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Chemtrails 2017: Eine kritische BUND-Stellungnahme zu Verschwörungstheorien, Industrieinteressen & postfaktischen Debatten

05.09.2017

Chemtrails 2017: Eine kritische BUND-Stellungnahme zu Verschwörungstheorien, Industrieinteressen & postfaktischen Debatten



Nicht Chemtrails sondern "normale" Flugzeugabgase, Atomkraftwerke, Umweltverschmutzung, atomare Aufrüstung in Büchel, Gentechnik, wachsende soziale Ungleichheit,, TTIP, Kriege und Klimawandel sind die Probleme der Zeit. Soll eine gut organisierte Chemtrail-Debatte gezielt davon ablenken?


Auch beim Bund für Umwelt und Naturschutz am Südlichen Oberrhein gibt es immer mehr (häufig ähnlich formulierte) Anfragen zum Thema Chemtrails.

Wir stellen hier unseren Antwortbrief zu diesem umstrittenen Thema ins Netz


Herzlichen Dank für Ihre Anfrage zum Thema Chemtrails,

wir lesen seit Jahrzehnten die Fachliteratur zu den Bereichen Umwelt- und Naturschutz und dabei durchaus auch die sehr kritischen Medien und Beiträge. In dieser Zeit ist uns kein Beitrag der großen Umweltverbände, BUND, NABU, Greenpeace, WWF oder von kritischen WissenschaftlerInnen aufgefallen, welche die These von der Existenz von heute schon existierenden Chemtrails geteilt hätte.

Nach unseren Kenntnissen wird allerdings in sehr begrenztem Umfang Silberiodid aus Hagelfliegern versprüht, um in der Atmosphäre kleinste Kondensationskerne zur gezielten Regen- oder Hagelbildung zu erzeugen.

Und dazu kommt natürlich noch der massive und schädlich "normale" Schadstoffausstoß der Flugzeuge, der Kondensstreifen erzeugt. Kondensstreifen sind meist anthropogene Wolken aus Eiskristallen oberhalb von etwa 8 km. Sie entstehen, wenn heiße, wasserdampfhaltige Triebwerksabgase von Luftfahrzeugen auf kalte Luft treffen. Wenn die Atmosphäre in großen Höhen nahezu gesättigt ist mit Feuchtigkeit (z.B. weil sich eine Front nähert oder gerade abzieht), reichen kleine Störungen (weitere Feuchtigkeit durch die Treibstoffverbrennung, Kondensationskeime), um die Kondensation auszulösen. Die Kondensstreifen "wachsen" dann, da die Störung sich ausbreitet, und können in der Tat nach längerer Zeit den Himmel fast bedecken.

Wären "echte Chemtrails" tatsächlich ein wichtiges Umweltthema und keine postfaktische Ablenkungsdebatte dann hätten wir und die Umweltbewegung es aufgegriffen, so wie wir dies in den letzten Jahrzehnten bei allen großen Umweltthemen getan haben.

Langfristig sehen wir allerdings die Gefahr,
dass Teile der Industrie im Rahmen von „Geoengineering“ versuchen könnten, den Klimawandel mit problematischen Mitteln zu bekämpfen. Hinter „Geoengineering“ steht der Teil der Industrie, der in Sachen Schadstoffausstoß weitermachen möchte wie bisher und die ersten Klimawandelleugner steigen auf diesen Zug auf. Gerade den Kohle- und Öl-Lobbyisten des „Geoengineering“ nützt eine irrationale Chemtrail-Debatte.

Mit den Zukunftsvisionen des „Geoengineering“ werden wir auch als BUND kritisch auseinander setzen. Heute gibt es nach unserer Ansicht noch keinen aktuellen Grund zur Sorge.

