlich zu vielen anderen Problemen auch noch "abfallende" Fassadenteile. Schon nach wenigen Jahren UB-Betrieb bestätigen zunehmende, teure Probleme des Gebäudes, unsere frühe Kritik.

  • Wie von uns schon lange befürchtet, verstärkt sich durch Trockenheit und Klimawandel das Waldsterben in Schwarzwald und Vogesen massiv. Noch zwei, drei solche Hitzesommer und Trockenjahre und wir werden den Schwarzwald nicht wiedererkennen. Und Agrarminister Hauk und die politisch Verantwortlichen für Klimawandel und Waldsterben spielen sich mit unseren Steuergeldern als "Waldretter" auf.

  • Am 20. September 1974 besetzten badisch-elsässische Umweltaktive erfolgreich den Bauplatz eines geplanten, extrem umweltbelastenden Bleichemiewerks im elsässischen Marckolsheim. Auf den Tag genau 45 Jahre später demonstrierten wir mit 30.000 Menschen und "Fridays for Future" in Freiburg für mehr Klimaschutz. Nein, wir haben die Jugendbewegung Fridays for Future nicht "geschaffen oder organisiert". Die jungen Menschen organisieren sich erfreulich selber. Aber wir haben uns jahrzehntelang für Luftreinhaltung, Klimaschutz und zukunftsfähige Energien engagiert und massive Konflikte mit Klimawandelleugnern und mächtigen Energiewendegegnern ausgetragen. Unsere Öffentlichkeitsarbeit war der stete Tropfen, der den Stein höhlt. Und irgendwann wurde aus der Quantität der Information, die Qualität der Aktion und wir freuen uns Fridays for Future zu unterstützen. Und die Kämpfe sind noch lange nicht ausgestanden und wir brauchen Jung und Alt.

  • Der BUND-Regionalverband hat in den letzten Jahren bundesweit über 18.000 Nistkästen verkauft und unsere Bauanleitungen im Internet wurden weit über 4 Millionen mal aufgerufen. In diesem Jahr haben wir jedem Kindergarten im Landkreis Emmendingen einen Nistkastenbausatz geschenkt um gerade auch kleine Kinder an die Natur heran zu führen. Eine kleine Erbschaft die direkt an uns ging hat diese schöne Aktion ermöglicht, die wir auch in den anderen Landkreisen unserer Region fortsetzen wollen.

    Warum gibt es große Medienberichte, wenn der CDU-landwirtschaftsminister Hauk in Bauernläden einkauft und Regionalität preist, während fast gleichzeitig CDU und CSU voller Begeisterung mit dem südamerikanische Staatenbund Mercosur die größte Freihandelszone der Welt schaffen? Für die Bauern bedeutet das großindustrielle Konkurrenz statt bäuerlicher Landwirtschaft, da Umweltschutzfragen, gesicherte Qualitätslebensmittel in diesem Freihandelsabkommen keine bedeutende Rolle spielen.


    Der Historiker Werner Schönleber hat im Jahr 2019 Dokumente entdeckt und veröffentlicht, die zeigen, dass in der Zeit des Kalten Krieges in Lahr Atombomben "gelagert" wurden. In den Reihen der Friedensbewegung galt dies in den 1980er-Jahren als offenes Geheimnis, obwohl die Existenz der Atombomben lange Zeit dementiert wurde. Der Vorgang ist ein dreifacher Skandal:
    • Es wurde aufgezeigt, dass die mörderischste aller Bomben in Südbaden gelagert wurden
    • Es wurde aufgezeigt, dass wir in einer Demokratie jahrzehntelang gezielt belogen wurden
    • Es ist ein Skandal, dass diese Lügen niemanden ärgern.



    Hunger in Zeiten globaler Verschwendung

    Zwei Milliarden Menschen von den insgesamt 7,6 Milliarden, die auf der Welt leben, leiden Hunger, sind unterernährt oder müssen ohne gesicherten Zugang zu regelmässigem und nahrhaftem Essen auskommen. Nachdem Hunger ein Jahrzehnt lang ein schwindendes Menschheitsproblem zu sein schien, breitet sich seit 2015 diese Geissel wieder aus. In jenem Jahr galten 785 Millionen Menschen als ernsthaft an Hunger Leidende, 2018 waren es 830 Millionen. Auch die Grade von Unterernährung kennzeichnen wieder das Leben von mehr Menschen, elf Prozent der Weltbevölkerung waren es vergangenes Jahr.


    Das vergangenen Jahr 2018 war das wärmste Jahr in Baden Württemberg seit Beginn der Wetteraufzeichnung
    Mit einer Jahresdurchschnittstemperatur von 10,4 Grad Celsius war 2018 das wärmste Jahr in BW seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Nach 2014 (mit 10,1 Grad Celsius) lag der Wert außerdem zum zweiten Mal überhaupt über der 10-Grad-Marke. 15 der 20 wärmsten Jahre lagen in diesem Millennium. Besonders beängstigend ist, dass sich allein seit 1989 die durchschnittliche Temperatur im Land bereits um ein Grad Celsius erhöht hat.


