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AKW / KKW Krümmel: BUND Infos zum abgestellten Atomkraftwerk, Kernkraftwerk, Vattenfall & Gier



AKW / KKW Krümmel: BUND Infos zum abgestellten Atomkraftwerk, Kernkraftwerk

Der Druck der Umwelt- und Anti-Atom-Bewegung war erfolgreich. Nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima wurde das AKW Krümmel abgestellt und die alternativen Energiequellen ersetzten nach und nach die gefährlichste Form der Energieerzeugung. Jetzt kommt der technisch nicht unproblematische Abriss des Atomkraftwerks. Auch der in Krümmel produzierte Atommüll strahlt noch eine Million Jahre. Die unten folgenden Textteile stammen noch aus der Zeit, in der das AKW Krümmel am Netz war, und sind nur noch teilweise aktuell.



Vattenfall, AKW Krümmel, Klage, Schiedsgericht und Gier!

Es ist unglaublich:
Atomkonzerne gefährden Mensch und Umwelt.
Darum wurden bei uns nach Fukushima endlich die ersten AKW abgeschaltet. Der Konzern Vattenfall klagt weil seine Atommeiler in Krümmel und Brunsbüttel uns nicht mehr bedrohen dürfen. Der Konzern Vattenfall klagt weil er mit seinen Atommeilern in Krümmel und Brunsbüttel nicht mehr auf Kosten unserer Sicherheit und Gesundheit Geld verdienen darf
Der Atomkonzern klagt nicht in einem transparenten, rechtsstaatlichen Verfahren vor deutschen Gerichten, sondern vor einem Schiedsgericht bei der Weltbank. Und es ist noch unglaublicher, dass Vattenfall immer noch Kunden hat
Hier mehr Infos

Gefahrenquelle Atomkraftwerk Krümmel (Eine kurze Zusammenfassung)
Trotz Atomausstieg "strahlen" immer noch Atomkraftwerke in Deutschland und auch die grenznahen ausländischen AKW sind eine ständige Bedrohung. Die Nutzung der Atomenergie ist eine Gefahr für Mensch und Umwelt. Umweltbelastend, krank machend und sogar tödlich sind die Folgen des Uranabbaus, der Urananreicherung und die Herstellung der Brennelemente. Im so genannten Normalbetrieb gibt das Atomkraftwerk Krümmel krebserzeugende Radioaktivität an die Umwelt ab. Ein jederzeit möglicher schwerer Unfall oder Terroranschlag kann das Leben und die Gesundheit von hunderttausenden Menschen in Gefahr bringen und große Gebiete dauerhaft unbewohnbar machen. Atomkraftwerke und Atomwaffen sind "siamesische Zwillinge" und die "zivile" Nutzung der Atomenergie führt zur weltweiten Weiterverbreitung von Atomkraftwaffen. Noch problematischer und unsicherer als das Kernkraftwerk Krümmel sind die Wiederaufarbeitungsanlagen. Die Macht und der Einfluss der Atomkonzerne EnBW, RWE, E.ON, Vattenfall und Siemens auf die Politik sind undemokratisch. Mit einer vorgeschobenen Klimapropaganda versuchen sie von ihrer Mitverantwortung für den Klimawandel abzulenken. Der heute im AKW Krümmel produzierte Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden und gefährdet das Leben zukünftiger Generationen auf dieser Erde.


Aktueller Einschub:



Weiterer Schritt Richtung Fessenheim Abschaltung? Kleine Freude und große Skepsis beim BUND!


Hinkley Point, Atomwaffen & Atom-U-Boote
Beim ersten neuen Atomkraftwerk in Großbritannien seit über 20 Jahren geht es nur nebenbei um die Stromversorgung. Tatsächlich ist Hinkley Point C ein militärisches Projekt, das für die Erneuerung der Atom-U-Boot-Flotte Trident wichtig ist. Das legt ein Bericht der Universität Sussex und ein Bericht in der TAZ nahe.
Mehr Infos: hier





Wie "funktioniert" das Atomkraftwerk / AKW Krümmel?
Für eine vergrößerte Version der Grafik hier klicken
(Quelle: Wikipedia)

Das AKW Krümmel, Schleswig-Holstein
Krümmel ist einer von sechs Siedewasserreaktoren in Deutschland, die trotz der allgemeinen Sicherheitsmängel noch immer laufen. Durch eine Investition von 50 Mio. Euro wird die Leistung der vier Turbinen gesteigert, seit 2006 hat der Meiler eine Leistung von mehr als 1400 Megawatt haben. Krümmel wird damit zum größten Siedewasserreaktor in Deutschland.

Typ: Siedewasserreaktor
Bruttonennleistung: 1402 MW
Nettonennleistung: 1356 MW
Inbetriebnahme: 1983
Abgeschaltet am: 30.05.2011
Betreibergesellschaft: E.ON Kernkraft (50 %) und Vattenfall Europe Nuclear Energy GmbH (50 %).