Die aktuelle Chemtrail-Debatte und der gut organisierte Streit nützt allerdings den großen Konzernen und der Atom- Kohle- und Agrochemielobby. Es gibt sprachlich, inhaltlich und organisatorisch viele Parallelen zum Auftritt von industriegesteuerten Klimawandelleugnern, Energiewendegegnern, Reichsdeutschen, AfD und NPD. In Mecklenburg-Vorpommern startete die NPD eine kleine Anfrage im Landtag bezüglich Chemtrails, um der Regierung „Wettermanipulation“ zu unterstellen. Alfred Steinleitner von der NPD referierte am 16. März 2011 in Deggendorf zum Thema „‚Chemtrails‘ – Globales Chemieverbrechen in der Atmosphäre!

Wenn Chemtrails für das große weltweite Vogelsterben und das Insektensterben verantwortlich gemacht werden, dann nützt dies der Agrochemielobby und lenkt vor der verheerenden Wirkung von Neonicotinoiden auf Insekten und Vögel ab.

Wenn Chemtrails für Extremwetterereignisse verantwortlich gemacht werden, dann nützt das den Kohle- und Ölkonzernen und den gut organisierten industriegelenkten Klimawandelleugnern.

Wie diese perfide Ablenkung funktioniert zeigt ein "Beitrag" von www.pravda-tv.com:
"Das Wetter (nicht das Klima) spielt somit weiterhin verrückt. Natürlich liegt dies nicht am so genannten „CO2-Klimawandel„, der nur eine Erfindung der Technokraten darstellt, um die Welt in ein neues, pseudogrünes Paradigma zu überführen, das uns Steuerzahlern nicht nur Milliarden an Geldern kostet (Klimawandel führt nicht zu mehr Überschwemmungen und Dürren: Daten widersprechen Panikmache über globale Erwärmung), die auf diesem Weg von unten nach oben umverteilt werden, sondern obendrein die technische Manipulation des Wetters und Klimas rechtfertigen soll (Sturm, Regen und ein Tornado: Schwere Unwetter in Deutschland (Videos)).

Dies geschieht bereits seit vielen Jahren in Form einer global angewandten „Chemotherapie“ für diesen Planeten, welche die Fachleute „solares Geo-Engineering„, „Solar Radiation Management (SRM)„, „Aerosol Injections“ oder schlicht „Sonnenschirm“ und der Volksmund sowie die Boulevardpresse Chemtrails nennen (Harvard-Ökonom: Chemtrails seien „vergleichbar mit Chemotherapie oder einem Luftröhrenschnitt“"
Zitatende


Soll das Thema Chemtrails die Umweltbewegung gezielt spalten
und uns von den wirklich wichtigen Themen (Atomkraft, Klimawandel, zunehmende Macht der Konzerne, Gentechnik, Freihandel, Kriegsgefahr, atomare Aufrüstung in Büchel, Endlichkeit der Rohstoffvorkommen ...) ablenken? Manche Chemtrail-Aktivitäten zeigen Ähnlichkeiten mit anderen, von Werbeagenturen organisierten Kampagnen. In den USA sind industriegelenkte Bürgerinitiativen und gezielte Zersetzungskampagnen gegen die Umweltbewegung an der Tagesordnung.




Aktueller Artikel zu Chemtrails

„Verschwörungstheoretiker glauben, dass Regierungen die Menschen gezielt mit Giften aus Flugzeugabgasen unter Kontrolle halten. Nun haben seriöse Forscher die Chemtrail-These erstmals untersucht. [...]

Regierungen wollen ihre Bevölkerung kontrollieren, das Wetter steuern und auch die Zufuhr von Nahrung. Deshalb sprühen sie mit Flugzeugabgasen Chemikalien in die Luft. Das zumindest glauben manche Verschwörungstheoretiker. Chemtrails nennen sie deshalb die Kondensstreifen, die Flugzeuge hinter sich herziehen.

Nun haben Forscher erstmals wissenschaftlich untersucht, was von der Theorie zu halten ist.