    Eine von Fachwissenschaftlern stark kritisierte Studie des DLR aus dem Jahr 2018 besagt, dass pro Jahr möglicherweise ca. 1.200 Tonnen Insektenbiomasse in Deutschland an Windrotoren verloren gehen. "Die aufgrund stark vereinfachter Annahmen hochgerechnete Zahl einer maximalen Masse von 1.200 Tonnen getöteter Insekten erscheint auf den ersten Blick sehr hoch" kritisiert das Bundesamt für Naturschutz. Dennoch haben viele Medien, aber auch Kohle-, Atom- und Agrarchemielobbyisten die Studie begierig aufgegriffen. Die inhaltlich umstrittene Studie ist lesenswert. Sie beschreibt gemessen an den Hauptursachen des Insektensterbens, allerdings nur ein kleines Rand- und Nischenthema. Allein in deutschen Wäldern fressen Vögel ca. 400.000 Tonnen Insektenbiomasse im Jahr!
    Mehr Infos: Hier



    Ein "Projektentwickler" möchte zwischen Wasserpark und Autobahn ein weiteres, gigantisches Ferienresort mit Hotels, Bungalows und Seenlandschaft bauen. Das etwa 27 Hektar große Areal (zukünftig 100 Hektar!) ist nach Auskunft van Hoogdalems (noch) im Besitz der millionenschweren chinesischen Geschäftsfrau Ma Wei mit Wohnsitz in Oberärgi in der Schweiz. In Zeiten in der die erlebte Realität am Oberrhein immer scheußlicher & zugebauter wird, braucht es neben ablenkenden TV-Programmen auch das Wuchern der großen Illusionsmaschine Europapark und deren Umfeld. Es wird mehr, es muss mehr werden, es muss wuchern... Das sind die Grundregeln der großen Illusionsmaschine und einer zutiefst selbstzerstörerischen Fun-Gesellschaft in Zeiten des Klimawandels, des Artensterbens und der absehbaren Endlichkeit der Ressourcen.

    Beginn einer neuen atomaren Aufrüstung in Europa?


    Am 2. Februar läuft die 60-Tage-Frist zum INF-Vertrag aus, die US-Präsident Trump gesetzt hat. Wenn der INF-Vertrag zur Kontrolle nuklearer Mittelstreckensysteme endet und sich USA und Russland nicht aktiv um eine Verlängerung des START-Vertrages über 2021 hinaus bemühen, droht eine atomare Aufrüstung in Europa. Die USA werfen Russland wegen der Entwicklung des SSC-8-Marschflugkörpers Vertragsbruch vor. Russland gibt die Entwicklung der neuen Waffe zu, macht aber geltend, dass der SSC-8 nicht gegen den INF-Vertrag verstoße. Andersherum wirft Russland den USA vor, durch das in Rumänien stationierte Aegis-Raketenabwehrsystem ebenfalls den INF-Vertrag zu verletzen.
    Wir leben in Zeiten, in denen sich die Anzeichen organisierter Dummheit mehren, wo Autokraten auf präsidentgewordene Rüstungslobbyisten treffen und wir sollten dieser Dummheit & Gefahr endlich, endlich "Bewegung" entgegen setzen.
    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer, Kreisrat & Vizepräsident Atomschutzverband TRAS

    Mehr Infos: Hier


    Windräder belasten die Umwelt am wenigsten
    Erneuerbare Energien sind gut für Klima und Natur, Kohlekraftwerke dagegen schlecht, klar. Aber wie stark sind die Unterschiede wirklich? Das Umweltbundesamt hat nachgerechnet und 2019 eine Studie veröffentlicht: Braunkohle ist demnach 74 Mal schädlicher für die Umwelt als Windräder.
    Windenergie und Wasserkraft verursachen mit 0,28 bzw. 0,3 Cent pro Kilowattstunde die geringsten Umweltkosten. Mit Abstand folgen die anderen Erneuerbaren Energieformen Photovoltaik (1,64 Cent) und Biomasse (7,71 Cent). Von den fossilen Energien kann einzig Erdgas mit Umweltkosten von 8,59 Cent pro Kilowattstunde den einstelligen Bereich halten, Steinkohle und besonders Braunkohle sind mit 18,79 und 20,81 Cent pro Kilowattstunde am schädlichsten für Klima, Natur und Gesundheit.

    Trump & Friedensnobelpreis


    Der Milliardär, Umweltzerstörer, Klimawandelleugner, Kohlelobbyist, Rüstungslobbyist und Windenergiegegner, der sich Folter durchaus vorstellen kann, wurde am 20. Januar 2017 als US-Präsident vereidigt. Seine Wahl in der Millionärsdemokratie USA drückt unglaublich perfekt den herrschenden Zeitgeist und den höchsten der westlichen Werte, die GIER, aus. Auf einer Pressekonferenz 2019 erklärte Trump, Japan habe ihn für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Grund dafür soll jedoch laut japanischem Medienbericht eine Bitte der US-Regierung gewesen sein. Er scheint jetzt endgültig durchgeknallt zu sein.