CHRONOLOGIE: "Zwischenfälle" im AKW Krümmel
Quelle: Kölner Stadtanzeiger 28.06.07
"Das Atomkraftkraftwerk Krümmel im schleswig-holsteinischen Geesthacht wurde am 14. September 1983 in Betrieb genommen. Seitdem hat es fast 300 so genannte meldepflichtige Vorfälle gegeben, davon allein 15 im vergangenen Jahr. Die Nachrichtenagentur ddp dokumentiert die wichtigsten Zwischenfälle.
9. Mai 2002: Das AKW Krümmel muss außerplanmäßig vom Netz, nachdem in den Wochen nach Betreiberangaben, der Hamburgischen Electricitätswerke AG (HEW), zuvor eine deutlich erhöhte radioaktive Belastung des Reaktorwassers festgestellt worden war. Einzelne Brennelemente sollten ausgetauscht werden. Ursache für die erhöhten Messwerte waren nach HEW-Angaben Undichtigkeiten in Hüllrohren einzelner Brennstäbe.
21. Juni 2002: Das Kraftwerk wird heruntergefahren, nachdem HEW-Angaben zufolge an der Dichtung einer Entwässerungsleitung von etwa 2,5 Zentimetern Durchmesser ein Leck entstanden war.
23. Juli 2003: Das AKW wird abgeschaltet, nachdem es zu einem erhöhten Durchsatz in den Frischdampfleitungen des Reaktors gekommen war. Nach Angaben des zuständigen Gesundheitsministeriums in Kiel wurde die Panne durch eine Ventilfehlfunktion verursacht.
6. Oktober 2003: Wenige Stunden nach Abschluss der Jahresrevision muss das AKW wegen einer Störung wieder vom Netz genommen werden. Während des Anfahrvorgangs sei in der Füllstandsmessleitung des Speisewasserbehälters eine Tropfleckage festgestellt worden, hieß es.
9. März 2007: Das AKW muss wegen eines Brennelemente-Defekts außerplanmäßig abgeschaltet werden.
12. Juni 2007: Wegen der anhaltend hohen Wassertemperatur der Elbe muss die Leistung gedrosselt werden. Der Meiler läuft nach Angaben des Betreibers Vattenfall nur noch mit 80 Prozent Leistung.
28. Juni 2007: Nach einem Brand in der Umspannungsanlage wird der Reaktor heruntergefahren." (ddp)

Zitatende
Erst eine Woche nach dem Feuer am Atomkraftwerk Krümmel östlich von Hamburg haben Mitarbeiter der Reaktorsicherheit festgestellt, dass es zu weit mehr Störungen gekommen ist als bisher angenommen. Auch das Reaktorgebäude wurde vom Brand beschädigt.


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Der Brand im Atomkraftwerk Krümmel 28. Juni 2007
hat mehr Störungen als von Vattenfall bekannt gegeben verursacht. Es ist stets das gleiche Problem. Die "Definitionsmacht" über Unfälle haben stets die Betreiber, die dies auch schamlos ausnützen. Betroffen war nach einem Bericht des für die Reaktorsicherheit zuständigen Sozialministeriums in Kiel auch das Reaktorgebäude. Demnach kam es durch "unplanmäßiges Öffnen von zwei Sicherheits- und Entlastungsventilen" und durch den "unplanmäßigen Ausfall einer von mehreren Reaktorspeisewasserpumpen" zu einem "schnellen Druck- und Füllstandsabfall im Reaktordruckbehälter". Der Betreiber Vattenfall hatte erklärt, der Atomreaktor selbst sei von dem Brand nicht betroffen gewesen.

Lokaler Widerstand:
In Krümmel formierte sich zunächst gegen den Bau und Betrieb des AKW lokaler Widerstand, dem die Krebsmeldungen dann Auftrieb gaben. Ab den 1990er Jahren fanden hier Demonstrationen und Blockaden gegen die Atommülltransporte sowie eine gewaltfreie, öffentlich angekündigte Schienenanschlussdemontage statt.
Quelle: BUND - Bundesverband

Uranabbau tötet
Die letzten großen abbauwürdigen Uranvorkommen liegen in Australien, Russland, Nordamerika, Südafrika, in Mali und im Kongogebiet. Für jede Tonne verwertbares Uranerz fallen bis zu 2000 Tonnen strahlender, umweltbelastender Abraum an. Das beim Uranabbau verstärkt entweichende Radongas macht die Bergwerksarbeiter und AnwohnerInnen krank. Ein Beispiel ist der Uranabbau der "Wismut" in Ost-Deutschland: Auf Grund der hohen Strahlenbelastung in diesen Gebieten traten dort verstärkt Krebserkrankungen auf. Allein rund 7.000 Lungenkrebsfälle sind dokumentiert. Insgesamt gehen Schätzungen von mehr als 20.000 Opfern im deutschen Uranabbau aus. Die Sanierung der deutschen Urangruben der Wismut hat die SteuerzahlerInnen 6,5 Milliarden Euro gekostet. Die gesundheitlichen Folgen des Uranabbaus in den Ländern der Dritten Welt sind verheerend.
Und doch ist Uran endlich: Nach seriösen Schätzungen reichen die Uranvorräte nur noch wenige Jahrzehnte.