Christine Shearer von der University of California in Irvine legte dazu 77 Atmosphären-Forschern Daten vor, die Anhänger der Theorie als Beleg heranziehen. 49 Experten sollten das Aussehen verschiedener Kondensstreifen auf Fotos bewerten, 28 beschäftigten sich mit chemischen Analysen zur Zusammensetzung der Luft. [...]

Zusammengefasst: Forscher haben Experten befragt, ob sie in Bildern von Kondensstreifen und chemischen Analysen Hinweise für Chemtrails finden. Die wissenschaftliche Basis für die Theorie ist demnach extrem dünn. Stattdessen führen Atmosphärenforscher die lange Haltbarkeit von Kondensstreifen darauf zurück, dass Flugzeuge heute höher fliegen und modernere und größere Motoren haben, die mehr Wasserdampf in die Atmosphäre geben.
Bei chemischen Analysen von Luft- oder Wasserproben wiesen die Experten den Chemtrail-Theoretikern methodische Mängel nach."
Quelle: Spiegel online




Links zum Thema Chemtrails:


Noch ein lesenswerter Link zu den Verfechtern der Chemtrail-Theorie die diese BUND-Internet-Seite kritisieren:
Dieser Link wurde entfernt, da beim Besuchen der Seite unser Antivirenprogramm Malware meldet.

Noch ein lesenswerter Link der "am Rande" mit diesem Thema zu tun hat. Der Text: "Was ist Aufklärung? von Immanuel Kant" Hier


NABU & Chemtrails:
"Ähnliche wundersame Verschwörungstheorien gibt es auch zu den Kondensstreifen am Himmel – Stichwort „Chemtrails“.
Der NABU jedenfalls, so steht es wörtlich in seiner Satzung, „betreibt seine Aufgaben auf wissenschaftlicher Grundlage“ – und nicht auf der von Verschwörungstheorien."

Quelle: NABU, Seite 5


Hier noch ein Beitrag des Umweltbundesamtes mit einer nachvollziehbaren Argumentation

Chemtrails - Gefährliche Experimente mit der Atmosphäre oder bloße Fiktion?
Stand: März 2011
Seit in der Zeitschrift Raum & Zeit 127/2004 der Artikel „Die Zerstörung des Himmels” erschienen ist, erhielt das Umweltbundesamt (UBA) zahlreiche Anfragen besorgter Bürgerinnen und Bürger zu den so genannten Chemtrails. Dabei soll es sich um angeblich durch Flugzeuge in der Atmosphäre versprühte Chemikalien handeln.

Der Artikel behauptet unter anderem, dass im Rahmen geheimer Projekte der USA militärische und zivile Flugzeuge Aluminium und Bariumverbindungen in die Atmosphäre ausstoßen, aus denen sich diese Chemtrails - ähnlich der Bildung von Kondensstreifen - entwickeln würden. Ziel soll dabei sein, der durch den Menschen hervorgerufenen (anthropogenen) Erwärmung, verursacht durch Emissionen treibhauswirksamer Gase in die Atmosphäre, entgegenzuwirken.

Für das in dem genannten Artikel erwähnte Einbringen von Aluminiumverbindungen in die Atmosphäre und die Bildung so genannter Chemtrails gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege. Auch im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sind die beschriebenen Phänomene nicht bekannt. Das Institut für Physik der Atmosphäre des DLR untersucht seit vielen Jahren die Wirkung der Emissionen des Luftverkehrs auf die Atmosphäre - einschließlich zahlreicher Messungen gas- und partikelförmiger Emissionen von Verkehrsflugzeugen.

Falls es die so genannten Chemtrails gäbe, müssten beim DLR darüber Informationen vorliegen. Die Messungen enthalten jedoch keinerlei Hinweise darauf. Die Deutsche Flugsicherung GmbH bestätigte, dass sie im Rahmen der Luftraumüberwachung keine auffälligen Flugbewegungen beobachtete, die etwas mit dem beschriebenen Sachverhalt zu tun haben könnten.

