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Bitcoin Spenden Kritik 2019: Greenwash, Betrug & Gier!!!

21.08.2018

Bitcoin Spenden Kritik 2019: Greenwash, Betrug & Gier!!!



Der Bitcoin ist eine digitale Mode-Währung,
die Einzelnen satte Profite, aktuell aber auch massive Verluste gebracht hat. Kryptowährungen spielen die Rolle des Vermittlers, wenn es um Drogenhandel, Terrorismus und Steuerhinterziehung geht. Bitcoins "entstehen" durch Mining. Dieses Mining ist ein Vorgang bei dem große Computer ein kompliziertes mathematisch kryptographisches Rätsel lösen müssen, das hohen Einsatz von Rechenleistung und somit extrem viel Strom braucht.
Der Blockchain-Experten Alex de Vries sagte am 6 Mai 2018: "Innerhalb von nur sechs Monaten hat sich der Energieverbrauch durch Bitcoin-Berechnungen verdoppelt. Hält der Trend an, könnte die Kryptowährung Ende nächsten Jahres so viel Energie verschlingen wie derzeit alle Solaranlagen weltweit erzeugen."
Die notwendige Technik in Verbindung mit maximaler Gier führen dazu, dass der Energieverbrauch explodiert. Die Bitcoin-Blase hat erstaunliche Parallelen zur Tulpenzwiebel-Hysterie im Jahr 1636, allerdings mit negativeren Folgen für die Umwelt.

Klimaschädliche Bitcoin Spenden schaffen ein "grünes Image"


Wie immer wenn Umwelt zerstört wird und mit Umweltzerstörung verbundene Profite gefährdet sind, wird eilig versucht den Bitcoins ein grünes Image zu geben und Greenwash zu betreiben. So steht in Foren der Bitcoin-Lobby: "Bitcoin bedroht die Energiewende nicht, es finanziert dezentrale effiziente und günstig erzeugte Energie". Doch unser Stromverbrauch und der Energiehunger von Digitalwährungen wie Bitcoins ist immer noch gekoppelt an Atommüllproduktion, Klimawandel und Umweltzerstörung. Und nur um die Profitsucht zu bedienen müssen wir auch keine Windräder und Solaranlagen bauen. Um Bitcoins ein "grünes Image" zu geben, nutzen die Lobbyisten einen guten Trick. Sie bieten Nichtregierungsorganisationen und Umweltverbänden die Möglichkeit Bitcoin-Spenden zu erhalten und richten liebend gerne die entsprechenden Spendenseiten ein. Das Motto: "Spenden Sie für eine bessere Welt. Ein Bitcoin kann hunderten von Kindern helfen!" klingt erst mal gut. Die gemeinnützigen Organisationen hoffen auf Spenden und geben so dem Btitcoin ungewollt ein grünes Image. Doch erste NGO´s wie der BUND-Berlin haben den Zusammenhang erkannt und akzeptieren jetzt keine Bitcoin-Spenden mehr. Die Debatte hat endlich begonnen. Massive Kritik an Bitcoin-Spenden für amerikanische Umweltorganisationen gibt es nicht bei der washingtontimes.

In den Medien häufen sich die Berichte über die "umweltfreundliche" Bitcoin-Produktion
in der Erzgrube Lefdal in Norwegen. Während Journalisten, deren Fernreise von der Bitcoin-Lobby bezahlt wurde, aus dieser hübschen Nische berichten, werden etwa drei Viertel aller Bitcoins in der Volksrepublik China produziert, insbesondere der Inneren Mongolei, wo überwiegend extrem umweltbelastender Kohlestrom zum Einsatz kommt.