Mehr Infos: Energiereserven und Uran

Radioaktivität im so genannten Normalbetrieb
Der Krebskamin und das radioaktive Abwasser
In der Propaganda der Atomkonzerne werden Atomkraftwerke häufig als "abgasfrei" bezeichnet. Doch Atomkraftwerke geben auch im so genannten Normalbetrieb über den Kamin, das Maschinenhaus und das Abwasser radioaktive Stoffe an die Umwelt ab. Jede noch so geringe radioaktive Strahlung kann Krebs auslösen. In der Umgebung vieler Atomanlagen wurden erhöhte Krebsraten festgestellt. Die Grenzwerte für erlaubte Radioaktivitätsabgabe des Atomkraftwerks Fessenheim zum Beispiel liegen bei 925 Milliarden Becquerel/Jahr für radioaktives Material und 74.000 Milliarden Becquerel/Jahr für Tritium (laut einer dpa-Meldung). Die erlaubte "Entsorgung durch Verdünnung", die schleichende Verseuchung über den Kamin und das Abwasser ist ein Skandal. Dort wo die Atomlobby Wikipedia manipuliert heißt der Schornstein der AKW sehr häufig verharmlosend "Abluftkamin".


AKW Krümmel verursacht Krebs und Kinderkrebs!
Aus einer Studie, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlichte, geht hervor, dass die Häufigkeit von Krebserkrankungen bei Kindern unter fünf Jahren mit der Nähe zum Reaktorstandort deutlich zunimmt. Die Studie mit Daten von über 6000 Kindern liefert die bislang deutlichsten Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern in der Nähe von Kernkraftwerken. Das Risiko ist demnach im 5-km-Radius für Kinder unter fünf Jahren um 60 Prozent erhöht, das Leukämierisiko um etwa 120 Prozent. Im Umkreis von fünf Kilometern um die Reaktoren wurde für den Zeitraum von 1980 bis 2003 ermittelt, dass 77 Kinder an Krebs erkrankten, davon 37 Kinder an Leukämie. Im statistischen Durchschnitt wären 48 Krebserkrankungen beziehungsweise 17 Leukämiefälle zu erwarten. Der Studie zufolge gibt es also zusätzlich 1,2 Krebs- oder 0,8 Leukämieerkrankungen pro Jahr in der näheren Umgebung von allen 16 untersuchten Akw-Standorten.

Es ist unerklärlich, warum immer noch Menschen ihren Gefahrstrom von den Atomkonzernen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW beziehen. Diese werben zwar aktuell nicht mehr "direkt" für AKW. Sie führen mit ihren Tarnorganisationen (industrienahen Bürgerinitiativen und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) aber einen aktiven und doch verdeckten Krieg gegen die Energiewende in BürgerInnenhand.



Süddeutsche Zeitung: Auch kleine Dosen von Radioaktivität können Krebs auslösen.
"Eine Untersuchung von gut 300000 Mitarbeitern der Atomindustrie zeigt jetzt, dass das Risiko für Leukämie schon bei kleinen Strahlungsmengen besteht und mit der Dosis linear ansteigt. Dieser Zusammenhang galt vielen Experten als plausibel, war aber schwer zu belegen.
Forscher der Internationalen Krebs-Agentur in Lyon haben nun Daten von 308000 Nukleararbeitern, darunter 40000 Frauen, aus Frankreich, Großbritannien und Amerika analysiert. Ihre Gesundheit war durchschnittlich 27 Jahre lang kontrolliert worden. Die Probanden hatten im Mittel 1,1Milligray pro Jahr abbekommen, etwa 16Milligray in ihrem Berufsleben. Das Risiko, an Leukämie zu sterben, vervierfacht sich laut der Berechnung bei Absorption von einem ganzen Gray, für die Arbeiter war es also im Mittel um knapp fünf Prozent angestiegen (Lancet Haematology, online)."

Quelle: Süddeutsche Zeitung, 23. Juni 2015, Seite 16


Das AKW Krümmel steht im Verdacht, für das Auftreten des Leukämieclusters Elbmarsch (mit)verantwortlich zu sein. Dieser Begriff bezeichnet die weltweit höchste erfasste Leukämierate bei Kindern im Raum der Samtgemeinden Elbmarsch und Geesthacht (Niedersachsen und Schleswig-Holstein). Demnach sind in den Jahren zwischen 1990 und 2005 16 Kinder an Leukämie erkrankt. Während das Kinderkrebsregister von einer Verdreifachung der für andere Regionen üblichen Quote ausgeht, ist nach Angaben der IPPNW (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges - Ärzte in sozialer Verantwortung) statistisch etwa alle 58 Jahre eine Leukämie-Erkrankung bei Kindern in diesem Gebiet zu erwarten. Im Raum Elbmarsch/Geesthacht erkranke durchschnittlich nun aber ein Kind pro Jahr an Leukämie. Beide Parteien sind sich jedoch einig über eine überdurchschnittliche Häufung der Leukämierate.