Darüber hinaus teilte der Deutsche Wetterdienst mit, dass in den Beobachtungsdaten keine Besonderheiten auffindbar seien, die auf abweichende Formen von Kondensstreifen hindeuten. Auch das Bundesministerium der Verteidigung hat keine weitergehenden Erkenntnisse. Das Hauptquartier der US-Luftwaffe Europa teilte mit, dass es die beschriebenen Projekte bei der US-Luftwaffe weder gibt noch gegeben hat.

Das UBA ging auch der in Zuschriften vorgetragenen Behauptung nach, die Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen (WHO) hätte angeblich eine Risikoanalyse über mögliche Folgen der Chemtrails unternommen. Auf Anfrage des UBA versicherte die WHO, weder über so genannte Chemtrails Kenntnis, noch eine Studie zum Thema unternommen zu haben.

In der Tat gab und gibt es im wissenschaftlichen Bereich verschiedene theoretische Vorstellungen, zum Schutz des Klimas unterschiedliche Stoffe in die Atmosphäre einzubringen - zum Beispiel Aluminiumoxid, Aluminium, Ruß, Eisenverbindungen. Mit derartigen Substanzen will man erreichen, dass weniger Sonnenstrahlung die Erdoberfläche erreicht, was zur Folge hätte, dass die Erwärmung der Atmosphäre verringert wird. Das bedeutet konkret, dass der anthropogenen Erwärmung der Atmosphäre durch treibhauswirksame Gase ein abkühlender Effekt - künstlich - hinzugefügt wird. Jedoch konnten sich diese Ansätze aus dem Bereich des Geoengineering - das sind großmaßstäbliche Eingriffe in natürliche Vorgänge - nicht durchsetzen - auch nicht im experimentellen Maßstab. Denn: Abgesehen von der Frage nach der Wirksamkeit, gibt es
große Bedenken und Unsicherheiten, welche unvorhergesehenen weiteren Wirkungen mit solchen Eingriffen verbunden sein könnten.

Darüber hinaus wären die Kosten für derartige Maßnahmen erheblich. Das Einbringen der Verbindungen in die Atmosphäre wäre, um eine globale Wirkung zu gewährleisten, fortlaufend und in globalem Umfang notwendig.

Im Internet lässt sich eine große Menge Material zum Stichwort Chemtrails finden. Dabei wirkt aber keine Quelle wirklich glaubhaft, da überzeugende Belege fehlen. Die Quellen heißen “paranews“, „ufos-aliens“, „esoterikforum“ oder „allmystery“ und zeigen zum Teil Fotos etwaiger Chemtrails, die allerdings keinen Anlass geben, dahinter etwas anderes als gewöhnliche Kondensstreifen oder Wolken zu vermuten. Zumeist handelt es sich um die unterschiedlichen Formen von Zirruswolken, die aus Eiskristallen bestehen.

Auch auf den verschiedenen Fotos, die Bürgerinnen und Bürger dem UBA zusandten, sind nach Erkenntnis des Amtes langlebige Kondensstreifen und Zirruswolken zu sehen. Offenbar werden als Kondensstreifen meist nur jene wahrgenommen, die sich kurzzeitig bilden und die sich - wegen zu geringer relativer Feuchte - rasch wieder auflösen.

Das Institut für Physik der Atmosphäre des DLR gibt folgende detaillierte Auskunft über die Bildung von Kondensstreifen: Kondensstreifen entstehen in hinreichend kalter Atmosphäre als Folge der Wasserdampfemissionen aus Flugzeugtriebwerken. Bei niedriger Feuchte lösen sich Kondensstreifen rasch wieder auf. Ist die Atmosphäre jedoch hinreichend feucht,
können Kondensstreifen länger existieren und weiter wachsen. Unter geeigneten Bedingungen können sie sich zu großflächigen Zirruswolken, die im Falle einer solchen Entstehungsgeschichte Contrail-Cirrus heißen, entwickeln. Contrail-Cirrus ist dann nicht mehr von natürlichen Zirren unterscheidbar, falls nicht seine gesamte Entstehungsgeschichte beobachtet wurde.