Mehr kritische Infos: Bitcoin: Energieverbrauch, Umweltzerstörung & Gier

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer, Vizepräsident Atomschutzverband TRAS



Aktueller Einschub 4.8.18
Betrügerische Mail: SOS-Kinderdörfer warnen
Gefälschter Spendenaufruf mit Zahlung per Bitcoin

Die SOS-Kinderdörfer warnen vor einer betrügerischen Mail, die aktuell in Umlauf ist: Darin wird zu Spenden für die SOS-Kinderdörfer per Bitcoin-Zahlung aufgerufen. Bitte reagieren Sie nicht auf diese Mail! Leisten Sie keine Zahlung an die angegebene Bitcoin-Adresse!
Die Mail stammt nicht von den SOS-Kinderdörfern weltweit oder einem anderen SOS-Verein.


Bitcoin - Betrug & Geldvernichtung
"81 Prozent aller ICO-Projekte über 50 Millionen Dollar Marktwert waren dem Analysehaus Satis Group zufolge glatter Betrug." schreibt die Süddeutsche Zeitung am 4.8.18.


Greenwash, Akzeptanz, Akzeptanzforschung, postfaktische PR, Kriegspropaganda, Neusprech und Propaganda 2019



Leitartikel / Zusammenfassung zum Thema Greenwash


Greenwash, Kriegspropaganda, Akzeptanzforschung, PR, Umweltpropaganda und neue Durchsetzungsstrategien
Public Relations und Werbung für Umweltzerstörung, AKW, Gentechnik und Krieg


Greenwash - Sonstiges


Aktueller Einschub:
  • Nuclear Pride Coalition 2018: Atompropaganda, Klimawandel & industriegelenkter Ökooptimismus






    Weitere Greenwash-Themen:


    Zur Übersicht: hier





    Grünwaschende Bitcoin Spenden gehen noch an:



    • AWO Sandhausen Verband für soziale Arbeit
    • awesome Windowmanager für X11 unter Linux
    • Bitfilm Festival Digital Film Festival
    • Bluetile Tiling Windowmanager für GNOME
    • Creative Commons Bibliothek Freie Bücher - Digital und in Papierform
    • Diaspora Foundation Spendenkonto
    • Encyclopedia Dramatica Das Wiki von 4chan
    • Free Software Foundation Weltweiter Verband für freie Software und Hoster des GNU-Projektes
    • Freie Scientologen Unabhängigkeit von der Scientology Kirche
    • Freifunk Rheinland e.V. Gemeinnütziger Verein zur Förderung des Freifunk Projekts
    • GentleLAN Seit Jahren kostenlose LANs in Bremen und Umgebung
    • German Privacy Foundation Hersteller des CryptoSticks (Eine Smardcard für GPG-Keys und mehr)
    • HOLARSE Holarse - Spielen unter Linux
    • New York City General Assembly - Occupy Wall Street
    • TorChat Serverloser, verschlüsselter und anonymer Instant Messenger auf Basis des Tor Netzwerks
    • Torservers.net Betreibt Tor Server
    • Wikileaks Enthüllungsplattform / Whistleblowing
    • Bitcoin-Einfach.de deutschsprachige Website rund um Bitcoin

    • Der BUND-Landesverband Berlin nimmt keine Bitcoin Spenden mehr an!


    Quelle:Hier

    Wikipedia vom 23.8.18 / Nachtrag:


    Mining-Rechenleistung, Stromverbrauch und Umweltverschmutzung

    Das System ist durch seine technische Konzeption, die hohe Rechenleistung beansprucht, enorm energieintensiv, weshalb Bitcoin als System intensiv diskutiert wird.[195] Mit Stand Mai verbrauchte das Bitcoin-System weltweit etwa 67 TWh pro Jahr, womit Bitcoin mehr Strom verbraucht als die komplette Schweiz.[196] Im November 2017 bezifferte Der Standard den jährlichen Stromverbrauch noch mit 29,05 Terawattstunden, was 0,13 Prozent des weltweiten Gesamtstromverbrauchs entsprach.[197] Nur zwei Monate später, im Januar 2018, gab der Guardian den Stromverbrauch bereits mit 42 TWh pro Jahr an.[198]
    Bei dem derzeitigen Wachstum des Stromverbrauchs (Stand Dezember 2017) würde das Bitcoin-Netzwerk im Juli 2019 mehr Strom benötigen als die USA und im Februar 2020 den Weltstromverbrauch übersteigen.[199] Mit Stand Dezember 2017 wurden etwa drei Viertel aller Bitcoins in der Volksrepublik China produziert, insbesondere der Inneren Mongolei, wo überwiegend Kohlestrom zum Einsatz kommt. Der Kohlendioxidausstoß eines dort geschürften Bitcoins wurde im Frühjahr 2017 auf 8 bis 13 Tonnen geschätzt. Ende 2017 lag er aufgrund des seither gestiegenen Schwierigkeitsgrades der Bitcoin-Blockchain wohl noch deutlich höher.[200] Für 2018 rechnet Morgan Stanley mit einem Anstieg des Stromverbrauches auf 125 TWh, möglicherweise auch 140 TWh. Dies entspricht etwa 0,6 % des gesamten Weltstromverbrauches oder der Strommenge, die nach Morgan Stanley alle Elektroautos weltweit im Jahr 2025 benötigen sollen.[201] Ein weiterer Mining-Hotspot ist auf Grund des günstigen Strompreises Island, wobei hier überwiegend erneuerbare Energie zum Einsatz kommt.[202]

    Verglichen mit anderen Online-Transaktionen benötigen Bitcoin-Transaktionen ein Vielfaches an Energie. Eine einzelne Transaktion verbraucht mit Stand Mai 2018 mindestens 300 kWh elektrischer Energie. Bis 2018 könnte dieser Wert auf mehr als 900 kWh pro Transaktion steigen.[195] Hingegen benötigt eine Überweisung mit einer gewöhnlichen Kreditkarte nur ca. 1–2 Wattstunden (0,001–0,002 kWh) an Strom. Das Schürfen eines einzelnen Bitcoins verbraucht mit Stand Mai 2018 bei Nutzung der besten Technik etwa 42.000 kWh, was dem Jahresstromvebrauch von 12 Familien mit je 3500 kWh entspricht.[196] Durch das Erscheinen von ASICs für Bitcoin-Mining wird mit einer Leistungsaufnahme von ca. 1 Watt pro Gigahash/Sekunde zzgl. der benötigten Leistung für einen Computer zur Ansteuerung gerechnet.[203] Ein Feldtest des Speicheranbieters iDrive mit 600 Servern im off-peak Modus ergab ein Ergebnis von 0,4 Bitcoin pro Jahr.[204]

    Für das Jahr 2017 wurde die für eine Rechenleistung von 1 TH/s (Tera-Hash pro Sekunde = 1 Billion Hash-Funktionen pro Sekunde) erforderliche elektrische Leistung mit knapp 100 Watt angegeben.[205] Das Bitcoin-Netzwerk weist im September 2017 eine Hash-Leistung von ca. 10 Exa-Hash pro Sekunde auf, also 10 Trillionen Hash-Funktionen pro Sekunde.[206]



    Übersicht: Wachstum, Wachstumskritik, Wirtschaftskrise, Immobilienkrise und Nachhaltigkeit


    Chinas Wachstum 2019 & Umweltzerstörung


    China wächst „nur noch“ mit 6,5%, dem geringstem Wirtschaftswachstum seit 1990 und alle Anhänger der globalen Wachstumsreligion jammern. Doch ein Bruttosozialprodukt das „nur“ mit 6,5% wuchert, verdoppelt sich nach 11 Jahren. Und eine Menge, die exponentiell wächst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft im begrenzten System Erde ist nicht möglich und führt zwangsläufig zu Klimawandel, Artensterben und Selbstzerstörung.
    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer


    Weltweit steigender Ressourcenverbrauch treibt Klimawandel und Artenverlust
    Seit 1970 hat sich der Abbau von Rohstoffen mehr als verdreifacht. Geht es so weiter, wird sich der Ressourcenverbrauch bis 2060 auf 190 Milliarden Tonnen pro Jahr verdoppelt haben – und damit werden die Treibhausgasemissionen um 43 Prozent steigen. Denn Abbau und Verarbeitung von Materialien, Brennstoffen und Nahrungsmitteln verursachen die Hälfte der globalen Treibhausgasemissionen und über 90 Prozent des Verlusts an biologischer Vielfalt und Belastung der Gewässer. Mit seinem neuen Prognosebericht fordert die UN politische Maßnahmen zu einer rohstoffschonenden, ressourceneffizienten, zirkulären Wirtschaft. Quelle: .factory-magazin






    Diese beiden Motive (oben & unten in diesem Kasten), gibt´s als Banner / Transparente für Balkon & Demo, für nur 10 Euro hier im BUND-Laden.








    "Die Wahrheit", Warnungen & Hinweise 2019:
    • 1) Diese regionalen BUND-Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleiner werdende Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
    • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern! Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Es gibt in diesem Land tatsächlich auch noch einige kluge, zumeist differenzierende Medien.
    • 3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
    Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht von selber kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafener Nacht)


    Aktueller Einschub vom 7.11.2019:

    Grüne Kreuze & Artenausrottung in Deutschland 2019: Neue Studien


    Während gerade bundesweit Landwirte mit Grünen Kreuzen & Demos für Agrargifte & Glyphosat demonstrieren, gab es neue, erschreckende Studien:

    Vogelsterben


    "Die Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft hat mit Unterstützung des DDA ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn (89 Prozent seit 1992), Kiebitz (88 Prozent seit 1992), Feldlerche (45 Prozent seit 1992) und vieler weiterer Arten halten nicht nur an, sie haben sich sogar noch beschleunigt. Als wesentliche Ursache für die Bestandsrückgänge sehen die Fachleute die fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft, insbesondere durch Pestizideinsatz, starke Düngung, den Verlust von Landschaftselementen wie Ackerbrachen und die Einengung der Fruchtfolgen.
    Quelle: Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

    Insektensterben


    Der Rückgang der Insekten und Spinnen in Deutschland reicht weiter, als bislang angenommen. Seit 2009 ist etwa ein Drittel aller Arten aus Wiesen und Wäldern verschwunden. Die Auswertung ergab insgesamt: Sowohl die Zahl der Insektenarten nahm massiv ab wie auch die Biomasse – allein auf den Wiesen um mehr als zwei Drittel. Der Insektenschwund war überall dort besonders stark, wo die Wiesen von Ackerland umgeben waren. Damit weist das Forscherteam um den Ökologen Sebastian Seibold darauf hin, dass die Hauptursache in der Landwirtschaft zu finden ist.
    Quelle: Studie der TU München

    Lügen


    Der Bauernbund bezeichnet das Insektensterben als „Agrarlüge“
    Landwirte sollen ein Mitschuld am Insektensterben haben? Davon will der Bauernbund nichts wissen. Geschäftsführer Reinhard Jung spricht von der „größten Agrarlüge seit BSE“... Landwirte tragen aus Sicht des Brandenburger Bauernbunds gar keine Mitschuld am Insektensterben. „Die Behauptung des Nabu, in den letzten 25 Jahren sei die Masse der Insekten um mehr als 70 Prozent zurückgegangen, können wir nicht nachvollziehen“, sagte Bauernbund-Vorstand Thomas Kiesel. „Fest steht allerdings, dass sich auf landwirtschaftlicher Seite die Lebensbedingungen für Insekten in den letzten 25 Jahren nicht verschlechtert haben.“
    Quelle: Märkische Allgemeine vom 25.3.2019








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    Dieser Artikel wurde 2696 mal gelesen und am 26.4.2019 zuletzt geändert.