Tschernobyl und Fukushima: Atomunfälle und Reaktorkatastrophen – Die große Gefahr
In jedem AKW wird in einem Betriebsjahr pro Megawatt elektrischer Leistung die Radioaktivität einer Hiroshima-Bombe erzeugt. Das heißt, dass in Krümmel mit 1356 MW Leistung im Jahr in etwa die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 1356 Hiroshima-Bomben entsteht. Die Freisetzung nur eines kleinen Teils dieser Radioaktivität hat verheerende Folgen für die betroffene Region, wie der Atomunfall in Fukushima zeigt. Große Landstriche müssen für lange Zeiträume evakuiert werden. Dies ist eine menschliche und ökonomische Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes. Alternde, laufzeitverlängerte AKW vergrößern die Unfallgefahr. PolitikerInnen, die vor diesen Gefahren die Augen verschließen, sind apokalypsenblind. Die Unfälle von Tschernobyl und Fukushima werden sich so kein zweites Mal wiederholen. Die nächste Katastrophe, ob in Ost- oder Westeuropa, oder eben in Krümmel wird neue, nicht vorhersehbare und nicht planbare Katastrophenabläufe bringen. Überall, wo Menschen arbeiten, gab und gibt es Fehler. Die Atomtechnologie verträgt keine Fehler, insbesondere nicht in einem altersschwachen AKW. Sie ist nicht menschengerecht. Dazu kommt die Gefahr durch jederzeit mögliche Terroranschläge.


Die Gefährdung des AKW Krümmel durch Terrorismus & potentielle Anschläge
wird in der politischen Debatte gerne verdrängt und ausgeblendet. Doch die sogenannte friedliche Nutzung der Atomenergie hat die Büchse der Pandora weit geöffnet. Für Atom - Terrorismus gibt es vier denkbare Wege:

  • Aus spaltbarem Material (Plutonium-239, hochangereichertes Uran-235...) könnte ein nuklearer Sprengkörper einfachster Technologie gebaut werden
  • Verwendung einer (gestohlenen) Atombombe aus Beständen regulärer Armeen
  • Radioaktives Material kann mit Hilfe einer geeigneten technischen Vorrichtung in der Umwelt verbreitet werden, um eine radioaktive Verseuchung zu schaffen (Schmutzige Bombe)
  • Direkter Angriff auf ein Atomkraftwerk, einen Castortransport, eine Wiederaufarbeitungsanlage oder sonstige Atomanlage


Während die Punkte 1 und 2 technisch extrem aufwändig und sehr unwahrscheinlich (aber nicht ausgeschlossen) sind, müssen die letzten beiden Punkte als konkrete Bedrohungen angesehen werden. Ein Terror-Anschlag mit "modernen" panzerbrechenden Waffen auf das AKW Krümmel hätte verheerende Auswirkungen. Panzer- und bunkerbrechende Waffen aller Art gehören leider schon lange zum gängigen Waffenarsenal im Bereich des Terrorismus. Solange das AKW Krümmel nicht abgestellt ist, gehört es zumindest besser gesichert als bisher.
Mehr Infos - Atomterrorismus


AKW / Atomkraftwerk Krümmel / Zeitbombe

Dieses Motiv können Sie hier als Kleinanzeige oder zur Verwendung auf Ihrer Homepage herunterladen.


Flugzeugabsturz und das AKW Krümmel
Eine geheimgehaltene Studie der deutschen "Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit" über die Terror-Anfälligkeit von Atomkraftwerken wurde vom Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht.
Wir zitieren:
Terroristen sind mit jeder Art von Passagierflugzeug in der Lage, den atomaren Super-GAU auszulösen. Wenn nur ein Triebwerk eine Reaktorgebäudewand durchdringe und einen Brand auslöse, sei die Beherrschung des atomaren Ernstfalls "fraglich". Selbst ein "Treffer des Daches des Reaktorgebäudes durch Wrackteile mit Absturz eines Dachträgers in das Brennelementbecken" führe zu einer "begrenzten Freisetzung" von Radioaktivität aus dem Brennelementlagerbecken. Wird in diesem Fall auch noch Kühlwasser verloren und entsteht ein Treibstoffbrand - wie es beim World Trade Center der Fall war - rechnen die Experten mit "erheblicher Freisetzung aus dem Brennelementlagerbecken".

Auch Krümmel ist ein schlecht geschütztes Kernkraftwerk. Es kann nicht angehen, angesichts dieser Gefahren den Kopf in den Sand zu stecken. Nicht einmal die "nächste" Atomkraftwerksgeneration, der Europäische Druckwasserreaktor (EPR), könnte einen gezielten Anschlag überstehen. Nach einem Anschlag mit modernen Waffen oder einem Flugzeug auf das Atomkraftwerk würde das weite Umland aufhören, in der bisherigen Form zu existieren.

