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Klimaschutz, Klimawandel, Klima, Klimaveränderung & Erderwärmung: Eine umfassende BUND-Information

30.09.2015


Klimaschutz, Klimawandel, Klima, Klimaveränderung & Erderwärmung: Eine umfassende BUND-Information



Wärmere Sommer, abschmelzende Gletscher und extreme Wetterereignisse
sind die ersten Anzeichen der drohenden weltweiten Klimaveränderungen.
Durch die zunehmende Verbrennung von Kohle, Erdgas und Erdöl seit Beginn der Industrialisierung ensteht das klimaschädliche Kohlendioxid (CO2). Es ist das wichtigste menschengemachte Treibhausgas. Der Anteil von Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre hat sich von 280 ppm (Teile pro Million) auf ca. 380 ppm erhöht. Dazu kommt das klimaschädliche Methan aus der industrialisierten Landwirtschaft und aus der Gewinnung sowie dem Transport von Erdgas. Wichtig sind auch andere klimaschädliche Emmissionen, beispielsweise das radioaktive Krypton aus Atomkraftwerken und atomaren Wideraufarbeitungsanlagen. Klimazerstörend ist die weltweite, großflächige Abholzung.

Die Ursache des Klimawandels
ist unsere zutiefst zerstörerische Raubbauwirtschaft, die immer schneller Rohstoffe, Energievorräte und menschliche Arbeitskraft in Müll, Unzufriedenheit und klimaschädliche Abgase verwandelt. Durch den Export dieses Wachstumssystems nach China und Indien wird der Klimawandel noch massiv beschleunigt. Systeme, die nur funktionieren, wenn sie dauerhaft wachsen, sind zwangsläufig zerstörerisch. Bei einem anhaltenden Wachstum von 3% verdoppelt sich das Bruttosozialprodukt alle 23 Jahre, bei 5% sogar bereits alle 14 Jahre. Und eine Menge, die exponentiell wächst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft ist nicht möglich und führt zwangsläufig zur Selbstzerstörung. Der Klimawandel ist eines von vielen Symptomen der ökologischen Krise.


Bisher hat sich im Verlauf des 20. Jahrhunderts
die globale Durchschnittstemperatur um fast 1° Celsius erhöht. Am Ende des 21. Jahrhunderts erwartet das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC), dass sich die Erdtemperatur um weitere 1,4 bis 5,8 °C erhöhen könnte. Die Veränderungen der Zusammensetzung der Atmosphäre und die dadurch hervorgerufene Temperaturerhöhung sind mit zahlreichen und zum Teil schwerwiegenden Folgen verbunden, zu denen steigende Meeresspiegel, aussterbende Arten und immense Schäden für menschliche Gemeinschaften gezählt werden.

Eine Billion Euro würde es kosten,
die globale Wirtschaft klimafreundlich umzubauen, hat die internationale Consulting-Firma PricewaterhouseCoopers berechnet. Das klingt nach einer gigantischen Summe, doch der Betrag macht nicht einmal die Hälfte der jährlichen Wirtschaftsleistung Deutschlands aus oder nur etwa ein Fünfzigstel des globalen Bruttosozialprodukts. Die Autoren der Studie sind der Meinung, dass sich Klimaschutz wirksam betreiben ließe, ohne das Wirtschaftswachstum entscheidend zu verlangsamen. Diese Bestätigung der Wachstumsillusion in den fehl- und überentwickelten Staaten ist der große Mangel der Studie. Der absehbare mittel- und langfristige Mangel an Energie (Erdöl, Gas und Uran reichen nur noch für wenige Jahrzehnte) und Rohstoffen, die drohende weltweite Energiekrise verunmöglicht die Fortführung des zerstörerischen Wachstumspfades. Nur einen, zugegeben etwas makaberen, positiven Klimaeffekt könnte das beginnende Auslaufen der fossilen Energievorräte haben: Die Klimaveränderungen könnten langfristig weniger verheerend ausfallen als bisher angenommen, wenn zukünftig Erdöl und Gas nicht durch Kohle ersetzt werden.


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Mit neuen Elektroheizungen wird der Strombedarf gezielt in die Höhe getrieben
Immer noch läuft eine bundesweite Werbekampagne für elektrische Direktheizungen und Nachtspeicheröfen.
Für diese teuere, umweltschädliche, für die Konzerne aber gewinnbringende Form der elektrischen Energieverschwendung wird zur Zeit massiv geworben. So wird gezielt Energie verschwendet und "Bedarf" für neue Kraftwerke geschaffen, während öffentlich über Energiesparlampen diskutiert wird.

