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Elektroauto / Elektromobilität: Illusion oder Chance?

02.02.2011

Elektroauto / Elektromobilität: Illusion oder Chance?

BUND: Noch keine grüne Zukunft mit dem Elektroauto



Handreichung „ Elektromobilität – Irrweg oder Innovation“

Die Elektromobilität ist eine gute Chance die Anzahl der Verbrennungsmotoren zu reduzieren. Besonders in den Städten sind aktuell viel zu viele Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor unterwegs, sie verursachen Lärm und verschmutzen die Luft mit Feinstaub/Ruß und Stickstoffdioxid.

Deshalb gibt es große Potentiale für die Elektromobilität, besonders in den Städten. Allerdings nur, wenn sie eingebunden ist in eine nachhaltige Mobilitätspolitik, die die Prinzipien der Verkehrsverlagerung auf den Umweltverbund, der Verkehrsvermeidung und der Entschleunigung in den Vordergrund stellt. Eine reine Steigerung der Zahl von Elektroautos ist wenig nachhaltig – und birgt die Gefahr von immer mehr Zweit- oder Drittfahrzeugen.

Was dabei aber allzu oft vergessen wird ist, dass in den meisten Städten bereits gut funktionierende Elektromobilität vorhanden ist. Straßenbahnen, U-Bahnen, S-Bahnen und in einigen Städten Oberleitungsbusse sind nichts anderes als Elektromobilität. Elektrischer Regional- und Fernverkehr der Eisenbahn ergänzen diesen elektrischen Nahverkehr bereits heute hervorragend.

Leider scheint die Bundesregierung dies nicht zu erkennen und zielt in all ihren Bemühungen zur Förderung der Elektromobilität hauptsächlich auf die Zunahmen der Zahl der Elektroautos ab. Das Ziel von 1 Millionen Elektrofahrzeuge bis 2020 ist nicht nur unrealistisch, es bringt auch keinen Umweltnutzen, wenn dadurch zum einen die Zahl der Fahrzeuge in Gänze nicht reduziert wird, und zum anderen nicht die ‘schmutzigsten‘ Fahrzeuge ersetzt werden. Zusätzlich kommt hinzu, dass für die Bundesregierung alle Plug-In-Hybridfahrzeuge auch als Elektrofahrzeuge gelten. Dazu später mehr.

Der Verkehrsminister geht sogar noch einen Schritt weiter. Er hat ein Gesetz verabschiedet, das Kommunen erlaubt, Busspuren und kostenlose Sonderparkplätze für Elektrofahrzeuge freizugeben. Individualverkehr bremst also den Öffentlichen Verkehr aus, in Norwegen hat man da schon Erfahrungswerte; die Busspurenfreigabe für E-Autos soll dort wieder zurückgenommen werden. Dabei waren in Norwegen die Busspuren nur für reine E-Autos freigegeben, in Deutschland sollen aber auch Hybridfahrzeuge in den Genuss kommen; egal wie groß, egal wie schwer, egal ob sie grad elektrisch oder mit Verbrennungsmotor fahren. Das könnte dazu führen, dass eine Mercedes S-Klasse Hybrid mit einem Normverbrauch von 3 Liter und einem Realverbrauch von 12 Litern im Verbrennermodus auch im Jahr 2030 noch auf der Busspur an einem sehr sparsamen Fahrzeug mit sauberem Verbrennungsmotor mit einem tatsächlichen Verbrauch von 1 oder 2 Litern vorbeifahren darf, mit Kurs auf den kostenfreie Parkplatz im Stadtzentrum. Also genau dort, wo es eigentlich möglichst wenig private Autos geben sollte.