Wie groß die Terrorgefährdung der deutschen Atomkraftwerke ist, belegen interne Dokumente, die der taz seit Juni 2009 vorliegen: "Eine Untersuchung der Internationalen Länderkommission Kerntechnik aus dem Jahr 2002 kommt zu dem Ergebnis, dass nur 3 der damals 19 Atomkraftwerke einem Flugzeugangriff standhalten würden. "Bei allen anderen Kernkraftwerken ist bei einem Aufprall auf das Reaktorgebäude mit schweren bis katastrophalen Freisetzungen radioaktiver Stoffe zu rechnen." Eine Nachrüstung sei technisch und wirtschaftlich nicht machbar."

Mehr Infos Flugzeugabsturz Terrorgefahr und AKW

Folgen möglicher Atomunfälle dargestellt am Beispiel des AKW Fessenheim und übertragbar auch auf das AKW Krümmel
(aus einer Studie des Ökoinstituts Darmstadt im Auftrag der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen)
Hintergrund der Studie war ein angenommener schwerer Atomunfall im französischen EDF-/EnBW-Atomkraftwerk Fessenheim: „Bei lebhaftem Südwestwind mit Regen würde sich eine bis zu 370 km lange Schadensfahne von Fessenheim bis in den Raum Würzburg-Nürnberg erstrecken. In deren Bereich müssten alle Siedlungen auf 50 Jahre geräumt werden, sollten die Richtlinien von Tschernobyl zur Anwendung kommen. Betroffen wären u.a. die Städte Freiburg, Freudenstadt, Tübingen, Stuttgart, Heilbronn und Schwäbisch Hall.“ (Sollte der Wind am Katastrophentag in eine andere Richtung wehen, so wären natürlich andere Städte und Gemeinden betroffen.) Fast drei Jahrzehnte nach dem Atomunfall in Tschernobyl und Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima liegt der Evakuierungsradius für viele AKW laut Katastrophenschutzplan immer noch bei lächerlichen 8 Kilometern. Die großflächigen radioaktiven Verseuchungen und die Notwendigkeit weitreichender Evakuierungen bei diesen Atomunfällen haben jahrzehntelang nicht zu einer Anpassung des Menschenschutzes an die Realität großer Atomunfälle geführt.
Solange wir noch von Atomanlagen bedroht werden, darf der Druck auf die Behörden nicht nachlassen, damit aus Kataströphchenschutz endlich Katastrophenschutz wird. Info


Folgen eines schweren Unfalls oder eines Terroranschlages
auf das AKW Krümmel für Sie:

Nehmen Sie einen Zirkel und ziehen Sie einen Kreis von ca. 300 Kilometer um das AKW Krümmel. Wenn Sie in diesem Kreis wohnen und es zu einem schweren Unfall oder Terroranschlag kommt, zu einer Katastrophe die unwahrscheinlich ist und die dennoch morgen schon eintreten kann, wenn ein Teil des radioaktiven "Inventars" des AKW austritt und der Wind in Richtung Ihres Wohnortes weht, dann werden Sie diese Ihre Heimat, mit allem was Sie in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut haben, schnell und endgültig verlassen müssen und froh sein, einfach nur zu überleben.


Eine Kritik am Katastrophenschutz für AKW finden Sie hier




Wie gefährlich ist Atommüll?
In einem AKW entsteht in einem Jahr pro Megawatt Leistung ca. die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe. Das heißt, im AKW Krümmel entsteht jährlich ca. die Radioaktivität von ca. 1356 Hiroshimabomben. Ein Teil dieser Radioaktivität zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Manche radioaktiven Stoffe ("Isotope") zerfallen in wenigen Jahren (z.B. das klimaschädliche Krypton-85: 10,76 Jahre Halbwertzeit). Andere radioaktive Gifte haben extrem lange Halbwertszeiten (z.B. Jod-129: 17 000 000 Jahre). Ins Endlager kommt ein "Cocktail" aus vielen gefährlichen Abfallstoffen. Ein atomares Endlager muss also Sicherheit über viele Halbwertszeiten, über mindestens eine Million Jahre(!) geben - über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen. Es fällt schwer, die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll zu bedenken.
Mehr Informationen

Plutonium und der Pharao
Beim Betrieb eines AKW mit 1000 MW Leistung entstehen pro Jahr ca. 200 - 250 kg hochgefährliches Plutonium. Wenn der bekannte ägyptische Pharao Cheops vor 4550 Jahren nicht die berühmte Pyramide gebaut, sondern ein AKW 4 Jahre lang betrieben hätte, dann wären neben vielen anderen Abfällen ca. 1000 kg Plutonium zusammengekommen. Bei einer Halbwertszeit von 24 110 Jahren (Plutonium 239) wären heute noch 877 kg vorhanden. Nach 10 Halbwertszeiten, also nach 241 100 Jahren müssten immer noch ca. 0,1% der Ausgangsmenge, also 1 kg Plutonium dauerhaft sicher gelagert werden.

