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Bitcoin Spenden Kritik 9/2018: Greenwash, Betrug & Gier!!!

21.08.2018

Bitcoin Spenden Kritik 9/2018: Greenwash, Betrug & Gier!!!



Der Bitcoin ist eine digitale Mode-Währung,
die Einzelnen satte Profite, aktuell aber auch massive Verluste gebracht hat. Kryptowährungen spielen die Rolle des Vermittlers, wenn es um Drogenhandel, Terrorismus und Steuerhinterziehung geht. Bitcoins "entstehen" durch Mining. Dieses Mining ist ein Vorgang bei dem große Computer ein kompliziertes mathematisch kryptographisches Rätsel lösen müssen, das hohen Einsatz von Rechenleistung und somit extrem viel Strom braucht.
Der Blockchain-Experten Alex de Vries sagte am 6 Mai 2018: "Innerhalb von nur sechs Monaten hat sich der Energieverbrauch durch Bitcoin-Berechnungen verdoppelt. Hält der Trend an, könnte die Kryptowährung Ende nächsten Jahres so viel Energie verschlingen wie derzeit alle Solaranlagen weltweit erzeugen."
Die notwendige Technik in Verbindung mit maximaler Gier führen dazu, dass der Energieverbrauch explodiert. Die Bitcoin-Blase hat erstaunliche Parallelen zur Tulpenzwiebel-Hysterie im Jahr 1636, allerdings mit negativeren Folgen für die Umwelt.

Klimaschädliche Bitcoin Spenden schaffen ein "grünes Image"


Wie immer wenn Umwelt zerstört wird und mit Umweltzerstörung verbundene Profite gefährdet sind, wird eilig versucht den Bitcoins ein grünes Image zu geben und Greenwash zu betreiben. So steht in Foren der Bitcoin-Lobby: "Bitcoin bedroht die Energiewende nicht, es finanziert dezentrale effiziente und günstig erzeugte Energie". Doch unser Stromverbrauch und der Energiehunger von Digitalwährungen wie Bitcoins ist immer noch gekoppelt an Atommüllproduktion, Klimawandel und Umweltzerstörung. Und nur um die Profitsucht zu bedienen müssen wir auch keine Windräder und Solaranlagen bauen. Um Bitcoins ein "grünes Image" zu geben, nutzen die Lobbyisten einen guten Trick. Sie bieten Nichtregierungsorganisationen und Umweltverbänden die Möglichkeit Bitcoin-Spenden zu erhalten und richten liebend gerne die entsprechenden Spendenseiten ein. Das Motto: "Spenden Sie für eine bessere Welt. Ein Bitcoin kann hunderten von Kindern helfen!" klingt erst mal gut. Die gemeinnützigen Organisationen hoffen auf Spenden und geben so dem Btitcoin ungewollt ein grünes Image. Doch erste NGO´s wie der BUND-Berlin haben den Zusammenhang erkannt und akzeptieren jetzt keine Bitcoin-Spenden mehr. Die Debatte hat endlich begonnen. Massive Kritik an Bitcoin-Spenden für amerikanische Umweltorganisationen gibt es nicht bei der washingtontimes.

Mehr kritische Infos: Bitcoin: Energieverbrauch, Umweltzerstörung & Gier

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer, Vizepräsident Atomschutzverband TRAS



Aktueller Einschub 4.8.18
Betrügerische Mail: SOS-Kinderdörfer warnen
Gefälschter Spendenaufruf mit Zahlung per Bitcoin

Die SOS-Kinderdörfer warnen vor einer betrügerischen Mail, die aktuell in Umlauf ist: Darin wird zu Spenden für die SOS-Kinderdörfer per Bitcoin-Zahlung aufgerufen. Bitte reagieren Sie nicht auf diese Mail! Leisten Sie keine Zahlung an die angegebene Bitcoin-Adresse!
Die Mail stammt nicht von den SOS-Kinderdörfern weltweit oder einem anderen SOS-Verein.


Bitcoin - Betrug & Geldvernichtung
"81 Prozent aller ICO-Projekte über 50 Millionen Dollar Marktwert waren dem Analysehaus Satis Group zufolge glatter Betrug." schreibt die Süddeutsche Zeitung am 4.8.18.



Greenwash, Akzeptanz, Akzeptanzforschung, postfaktische PR, Kriegspropaganda, Neusprech und Propaganda


Leitartikel / Zusammenfassung zum Thema Greenwash


Greenwash, Kriegspropaganda, Akzeptanzforschung, PR, Umweltpropaganda und neue Durchsetzungsstrategien
Public Relations und Werbung für Umweltzerstörung, AKW, Gentechnik und Krieg


Greenwash - Sonstiges


Aktueller Einschub:
Insektensterben, Landwirtschaft & Bauernverband: Naturschützer erfinden Insektensterben






Weitere Greenwash-Themen:


Zur Übersicht: hier






Grünwaschende Bitcoin Spenden gehen noch an:



  • AWO Sandhausen Verband für soziale Arbeit
  • awesome Windowmanager für X11 unter Linux
  • Bitfilm Festival Digital Film Festival
  • Bluetile Tiling Windowmanager für GNOME
  • Creative Commons Bibliothek Freie Bücher - Digital und in Papierform
  • Diaspora Foundation Spendenkonto
  • Encyclopedia Dramatica Das Wiki von 4chan
  • Free Software Foundation Weltweiter Verband für freie Software und Hoster des GNU-Projektes
  • Freie Scientologen Unabhängigkeit von der Scientology Kirche
  • Freifunk Rheinland e.V. Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Freifunk Projekts
  • GentleLAN Seit Jahren kostenlose LANs in Bremen und Umgebung
  • German Privacy Foundation Hersteller des CryptoSticks (Eine Smardcard für GPG-Keys und mehr)
  • HOLARSE Holarse - Spielen unter Linux
  • New York City General Assembly - Occupy Wall Street
  • TorChat Serverloser, verschlüsselter und anonymer Instant Messenger auf Basis des Tor Netzwerks
  • Torservers.net Betreibt Tor Server
  • Wikileaks Enthüllungsplattform / Whistleblowing
  • Bitcoin-Einfach.de deutschsprachige Website rund um Bitcoin

  • Der BUND-Landesverband Berlin nimmt keine Bitcoin Spenden mehr an!


Quelle:Hier

Wikipedia vom 23.8.18 / Nachtrag:


Mining-Rechenleistung, Stromverbrauch und Umweltverschmutzung

Das System ist durch seine technische Konzeption, die hohe Rechenleistung beansprucht, enorm energieintensiv, weshalb Bitcoin als System intensiv diskutiert wird.[195] Mit Stand Mai verbrauchte das Bitcoin-System weltweit etwa 67 TWh pro Jahr, womit Bitcoin mehr Strom verbraucht als die komplette Schweiz.[196] Im November 2017 bezifferte Der Standard den jährlichen Stromverbrauch noch mit 29,05 Terawattstunden, was 0,13 Prozent des weltweiten Gesamtstromverbrauchs entsprach.[197] Nur zwei Monate später, im Januar 2018, gab der Guardian den Stromverbrauch bereits mit 42 TWh pro Jahr an.[198]
Bei dem derzeitigen Wachstum des Stromverbrauchs (Stand Dezember 2017) würde das Bitcoin-Netzwerk im Juli 2019 mehr Strom benötigen als die USA und im Februar 2020 den Weltstromverbrauch übersteigen.[199] Mit Stand Dezember 2017 wurden etwa drei Viertel aller Bitcoins in der Volksrepublik China produziert, insbesondere der Inneren Mongolei, wo überwiegend Kohlestrom zum Einsatz kommt. Der Kohlendioxidausstoß eines dort geschürften Bitcoins wurde im Frühjahr 2017 auf 8 bis 13 Tonnen geschätzt. Ende 2017 lag er aufgrund des seither gestiegenen Schwierigkeitsgrades der Bitcoin-Blockchain wohl noch deutlich höher.[200] Für 2018 rechnet Morgan Stanley mit einem Anstieg des Stromverbrauches auf 125 TWh, möglicherweise auch 140 TWh. Dies entspricht etwa 0,6 % des gesamten Weltstromverbrauches oder der Strommenge, die nach Morgan Stanley alle Elektroautos weltweit im Jahr 2025 benötigen sollen.[201] Ein weiterer Mining-Hotspot ist auf Grund des günstigen Strompreises Island, wobei hier überwiegend erneuerbare Energie zum Einsatz kommt.[202]

Verglichen mit anderen Online-Transaktionen benötigen Bitcoin-Transaktionen ein Vielfaches an Energie. Eine einzelne Transaktion verbraucht mit Stand Mai 2018 mindestens 300 kWh elektrischer Energie. Bis 2018 könnte dieser Wert auf mehr als 900 kWh pro Transaktion steigen.[195] Hingegen benötigt eine Überweisung mit einer gewöhnlichen Kreditkarte nur ca. 1–2 Wattstunden (0,001–0,002 kWh) an Strom. Das Schürfen eines einzelnen Bitcoins verbraucht mit Stand Mai 2018 bei Nutzung der besten Technik etwa 42.000 kWh, was dem Jahresstromvebrauch von 12 Familien mit je 3500 kWh entspricht.[196] Durch das Erscheinen von ASICs für Bitcoin-Mining wird mit einer Leistungsaufnahme von ca. 1 Watt pro Gigahash/Sekunde zzgl. der benötigten Leistung für einen Computer zur Ansteuerung gerechnet.[203] Ein Feldtest des Speicheranbieters iDrive mit 600 Servern im off-peak Modus ergab ein Ergebnis von 0,4 Bitcoin pro Jahr.[204]

Für das Jahr 2017 wurde die für eine Rechenleistung von 1 TH/s (Tera-Hash pro Sekunde = 1 Billion Hash-Funktionen pro Sekunde) erforderliche elektrische Leistung mit knapp 100 Watt angegeben.[205] Das Bitcoin-Netzwerk weist im September 2017 eine Hash-Leistung von ca. 10 Exa-Hash pro Sekunde auf, also 10 Trillionen Hash-Funktionen pro Sekunde.[206]


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Dieser Artikel wurde 483 mal gelesen und am 31.8.2018 zuletzt geändert.