Problem der Plug-In-Hybridfahrzeuge: Die offiziellen Verbrauchs- und CO2-Werte sind noch unrealistischer als sie es bei konventionellen Fahrzeugen ohnehin schon sind. Bei Plug-In-Hybriden wird der Zyklus im Verhältnis 50/50(Verbrennungsmotor/Elektro) gefahren und dann der Mittelwert genommen. Dabei ist der Strom immer null Gramm CO2 und der offizielle Verbrauch des Verbrennungsmotors ohnehin unrealistisch. Zudem wird ein völlig falsches Nutzerverhalten angenommen. Werte von 3 Litern Normverbrauch bei einem 2,5 Tonnen schweren Fahrzeug sind maximal dann möglich, wenn das Fahrzeug alle 30 Kilometer an eine Ladestation fährt, die dann natürlich auch mit EE-Strom betrieben werden muss. Das reale Nutzerverhalten sieht anders aus. Der Elektromotor wird in den meisten Fällen viele 100 Kilometer hauptsächlich für die oben beschrieben Leistungssteigerung benutzt werden und evtl. noch dafür, mit dem E-Antrieb bei den Geschäftspartner oder Freunden vorzufahren. Image ist in diesem Zusammenhang alles.

Aber auch reine Elektrofahrzeuge sind nicht automatisch mit Ökoautos gleichzusetzen. Zu betrachten sind in jedem Fall die Herkunft des Stroms und die Herstellung der Akkus. Aber selbst wenn man diese Faktoren außen vor lässt, sind Fahrzeuge wie das Tesla Model S oder der Mercedes-Benz SLS AMG electric drive alles andere als Ökomobile. Sie sind Sportwagen mit Elektroantrieb und solange wir nicht weltweit Strom im Überfluss haben, schlichtweg Energieverschwendung. Elektrisch betriebene 2,5 Tonnen schwere SUV, mit denen man von Stuttgart nach Barcelona fahren kann haben mit einer klimafreundlichen und nachhaltigen Mobilität nichts zu tun. Dass dies aber ein Ziel ist, daraus macht die Automobilindustrie hinter vorgehaltener Hand keinen Hehl.

Elektrofahrzeuge sind leise und vermindern dadurch die Lärmbelastungen in den Städten und auch die lokale Luftsituation verbessern E-Fahrzeuge in jedem Fall. Aber auch für elektrische Fahrzeuge müssen Effizienzkriterien gelten, etwa beim Verbrauch. Und natürlich muss die Verminderung der Fahrzeuganzahl eines unserer Ziele sein. Helfen können in jedem Fall neue Fahrzeugkonzepte(E-Scooter, Pedelecs u.ä.), Umstellung der Taxiflotten auf regenerative Antriebe, eine Strategie für eine saubere Citylogistik und die Förderung des (elektrischen) CarSharings.

Elektromobilität ist aus Sicht des BUND eine sinnvolle Zukunftsoption, wenn:
  • die Fahrzeuge effizienter, kleiner und leichter werden,
  • der Strom aus zusätzlicher erneuerbarer Energie kommt,
  • alle offenen Fragen zu Akkuherstellung und -recycling geklärt werden,
  • Elektrofahrzeuge verstärkt im Flottenbetrieb eingesetzt werden,
  • der öffentliche Nahverkehr nicht ausgebremst wird,
  • sie eingebunden ist in nachhaltige Mobilitätskonzepte und den Weg zu "autofreien" Städten ebnet.



Für Rückfragen:
Klaus-Peter Gussfeld, Referent für Verkehr und Raumordnung, Fon: +49 (0)711 620306-15 ,klaus-peter.gussfeldbund.net



Mit dem Elektroauto in eine grüne Zukunft?

Sowohl von der Autoindustrie als auch von der Bundesregierung werden Elektroautos neuerdings als die Fahrzeuge der Zukunft präsentiert. Im Mai 2010 lädt Bundeskanzlerin Merkel zum großen "Elektromobilitätsgipfel". Das Ziel: Eine Million Elektroautos sollen bis 2020 auf Deutschlands Straßen fahren. Rund 500 Millionen Euro will die Bundesregierung dafür investieren. Aber ist das Elektroauto wirklich der Königsweg zu einer nachhaltigen Mobilität?