Mehr Infos - Atommüll

Atomkraftwerk + Atomwaffen = Atomkraftwaffen
Das größte Atomproblem ist die Gefährdung allen Lebens mit der weltweiten Verbreitung von Atomkraftwaffen durch den Bau von Atomkraftwerken, Urananreicherungsanlagen und dem Schwarzmarkt für Plutonium. Wieso haben Länder wie Pakistan und Nordkorea Atomwaffen? Weil sie mit Hilfe der "friedlichen Nutzung der Kernenergie" Mittel und Wege gefunden haben, Atomkraftwaffen zu bauen. Und jedes alte und neue AKW (auch der neue Siemens Euroreaktor EPR) vergrößert die Gefahr für den Weltfrieden. Deutlich wird diese Gefahr auch beim Streit um das iranische bzw. nordkoreanische Atomprogramm und die iranische und nordkoreanische Atombombe. Doch der erhobene Zeigefinger in Richtung Nordkorea und Iran gilt nicht, wenn hinter diesem Zeigefinger eigene Atomwaffen, AKW und Urananreicherungsanlagen stehen.

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Woher kommt die Anmaßung der Atomstaaten,
anderen Ländern das verbieten zu wollen, was sie selber haben? Wie der Kolonialismus lässt sich eine weltweite atomare Zweiklassengesellschaft auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Wer Atomkraftwerke betreibt und exportiert fördert die Proliferation und gefährdet so diesen Planeten und alles Leben. Deshalb fordert der BUND auch den schnellen, nationalen und internationalen Ausstieg aus der Gefahrtechnologie Atomenergie.
Mehr Infos - AKW, Atombombe, Atomwaffen, Atomkraftwaffen





Klima, Klimaschutz, AKW, Atomkraft und gut gemachte Propaganda bei der Klimakonferenz 2015 in Paris
„Atomkraftwerke schützen das Klima“. Damit worben die Atomkonzerne bei der Klimakonferenz 2015 in Paris auch nach Fukushima für den scheinbar CO2-freien Atom-Kraftwerkspark (und bauen gleichzeitig neue Kohlekraftwerke!). Diese geschickte Werbebotschaft der AKW-Betreiber soll Akzeptanz für Atomkraft schaffen. Im Zeitalter der organisierten Desinformation erleben wir hier ein spannendes Exempel. Mit vorgeschobenen Umweltargumenten wird Umweltschutz verhindert und umweltgefährdente Anlagen "grüngewaschen". Die Propaganda der Umweltzerstörer ist besser geworden.

Es gibt in der Atom-PR zwischenzeitlich ein neues Grundprinzip:
"Lob dich nicht selber - Lass dich von anderen loben". Wenn McDonalds sagt, McDonalds-Hamburger seien die besten, wenn Öl- und Kohlekonzerne den Klimawandel leugnen, wenn die Tabakindustrie das Krebsrisiko herunter spielt, wenn Monsanto die Gentechnik lobt und Atomkonzerne die sichere Kernenergie preisen, dann ist das weniger glaubwürdig als wenn "neutrale Dritte" die Werbung übernehmen und die Konzernmeinung geschickt verkaufen. Immer wieder haben aus diesem Grund Tabak-, Atom- und Genkonzerne WissenschaftlerInnen gekauft und "ehemalige UmweltschützerInnen" sind noch "glaubwürdiger" als Professoren. Info Auch bösartige Ökologismus Kampagnen gehören zu den neuen Durchsetzungsstrategien der Atomlobby.

Klimaschutz und AKW: Mythos und Realität
Der Beitrag der Atomenergie zur weltweiten Energieversorgung liegt bei lediglich 2% während der Beitrag der erneuerbaren Energien schon 18% beträgt. Mit einer „2%-Technik“ ist das das Klimaproblem nicht zu lösen. Selbst der Neubau von Atomkraftwerke könnte diesem geringen Anteil kaum ändern. Eine Vervierfachung der Atomkraftwerkskapazität bis 2050 könnte nur 6% zur angestrebten Halbierung der CO2-Emissionen beitragen (Szenario der Internationalen Energie Agentur, Juni 2008).
Mehr Infos - Atomkraft, Atomkraftwerk, AKW, Klima und Klimaschutz

Die kommende weltweite Energiekrise und das Uran
Die weltweiten fossilen Energievorräte und das Uran nur noch für wenige Jahrzehnte

Die Erde steuert auf eine gigantische Energiekrise mit massiven ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu, wenn der Umstieg auf nachhaltige, regenerative Energien nicht beschleunigt wird. Die Übernahme unseres westlichen Verschwendungsmodells durch Indien und China beschleunigt die kommende Energiekrise. Der von den Werbeabteilungen der Atomkonzerne ins Gespräch gebrachte Heilsbringer Uran wird ähnlich schnell aufgebraucht sein wie Erdöl und Erdgas.