Die erneuerbaren Energien sind klimafreundliche Energiequellen,
die sich durch natürliche Prozesse laufend erneuern. Sie stehen nach menschlichen Zeitmaßstäben unendlich lange zur Verfügung. Erneuerbare Energien haben drei originäre Quellen: Strahlung der Sonne, Kraft der Gezeiten, Wärme des Erdinneren (Geothermie). Sonne, Mond und Erde stellen diese unerschöpflichen Energien umweltverträglich zur Verfügung. Die Sonne strahlt jährlich in Deutschland auf jeden Quadratmeter so viel Energie, wie in 100 Litern Öl enthalten ist. In der Sahara ist es sogar doppelt so viel. Ein Windrad hat sich nach einem halben Jahr (4- 7 Monate) Betrieb energetisch armortisiert, d.h. nach diesem halben Jahr erzeugt es "netto" Strom. Der derzeitige Weltenergiebedarf liegt bei etwa 400 Exajoule (400 Milliarden Milliarden Joule) pro Jahr. Ein Exajoule entspricht der energetischen Menge, welche die Erde in 6 Sekunden von der Sonne empfängt und den Weltverbrauch an Primärenergie im Jahr innerhalb von 21 Stunden deckt.

Sonne, Wind & Wasserkraft: Energiealternativen kostengünstiger als das britische AKW Hinkley Point
Die Photovoltaik wird schon in wenigen Jahren an vielen Standorten auf der Erde den preisgünstigsten Strom erzeugen können. Das ist das Ergebnis einer Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) im Auftrag von Agora Energiewende aus dem Jahr 2015. Demnach werden sich die Erzeugungskosten in Mittel- und Südeuropa bis zum Jahr 2025 auf vier bis sechs Cent pro Kilowattstunde verringern, bis 2050 auf zwei bis vier Cent.
Seit den 80er-Jahren sind die Preise für Photovoltaiksysteme auf ein Zehntel ihres einstigen Wertes gefallen. Durch technische Fortschritte und steigende Produktionsmengen dürfte die Entwicklung anhalten, wenngleich der Preisrückgang sich naturgemäß verlangsamt.

Das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point
soll eine skandalöse Vergütung von bis zu elf Cent pro Kilowattstunde erhalten – und dies für 35 Jahre garantiert mit zusätzlichem Inflationsausgleich. Ansonsten könnte es nicht rentabel betrieben werden. Das wird ein riskanter, teurer Spaß für die Energiekunden in England.
Im sonnigen Wüstenemirat Dubai dagegen ist im Jahr 2015 ein langfristiger Solarstromvertrag für fünf Cent pro Kilowattstunde abgeschlossen worden. Auch in Deutschland können große Solarkraftwerke bereits Strom für weniger als neun Cent pro Kilowattstunde liefern – also preiswerter als aus dem britischen AKW Hinkley Point.

Windenergie, Solarenergie und die „industrienahen“ Gegner der Energiewende



Jedes privat gebaute Windrad kleiner Betreiber und jede private PV-Anlage ist eine Konkurrenz zu den Atom- und Kohlekraftwerken und den Offshore Windparks der Großkonzerne. Das Energieerzeugungsmonopol wird von den Privaten gebrochen. Darum wird die Energiewende von den Kohle- und Atomkonzernen EnBW, RWE, Vattenfall und Eon auch massiv bekämpft.

Gerade die großen Energieversorgungsunternehmen wie EnBW, RWE, Vattenfall und E.ON
und einige große industrielle Stromverbraucher hatten schon vor Fukushima im Hintergrund an den Strippen des Widerstandes gegen die Windenergienutzung gezogen, wie die Fachautorin Claudia Peter am Beispiel des Bonner Rechtsanwaltes Thomas Mock eindrucksvoll aufgezeigt hat.

Solche Konflikte werden schon lange nicht mehr von den Konzernen und ihren Werbeabteilungen direkt und offen geführt, sondern von industriegelenkten Bürgerinitiativen, organisierten Klimawandelleugnern oder neu gegründeten [utitle=„industrienahen“ windenergiefeindlichen Umweltverbänden.