"Ökomäntelchen" der Automobilindustrie
Die Probleme der zu Ende gehenden Ölreserven und des fortschreitenden Klimawandels werden von der Automobilindustrie weiterhin ausgeblendet. Der durchschnittliche CO2-Grenzwert deutscher Neuwagen muss bis 2020 von derzeit 165 Gramm pro Kilometer mindestens halbiert werden. Zum Erreichen dieses Klimaziels können Elektroautos lediglich rund zwei Prozent beitragen!

Eine wirkliche Minderung der CO2-Emissionen gelingt nur mit einer verbesserten Effizienz der benzingetriebenen Neuwagen. Die erforderlichen Komponenten stehen schon heute in den Regalen der Automobilhersteller. Es besteht die Gefahr, dass sich die Autohersteller das "Ökomäntelchen" Elektroauto umhängen und zugleich ihre Hauptaufgabe - die rasche Senkung der CO2-Emissionen - vernachlässigen.

Vor- und Nachteile des Elektroautos
Der Elektromotor hat einen hohen Wirkungsgrad und verursacht kaum Emissionen. Gegenüber Antrieben auf Basis von Wasserstoff und Brennstoffzellen besitzen Elektroautos deutliche Vorteile hinsichtlich der Realisierbarkeit und Effizienz.

Alle Vorteile gelten aber nur unter der Voraussetzung, das Elektroautos mit Strom aus erneuerbaren Energien fahren. Wird der Stromverbrauch des Elektroautos aus Kohlekraftwerken bedient, ist die CO2-Bilanz schlechter als bei einem Pkw mit Benzinmotor. Auch Strom aus Atomenergie ist keine Lösung.




Neue Probleme bei Elektroautos


Nachricht vom 2.2.2011
Elektrofahrzeuge schonen zwar die Umwelt, doch die Umwelt schont die Autos nicht. Sobald es Winter wird, haben die Elektroautos ein Problem: Pro Kilometer brauch der Wagen mehr Strom. Gezeigt hat dies eine Testfahrt des Mitsubishi-MiEV. Er schaffte nur die halbe Strecke.

Trotz ausgeschalteter Heizung gescheitert
Wer im Winter weite Ausflüge mit dem Elektrowagen unternehmen möchte, wird schnell feststellen, dass der Strom nicht bis zum Ziel reicht. Um Strom zu sparen, kann man nur die Heizung ausgeschaltet lassen. So versuchten es auch die Fahrer des Mitsubishi i-MiEV und des Smart Fortwo ED in den letzten 10 Minuten der Teststrecke. Der Mitsubishi sollte beim Test der Zeitschrift „Auto, Motor und Sport“ 144 Kilometer schaffen, der Smart 135. Mit leerer Batterie blieb der Mitsubishi nach 77, der Smart nach 106 Kilometern stehen.

Höhere Wärmeleistung wegen fehlender Wärmequelle
Dass die Autos bei Kälte versagen, liegt an zwei Eigenschaften. Zum einen sinkt die Kapazität moderner Lithium-Ionen-Akkus deutlich, je tiefer die Temperatur sinkt, zum anderen zehren Elektroheizung und andere elektrische Verbraucher natürlich auch an der Batterieladung. Die Autoren einer aktuellen VDE-Studie zum Thema „Elektrofahrzeuge“ sehen deshalb einen „Erheblichen Forschungsbedarf“.