Die Fachzeitschrift Politische Ökologie schreibt in ihrer Ausgabe vom März 2004:
Bei den Steigerungsraten des Verbrauchs, welche die Internationale Energieagentur des OECD (International Energy Agency, IEA) berechnete, ergibt sich:

  • ein Ende des Erdöls um 2035,
  • von Erdgas vermutlich vor 2040,
  • Kohle reicht bis maximal 2100. Dabei ist jedoch nicht berücksichtigt, dass sie die anderen Energieträger ersetzen muss und gleichzeitig zu einem gesteigerten CO2-Ausstoß führt.
  • Uran reicht bei der heutigen Förderung nur bis 2040.


AKW & Fortschritt?

Nur ein rascher Umbau unserer weltweiten Raubauwirtschaft auf Nachhaltigkeit und die Nutzung regenerativer Energien können die drohende Energiekrise verhindern.
Mehr Infos - Weltweite Energievorräte/ Energiereserven/ Energieressourcen

Mit neuen Elektroheizungen wird der Strombedarf gezielt in die Höhe getrieben
Für diese teuere, umweltschädliche, für die Konzerne aber gewinnbringende Form der elektrischen Energieverschwendung wird teilweise immer noch geworben. Mit Elektroheizungen, Nachtspeicheröfen und Wärmewellenheizungen wird gezielt Energie verschwendet und „Bedarf“ für neue Kraftwerke geschaffen, während öffentlich über Energiesparlampen diskutiert wird.
Info: Elektroheizung





Sonne, Wind & Wasserkraft: Energiealternativen kostengünstiger als das britische AKW Hinkley Point
Die Photovoltaik wird schon in wenigen Jahren an vielen Standorten auf der Erde den preisgünstigsten Strom erzeugen können. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) im Auftrag von Agora Energiewende aus dem Jahr 2015. Demnach werden sich die Erzeugungskosten in Mittel- und Südeuropa bis zum Jahr 2025 auf vier bis sechs Cent pro Kilowattstunde verringern, bis 2050 auf zwei bis vier Cent.
Seit den 80er-Jahren sind die Preise für Photovoltaiksysteme auf ein Zehntel ihres einstigen Wertes gefallen. Durch technische Fortschritte und steigende Produktionsmengen dürfte die Entwicklung anhalten, wenngleich der Preisrückgang sich naturgemäß verlangsamt.

Das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point
soll eine skandalöse Vergütung von bis zu elf Cent pro Kilowattstunde erhalten – und dies für 35 Jahre garantiert mit zusätzlichem Inflationsausgleich. Ansonsten könnte es nicht rentabel betrieben werden. Das wird ein riskanter, teurer Spaß für die Energiekunden in England.
Im sonnigen Wüstenemirat Dubai dagegen ist im Jahr 2015 ein langfristiger Solarstromvertrag für fünf Cent pro Kilowattstunde abgeschlossen worden. Auch in Deutschland können große Solarkraftwerke bereits Strom für weniger als neun Cent pro Kilowattstunde liefern – also preiswerter als aus dem britischen AKW Hinkley Point.

Windenergie, Solarenergie und die „industrienahen“ Gegner der Energiewende



Jedes privat gebaute Windrad kleiner Betreiber und jede private PV-Anlage ist eine Konkurrenz zu den Atom- und Kohlekraftwerken und den Offshore Windparks der Großkonzerne. Das Energieerzeugungsmonopol wird von den Privaten gebrochen. Darum wird die Energiewende von den Kohle- und Atomkonzernen EnBW, RWE, Vattenfall und Eon auch massiv bekämpft.

Gerade die großen Energieversorgungsunternehmen wie EnBW, RWE, Vattenfall und E.ON
und einige große industrielle Stromverbraucher hatten schon vor Fukushima im Hintergrund an den Strippen des Widerstandes gegen die Windenergienutzung gezogen, wie die Fachautorin Claudia Peter am Beispiel des Bonner Rechtsanwaltes Thomas Mock eindrucksvoll aufgezeigt hat.

Solche Konflikte werden schon lange nicht mehr von den Konzernen und ihren Werbeabteilungen direkt und offen geführt, sondern von industriegelenkten Bürgerinitiativen, organisierten Klimawandelleugnern oder neu gegründeten [utitle=„industrienahen“ windenergiefeindlichen Umweltverbänden.

Wie formulierte Dr. Sebastian Schwark von der PR-Agentur Hill & Knowlton die neue Aufgabe für Unternehmen der Energiewirtschaft? "Die Kernfrage ist […] nicht, wie Protest zu vermeiden ist, sondern wie wir Protest managen können“.