Wie formulierte Dr. Sebastian Schwark von der PR-Agentur Hill & Knowlton die neue Aufgabe für Unternehmen der Energiewirtschaft? "Die Kernfrage ist […] nicht, wie Protest zu vermeiden ist, sondern wie wir Protest managen können“.

Die wichtigen Kampagnen, Impulse und manche aufgebauschten Mythen (Infraschall der Gegner der Energiewende und der Windkraftwerke kommen häufig von industrienahen Journalisten und Lobbyisten wie Dirk Maxeiner & Michael Miersch. Auch die finanzstarke, so genannte „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, eine Lobbyorganisation des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall bekämpft die Energiewende in BürgerInnenhand.

EIKE, das so genannte"Europäische Institut für Klima und Energie", eine der wichtigsten deutschen Organisationen der Kohlelobby und Klimawandelleugner, ist ein zentraler Impuls-, Text- und Mythengeber für die Windradgegner. Themen wie „Infraschall“ werden dort gezielt gesetzt, aufgebauscht und verbreitet. Die Chemtrail-Verschwörungstheoretiker und auch die neue Atompartei AfD kämpfen gegen Windenergie und Energiewende.


Andere wichtige Ansatzpunkte für Klimaschutz
sind Gebäudeheizung, Straßenverkehr und der zunehmende Flugverkehr. Die politisch - ökologische Ignoranz und Dummheit mancher PolitikerInnen, die sich immer noch gegen Flugbenzinsteuern wehren, ist unglaublich.


Atomkraft, Klimaschutz - Eine gut gesteuerte Illusion
"Atomkraftwerke schützen das Klima". Damit werben die globalen Atomkonzerne und Atomparteien für den scheinbar CO2-freien Atom-Kraftwerkspark. Diese geschickte Werbebotschaft der AKW-Betreiber soll nach Fukushima endlich Akzeptanz für alte und neue AKW schaffen. Im Zeitalter der organisierten Desinformation erleben wir hier ein spannendes Exempel. Die Forderung nach neuen Atomkraftwerken dient auch der psychologischen Entlastung vieler Politiker der Atom- und Kohleparteien. Sie tragen die Hauptverantwortung für die bisherige und zukünftige Verschwendung von Energie, Rohstoffen und für die drohende Klimaveränderung. Die Werbeabteilungen der Atomkonzerne bieten ihnen jetzt eine schöne Illusion, mit der sie sich scheinbar aus der Verantwortung stehlen können. Mit vorgeschobenen Umweltargumenten wird Klimaschutz verhindert und umweltgefährdente Anlagen "grüngewaschen". Die Propaganda der Umweltzerstörer ist besser geworden. Die Nutzung der Atomenergie ist nicht nur lebensbedrohend, sondern auch die teuerste Art von Klimaschutz. Der Bau neuer AKW kommt uns wesentlich teurer als das Energiesparen oder die Errichtung moderner Gaskraftwerke. Umweltforscher haben berechnet, dass sich durch Investitionen im Bereich Energieeinsparung mehr als die doppelte Menge an Kohlendioxid vermeiden lässt als bei vergleichbaren Investitionen in den Bau neuer AKW. Atomenergie soll angeblich der Schlüssel zum Klimaschutz sein, da sie kein Kohlendioxid (CO2) emittiert. Dies ist nur auf den ersten Blick richtig. Auch Atomenergie ist nicht CO2-frei zu haben! Denn der Betrieb von Uranerzminen und Urananreicherungsanlagen, der Transport von Atommüll und nicht zuletzt der Bau und Abriss von Atomkraftwerken verursachen CO2-Emissionen. Das Freiburger Öko-Institut hat eine interessante Bilanz erstellt: Die CO2-Emissionen eines AKW betragen etwa 25-50 Gramm/Kilowattstunde. Stromsparmaßnahmen und regenerative Energien "emittieren" nur 0-20 Gramm/Kilowattstunde. Die Atomkraft zieht also eindeutig den Kürzeren! Mit falschen Argumenten nutzen AKW-Befürworter die berechtigte Sorge der Bevölkerung vor dem Klimawandel, um mehr Akzeptanz für die atomare Technologie zu schaffen.
Die ökologische Ärzteinitiative IPPNW hat berechnet, dass bis zum Jahr 2050 1000 neue AKW gebaut werden müssten (bisher gibt es weltweit 442), um 10 % der fossilen Energie zu ersetzen. Die endlichen Uranreserven wären dann in Kürze erschöpft.