    • Um das Zwei-Prozent-Marke des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigungsausgaben zu erreichen müsste der Verteidigungsetat in jedem Jahr um 6,8 Milliarden Euro auf 85 Milliarden steigen. Im Vergleich zum gerade verabschiedeten Budget für 2019 (42,9 Milliarden) wäre das nahezu eine Verdopplung. Deutschland hätte dann nach den USA den zweitgrößten Verteidigungsetat innerhalb der Nato. (Quelle: Der Spiegel)
    • Die Rüstungsausgaben aller 29 NATO-Staaten beliefen sich 2017 (schon vor der aktuellen Trump-Aufrüstungskampagne) auf rund 900 Milliarden Dollar
    • Die Rüstungsausgaben Russlands lagen 2017 bei 66,3 Milliarden Dollar.

    Quelle:dpa, afp




    Deutsche Umwelthilfe DUH, Attac, Gemeinnützigkeit & Angriffe auf die Umweltbewegung und die sozialen Bewegungen


    • Als die Lobbyisten einer konzerngerechten Globalisierung dafür sorgten, dass Attac die Gemeinnützigkeit entzogen wurde, habe ich geschwiegen, denn ich war ja beim BUND.
    • Als Autolobbyisten von CDU, FDP, AfD und konservative Medien die Gemeinnützigkeit der Deutschen Umwelthilfe angriffen, um die DUH in Sachen Diesel zum Schweigen zu bringen, habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht bei der DUH.
    • Als die Angriffe auf den BUND und den verbliebenen, gemeinwohlorientierten Rest der Umweltbewegung zunahmen, hatten sich alle an solche Angriffe gewöhnt und irgendwann gab es nur noch die neuen, industriegelenkten Verbände der Klimawandelleugner wie z.B. EIKE und die Scheinbürgerinitiativen der Atomlobby, die selbstverständlich noch "gemeinnützig" waren...



    Noch mehr "abfallende" Fassadenteile an der Freiburger UB
    In der Abrissphase der alten Freiburger UB hatte der BUND Kritik an der extrem kurzen, teuren Nutzungsdauer des alten Gebäudes geübt. In der Planungs- und Bauphase der neuen Uni-Bibliothek hatten wir immer wieder einen nachhaltigen, langlebigen Neubau gefordert. "Aspekte der Nachhaltigkeit, Langlebigkeit und der Folgekosten haben bei vielen öffentlichen Bauten der letzten Jahrzehnte keine große Rolle gespielt und weil es keine Debatte dazu gab und gibt, ist dies auch heute teilweise noch so. Der Staat hat nicht genug Geld um kurzlebige Bauten zu erstellen." (Zitat aus einer der damaligen Presseerklärungen). Unsere Kritik und Vorschläge waren allerdings leider kein Thema für die UB-begeisterten lokalen Freiburger Medien.
    Schon nach wenigen Jahren UB-Betrieb sehen wir die zunehmenden Probleme des Gebäudes und sehen uns in unserer frühen Kritik leider bestätigt.
    Mehr Infos:hier


    Deutsche Umwelthilfe DUH, Attac, Gemeinnützigkeit & Angriffe auf die Umweltbewegung und die sozialen Bewegungen


    • Als die Lobbyisten einer konzerngerechten Globalisierung dafür sorgten, dass Attac die Gemeinnützigkeit entzogen wurde, habe ich geschwiegen, denn ich war ja beim BUND.
    • Als Autolobbyisten von CDU, FDP, AfD und konservative Medien die Gemeinnützigkeit der Deutschen Umwelthilfe angriffen, um die DUH in Sachen Diesel zum Schweigen zu bringen, habe ich nichts gesagt, denn ich war ja nicht bei der DUH.
    • Als die Angriffe auf den BUND und den verbliebenen, gemeinwohlorientierten Rest der Umweltbewegung zunahmen, hatten sich alle an solche Angriffe gewöhnt und irgendwann gab es nur noch die neuen, industriegelenkten Verbände der Klimawandelleugner wie z.B. EIKE und die Scheinbürgerinitiativen der Atomlobby, die selbstverständlich noch "gemeinnützig" waren...





    Insektensterben wesentlich schlimmer als befürchtet


    "Eine aktuelle Übersichtsstudie, bestätigt auch Aussagen südbadischer Naturschützer: Den Forschern zufolge zeigen 40 Prozent der Insektenarten weltweit einen Rückgang, ein Drittel der Arten sei vom Aussterben bedroht. Als größten Treiber des Insektensterbens identifizierten sie den Verlust von Lebensraum durch intensive Landwirtschaft sowie die zunehmende Urbanisierung. Wenn die Insektenmasse weiterhin jährlich um 2,5 Prozent abnehme, könnte die artenreichste Klasse der Tiere in einem Jahrhundert verschwunden sein, warnen Experten."
  • Mehr Infos: Insektensterben: Ursachen, Quellen & Studien
  • Mehr Infos: Insektensterben - Artensterben - Bauernsterben








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    Dieser Artikel wurde 294 mal gelesen und am 12.10.2019 zuletzt geändert.