Die wichtigen Kampagnen, Impulse und manche aufgebauschten Mythen (Infraschall der Gegner der Energiewende und der Windkraftwerke kommen häufig von industrienahen Journalisten und Lobbyisten wie Dirk Maxeiner & Michael Miersch. Auch die finanzstarke, so genannte „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, eine Lobbyorganisation des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall bekämpft die Energiewende in BürgerInnenhand.

EIKE, das so genannte"Europäische Institut für Klima und Energie", eine der wichtigsten deutschen Organisationen der Kohlelobby und Klimawandelleugner, ist ein zentraler Impuls-, Text- und Mythengeber für die Windradgegner. Themen wie „Infraschall“ werden dort gezielt gesetzt, aufgebauscht und verbreitet. Die Chemtrail-Verschwörungstheoretiker und auch die neue Atompartei AfD kämpfen gegen Windenergie und Energiewende.


Wikipedia - Manipulation, Tschernobyl & und das Atomkraftwerk Krümmel
Intensiv und leider erfolgreich waren und sind die gut organisierten Einflussversuche der Atomlobby auf viele Wikipedia - Seiten zum Thema Atomenergie. Auf vielen Wikipediaseiten gibt es keine Infos zur Abgabe von Radioaktivität im "Normalbetrieb" zu Krebsisiken oder zur Unfallgefahr.
Der größte aktuelle Erfolg der Atomlobby bei Wikipedia sind die einseitig-verharmlosenden Infos zu den Opferzahlen der Tschernobyl-Katastrophe.
Nach Recherchen des ARD-Magazins Monitor hat die Unterwanderung von Wikipedia durch PR-Agenturen eine Dimension erreicht, die sie "zum Problem für die Demokratie" macht.
"Es geht hier nicht um eine generelle Kritik an Wikipedia, das zu den genialsten und wichtigsten demokratischen Projekten unserer Zeit zählt, dessen offene Strukturen aber auch stets gefährdet sind, wenn es um Geld und Macht geht. Im Kampf um Meinungsvielfalt bei Wiki versagt die Umweltbewegung." sagt BUND-Geschäftsführer Axel Mayer.






Wenn Sie diese Atom-Infos lesen, sich heftig über die Atomkonzerne EnBW, RWE, E.ON, Vattenfall, Siemens und die Atomparteien ärgern, "die Faust im Sack ballen", nachts mit den Zähnen knirschen, aber ansonsten nichts tun, dann nützt das recht wenig.

  • Engagieren Sie sich! Für die schnelle Stilllegung der Atomkraftwerke und eine nachhaltige Energieversorgung.
  • Leben Sie energischer. Werden Sie aktiv beim BUND in Deutschland oder bei den Bürgerinitiativen und der Anti-Atom-Bewegung vor Ort.
  • Wichtig: Wenn Sie eine Homepage haben, dann legen Sie doch bitte einen Link zu dieser Seite oder kopieren Sie einfach diese Seite auf Ihre Homepage
  • Wenn Ihr Energieversorgungsunternehmen Sie mit Atomanlagen bedroht, dann lassen Sie sich das nicht gefallen. Wechseln Sie zu einem "echten" Ökostromanbieter, wie z. B. dem BUND Regionalstrom von den EWS Schönau
  • Setzen Sie sich ein, für Mensch, Natur, Umwelt und für eine nachhaltige, erdverträgliche Entwicklung. Die lesenswerten Studie Zukunftsfähiges Deutschland zeigt Wege aus der Krise.
  • Überlassen Sie die Leserbriefseite Ihrer Zeitung und die Diskussionsforen im Internet nicht den PR-Abteilungen der Atomkonzerne. Viele Pro-Atom Leserbriefe und Diskussionsbeiträge im Internet stammen von gut getarnten Werbeprofis.
  • Bekennen Sie sich mutig und öffentlich zu Ihrem Engagement. Mit einem einem Aufkleber im Fenster, am Rad, an der Mülltonne, am Auto oder mit einem Plakat am Hoftor (BUND-Laden) (Große Rabatte für kleine PlakatiererInnen), oder schalten Sie einfach mal eine Anti-Atom-Kleinanzeige in Ihrer Tageszeitung.
  • Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende Werden Sie aktiv beim BUND in Deutschland, oder beim Atomschutzverband TRAS, Schweiz . Flugblätter und Infoarbeit kosten Geld.
  • Überlassen Sie Wikipedia nicht der Atomlobby! Es gibt viele Indizien, die darauf hinweisen, dass viele Wikipedia Seiten zu den Themen Atomenergie und Klimaschutz, von der Atomindustrie massiv manipuliert werden. Das gleiche gilt auch für Diskussionsforen im Internet und für Leserbriefe.
  • Informieren Sie sich über die aktuellen Kampagnen der Atomindustrie für neue Klein-AKW & Thorium-Reaktoren

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer


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  • ContrAtom - Unabhängiges Informationsnetz gegen Atomenergie
  • BUND Regionalverband Elbe-Heide



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    Dieser Artikel wurde 35992 mal gelesen und am 25.10.2014 zuletzt geändert.