Es sollten „effiziente Heiz- , Dämm- und Klimasysteme für Elektroautos entwickelt werden, da die Wärmequelle Verbrennungsmotor“ entfällt. Ingenieure wollen das Problem nun mit neuen Materialien und Technologien lösen, die für den Automobilbau ungewöhnlich sind.
Quelle / Stromtarife.com: hier



29. April 2010
Mit dem Elektromobil durch Potemkinsche Dörfer: Umweltschutzverbände fordern Realitätscheck für Elektromobilität

Berlin: Vor undifferenzierter Euphorie zur Elektromobilität
warnen die führenden Umweltschutzverbände und fordern die Bundesregierung zu einer realistischen Betrachtung von Elektrofahrzeugen auf. Die von Regierung und Industrie angepriesenen Elektrofahrzeuge bringen weder den Klimaschutz in den nächsten 10 Jahren voran, noch lösen Elektroautos die Verkehrsprobleme von heute. Greenpeace Deutschland, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordern Bundeskanzlerin Angela Merkel auf, die Klimaschutzziele ins Zentrum der Verkehrspolitik zu stellen und in der Nationalen Plattform Elektromobilität nicht weiter einseitig den Interessen von Auto-, Chemie- und Stromkonzernen zu folgen. Die Umweltschutzverbände appellieren an Kanzlerin Merkel, die geplanten Milliardensubventionen für die Industrie stattdessen zielgerichtet in klima- und umweltverträgliche Mobilitätslösungen für die gesamte Gesellschaft zu lenken. Die Regierung dürfe die angebliche Entscheidung der Industrie für Elektromotoren nicht auch noch mit Steuergeld bemänteln, sondern müsse technikneutral die klimafreundlichsten Antriebstechniken befördern.

"Die Autoindustrie lenkt alle fünf Jahre mit neuen Heilsversprechen davon ab,
dass sie mit ihrem aktuellen Fahrzeugangebot die EU-Klimaschutzauflagen nicht erfüllt. Jetzt sollen wieder mehrere Milliarden Euro direkte und indirekte Subventionen an die deutschen Autohersteller für ein Potemkinsches Dorf der Elektromobilität im Jahre 2020 fließen, während gleichzeitig der Verkauf spritfressender PS-Boliden mit erhöhter staatlicher Förderung weitergeht", sagte DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Resch warnte vor einer erneuten "Plünderung der Steuerkassen durch die Autokonzerne" und forderte die Bundesregierung auf, keine Steuergelder an die Autoindustrie für die Elektromobilität auszuzahlen. Stattdessen solle die Regierung mit einem aufkommensneutral finanzierten Marktanreizprogramm die besonders sparsamen Fahrzeuge unabhängig von der Technologie fördern und Spritschlucker zur Gegenfinanzierung mit einer Strafsteuer belegen. In Frankreich hat sich dieses Bonus-Malus-System ausgesprochen bewährt.

Resch erinnerte daran, dass die Autoindustrie

vor zehn Jahren insgesamt Milliardenbeträge an Steuermitteln für die Entwicklung der Brennstoffzellenantriebe zur Serienreife abgegriffen habe, ohne danach je ihre Zusagen einzuhalten. Die Brennstoffzellen-Technologie wurde damals mit demselben medialen Aufwand als Lösung aller Umweltprobleme beworben wie heute die Elektroautos. Schon seit Jahren müssten die für Mitte dieses Jahrzehnts von der Autoindustrie fest zugesagten Brennstoffzellen-Serienfahrzeuge unterwegs sein. Auch die vor fünf Jahren von der Großen Koalition versprochenen klimafreundlichen "Biokraftstoffe der zweiten Generation" haben sich als "Luftnummer" erwiesen.

NABU-Verkehrsexperte Dietmar Oeliger
lehnte einseitige Verkaufsprämien für Elektroautos zum jetzigen Zeitpunkt ab. "Elektroautos werden sich sehr schnell als Wolf im Schafspelz herausstellen, wenn nur der Benzin- gegen einen Elektromotor ausgetauscht wird und ansonsten alles beim Alten bleibt", sagte Oeliger. Die Bundesregierung solle stattdessen "technikneutral Anreize für Fahrzeuge mit den niedrigsten CO2-Emissionen" schaffen. "Völlig unabhängig davon, ob die Autos mit Benzin, Diesel, Gas oder Strom fahren, dürfen nur die klimafreundlichsten Autos bevorteilt werden", sagte Oeliger. Ob dies Elektroautos seien, müsse sich erst noch zeigen. Nach dem Vorbild Frankreichs müsse Deutschland deshalb eine Bonus-Malus-Regelung einführen: CO2-arme Fahrzeuge unterhalb eines Kohlendioxidausstoßes von 90 Gramm je Kilometer bekommen einen Zuschuss, Spritfresser mit höherem CO2-Ausstoß zahlen eine Verschmutzungsabgabe und finanzieren so die Kaufanreize für die effizienten Fahrzeuge.