Nehmen Zirruswolken, die optisch sehr dünn sein können, eine große Fläche ein, erscheint dem Beobachter der Himmel milchig weiß. Im Mittel sind rund 0,06 Prozent der Erde mit (linienförmigen) Kondensstreifen bedeckt. Gegenden mit hohem Flugverkehrsaufkommen erreichen deutlich höhere Bedeckungsgrade. So lag Mitte der neunziger Jahre der Wert für Europa bei 0,5 Prozent. Der Bedeckungsgrad durch Contrail-Cirrus ist noch nicht bekannt. Erste Schätzungen liefern Werte, die etwa zehnmal so groß sind wie der Bedeckungsgrad mit linienförmigen Kondensstreifen.

Altern Kondensstreifen, bleiben sie nicht glatt, sondern bilden Formen, wie auf vielen Fotos zu sehen ist. Dieser Vorgang ist ein lange bekanntes Phänomen und eine Folge der Turbulenz, die in der Atmosphäre allgegenwärtig ist. Diese Formen lassen sich auch durch Modellsimulationen reproduzieren.

Mehrere Kondensstreifen nebeneinander entstehen zum Beispiel dadurch, dass Flugzeuge festen Routen folgen und die Windrichtung in der Höhe von der Flugroute abweicht. Die Kondensstreifen verschieben sich dadurch seitlich. An Knotenpunkten der Flugrouten können sich Kondensstreifen unterschiedlicher Orientierung bilden. Als Folge der Verschiebung der Kondensstreifen entstehen dann die auf Fotos festgehaltenen rautenförmigen Muster.

Da Windrichtung und -geschwindigkeit praktisch nie gleich sind, entstehen aus vormals geraden Mustern gekrümmte Formen. Außerdem fliegen Flugzeuge nicht immer nur geradeaus, sondern auch Kurven, insbesondere während Warteschleifen in Flughafennähe. In diesem Fall können gekrümmte Kondensstreifen entstehen.

Bisher hat die Chemtrail-Thematik in den Medien hauptsächlich über die Zeitschrift Raum & Zeit Verbreitung gefunden. Schaut man die Inhaltsverzeichnisse der letzten Jahre genauer an, finden sich in dieser Zeitschrift fortlaufend Beiträge, die vom gegenwärtigen naturwissenschaftlichen und medizinischen Kenntnisstand abweichen. Dazu zählen beispielsweise Gegenthesen zur Relativitätstheorie oder den Ursachen von AIDS und BSE.

Auch mehrere Artikel, die den anthropogenen Treibhauseffekt und die damit verbundene Klimaänderung bestreiten, sind enthalten. Dies erscheint besonders widersprüchlich, angesichts der Behauptung an gleicher Stelle, Chemtrails seien der Versuch, die Wirkungen des vom Menschen gemachten Klimawandels zu mildern.

Abschließend ist festzuhalten, dass die Bildung von Zirruswolken aus Kondensstreifen nach neueren Erkenntnissen in besonderem Maße zur Klimawirksamkeit des Flugverkehrs beiträgt. Kondensstreifen und Zirren erwärmen das Klima. Es wäre also kontraproduktiv, mit Hilfe zusätzlicher Zirren oder zirrenähnlicher Wolken der Klimaerwärmung aufgrund der
anthropogenen Emissionen von Treibhausgasen entgegenwirken zu wollen. Auf der Basis des gegenwärtigen Kenntnisstandes des UBA und der Zusammenschau aller oben erläuterten Aspekte lässt sich schlussfolgern, dass die im Artikel „Die Zerstörung des Himmels” aufgestellten Behauptungen nicht glaubwürdig sind.






Chemtrails? Eine kritische BUND-Stellungnahme / Wem nützt die Chemtrail-Debatte?


Hier einige leider typische Mails die wir zu dieser Seite erhalten haben:


  • also wer bezahlt euch für die dessinformationen bezüglich des chemtrailings?
    falls ihr die scheiße wirklich glaubt seid ihr dümmer als der
    durchschnittsdeutsche analphabet.

    vor allem sind alle fotos die der degenerierte vollpfosten als
    chemtrail-gegenbeweise anbringt eindeutige CHEMTRAIL BEWEISE! und keine wolken
    aus eiskristallen!!!!! auf welchem planeten lebst du? Eiswölkchenplanet oder
    Technokratenplanet.
    dumme basstardkinder. villeicht komm ich mal besuchen und erklär euch das mit
    dem geoengeneering, welches bereits seit jahrzehnten hinter dem rücken der
    bevölkerung gemacht wird, nochmal. Gruß King




    Ich bin entsetzt wie mit dem Thema Chemtrails umgegangen wird!
    Quellen die aus korrumpierten LEITMEDIEN bestehen sind keine vernünftige
    Quelle!
    (Transatlanitscher PAKT!)
    Chemtrails sind REALITÄT und die Völker auf diesem Planeten brauchen Leute mit
    Rückgrat die die Wahrheit sprechen/schreiben und nicht diesen VORGEKAUTEN UNSINN
    der Regierungsebenen und HÖHER von sich geben!
    Wenn nicht für die Menschen dann für eure Familien die haben die Scheiße bereits
    eingeatmet. Die Palette reicht von toxischen Verbindungen bishin zu
    Nanoröhrchen(nur zur Info)

    Warum wohl wurde z.B. Barium von der Beobachtungsliste genommen?
    Warum darf auf Aluminium nicht mehr getestet werden?

    Danke für die Fehlinformation und somit für die Mitschuld durch Dummhaltung der
    Bevölkerung!

    Danke für NICHTS!

    Mut zur Wahrheit Ihr Drückeberger



    Die kritischen E-mail-Schreiber haben vollkommen recht. Ihr werdet von der
    Industrie dafür bezahlt, die Menschen zu desinformieren und zu belügen. Ihr
    trägt aktiv dazu bei, unsere Umwelt zu zerstören.




    Was seid ihr doch für idiotische Ignoranten.




    Ich hab soeben den Bericht gelesen, in den Sie behaupten, daß es die Chemtrails
    nicht gibt.
    Fast jeden Tag fliegen die und hinterlassen sogenannte Kondensstreifen die sich
    nicht auflösen sondern sich an ganzen Himmel ausbreiten, zeitgleich fliegen auch
    andere Flugzeuge welche aber normale Kondensstreifen hinterlassen, die lösen
    sich nach wenigen Sekunden auf.
    Haben Sie den Himmel schon mal länger beobachtet ?
    In etwas älteren Filmen oder auf Fotos ist sowas nicht zu sehen, da reichen
    schon Filme und Fotos die nicht mal 10 Jahre alt sind.
    Da finde ich die Mails die Sie veröffentlicht haben, Wer bezahlt euch für solche
    Lügen durchaus berechtigt.
    Ihr, Greenpeace und andere Naturschutzverbände hätten die Möglichkeit das zu
    beenden, jedoch zieht Ihr feige das Genick ein. Ihr solltet euch schämen




    Chemtrails? Eine kritische BUND-Stellungnahme / Wem nützt die Verschwörungstheorie?


    Dies gilt nicht für die "Wahrheiten" von Verschwörungstheoretikern!


    Warnungen & Hinweise 2017:
    • 1) Diese Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleine Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
    • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "Wahrheiten" der AKW - Befürworter, der Wachstums-, Umweltzerstörungs- und Gentechniklobby, mit Kohle- und Atomparteien, Insektensterben-Leugnern und Globalisierungsfreunden auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern. Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen.
    • 3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.


    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer


    Chemtrails sind Kondensstreifen!







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    Dieser Artikel wurde 17444 mal gelesen und am 3.10.2017 zuletzt geändert.