"Die Bundesregierung versucht im Schulterschluss mit der Industrie,
die Öffentlichkeit zu täuschen", sagte Wolfgang Lohbeck, verkehrspolitischer Sprecher von Greenpeace Deutschland. "Elektroautos sind eben keine Null-Emissionsfahrzeuge, sondern beim jetzigen Strommix in Deutschland auch längerfristig sogar eher schlechter als ein vergleichbares herkömmliches Auto. Und der Strom kommt auch für E-Autos aus der Steckdose, nicht wahlweise aus einer Windanlage." Lohbeck wies die Behauptung der großen Stromversorger zurück, Elektroautos würden mit "grünem" Strom betankt. "Die Stromkonzerne versuchen darüber hinwegzutäuschen, dass die Anrechnung von `grünem` Strom ein reiner Verschiebebahnhof ist – es kommt keine einzige zusätzliche `grüne` Kilowattstunde ins Netz", sagte Lohbeck. "Das Potential für die CO2-Einsparung liegt auf absehbare Zeit bei den Verbrennungsmotoren, der Ball liegt daher weiterhin in der Hälfte der Autohersteller."

Elektroautos könnten nur dann zu Nullemissionsfahrzeugen werden,
wenn sie mit zusätzlich erzeugter erneuerbarer Energie betrieben würden, betonte der BUND-Energieexperte Thorben Becker. Dafür dürften nur solche Strommengen verwendet werden, die außerhalb der Förderung des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) zusätzlich erzeugt worden seien. Sonst würde der umweltfreundliche Strom anderen Nutzern entzogen, sagte Becker. Für die Klimabilanz entscheidend sei auf jeden Fall der Kohlendioxidausstoß des im Stromnetz vorhandenen Strommixes. "Klimapolitisch machen Elektroautos nur dann Sinn, wenn sie nicht dem Erfordernis im Wege stehen, den Stromverbrauch zu senken. Deshalb müssen auch Elektroautos deutlich effizienter sein als heutige Pkw und können nur dann eine Option sein, wenn es der Bundesregierung endlich gelingt, den Stromverbrauch in Deutschland insgesamt deutlich zu reduzieren", sagte Becker.

Vor einer "Irreführung der Verbraucher"
warnte Gerd Lottsiepen, verkehrspolitischer Sprecher des VCD. "Die Werbung suggeriert, Elektroautos seien schnell verfügbar, CO2-frei und im Betrieb kostengünstig. Fakt ist, dass es zur Zeit nur Kleinstserien gibt. Elektroautos sind auch noch in einigen Jahren 10.000 bis 20.000 Euro teurer als vergleichbare Benziner – bei einer Reichweite von 100 bis 200 Kilometern. Zum Energieverbrauch gibt es nur Mondzahlen. Die Politik muss sofort realistische Verbrauchstests und – analog zum Kühlschrank – ein anschauliches Label einführen, das auf einen Blick den Energieverbrauch und CO2-Ausstoß gemäß Kraftwerksmix anzeigt", sagte Lottsiepen. Der Autoindustrie gehe es nicht um Klimaschutz, sie wolle Elektroautos als Zweit- und Drittauto zu vermarkten. Lottsiepen: "Das führt in den Verkehrskollaps, die Bundesregierung muss klima- und ressourcenschonende Mobilität in einem Gesamtkonzept fördern und nicht alles auf die Karte einer einzigen Technik setzen."





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    Dieser Artikel wurde 14855 mal gelesen und am 22.11.2016 zuletzt geändert.