Der Beitrag der Atomenergie zur weltweiten Energieversorgung liegt bei lediglich 2% während der Beitrag der erneuerbaren Energien schon 18% beträgt. Mit einer „2%-Technik“ ist das Klimaproblem nicht zu lösen.


Der gut organisierte Traum von der sauberen Kohle
Kohlekraftwerke sind Dreckschleudern. Sie stoßen viel Kohlendioxid (CO2) aus, das unser Klima ruiniert. Darum muss die schwarze Kohle mit viel Werbung "grüngewaschen" werden. CO2 muss nicht sein - versprechen die Energiekonzerne. Doch was ist von diesem Versprechen zu halten?

Der BUND Bundesverband schreibt:
"Technisch ist vieles machbar. Die Folgen und "Nebenwirkungen" werden jedoch meist nicht beachtet. Genauer betrachtet zeigt sich, dass die Speicherkapazitäten in früheren Gasspeichern begrenzt sind und ökologische Folgen in Aquiferen nicht erforscht sind. Ein Einpumpen des CO2 in die Tiefen der Weltmeere verbietet sich ohnehin, will man nicht eine immense ökologische Katastrophe durch die Versauerung und Zerstörung der Meeresfauna heraufbeschwören. Der Mythos "Saubere Kohle" ist ein Alptraum.

Kaum beachtet ist, dass kein Speicher 100%ig auf Dauer dicht ist.
So würde bei einer Leckrate von 0,1 - 1% das CO2 in 100-1000 Jahren doch wieder in die Atmosphäre gelangen. Schon mehren sich Meldungen, nach denen eingelagertes CO2 durch Säurereaktionen zu Gesteinsveränderungen geführt haben. Dies würde eine unglaubliche "Erblast" des fossilen Zeitalters für künftige Generationen darstellen. Mehr noch - die CO2-Abscheidung, Transport und Speicherung bedingt einen Energie-Mehraufwand von 10-15% in den Kraftwerken. Damit wird aber zunächst mehr Kohle verfeuert, so dass am Ende sogar mehr CO2 in die Umwelt gelangen kann als ohne diese Technik.

Die Abtrennung und Lagerung von CO2 gefährdet die Umwelt.
Kohlekraftwerke mit CO2- Abscheidung werden viel Geld. Sie sind daher weder ökologisch noch ökonomisch sinnvoll - auch nicht als Übergangstechnik: Warum sollte man gefährlichen und teure Umwege gehen, wenn man schon heute in erneuerbare Energien und in mehr Energieeffizienz investieren kann?"
Zitatende

Klimawandelleugner: Klimaveränderung? Alles Lüge???
Es gibt global und bundesweit eine Vielzahl von Kohle-, Öl-, Auto- und Atomkonzernen, die ein massives Interesse daran haben, den menschengemachten Klimawandel zu leugnen, zu verharmlosen und herunterzuspielen. Diese aggressive Lobby hat (nicht nur) in den USA jahrelang Kampagnen organisiert, kritische WissenschaftlerInnen bekämpft und verleumdet und Klimaschutzgesetze verhindert. Diese Lobby ist weltweit auch heute aktiv. Wenn durch die Erderwärmung die Zahl der Klimaflüchtlinge und Klimaopfer zunimmt, dann sind diese Konzerne und ihre Lobbyisten dafür mitverantwortlich.
Die Kohle-, Öl- und Atomlobbyisten behindern mit ihren aggressiven Kampagnen und Totschlagargumenten leider auch eine qualifizierte Diskussion zu tatsächlich diskussionswürdigen Aspekten und offenen Fragen des Klimawandels. Info Klimawandelleugner

Die Umweltbewegung muss sich in Sachen Klimaschutz fragen,
ob der bisherige, stark individuelle Ansatz: "Du musst Energiesparen, stell dein Auto an der Ampel ab, du sollst weniger fliegen, dreh die Heizung runter..." tatsächlich zielführend ist. Alle diese Appelle sind gut und wichtig. Gleichzeitig aber werden regional und weltweit neue Straßen, Großraumflugzeuge, Kohle- und Atomkraftwerke gebaut und China und Indien übernehmen mit rasender Geschwindigkeit unser wucherndes, zerstörerisches Verschwendungssystem. Im globalen Maßstab wachsen Ressourcenverschwendung und Umweltprobleme exponentiell. Wenn zum individuellen Ansatz nicht eine massive Veränderung der Politik kommt, wenn Klimaschutz isoliert von den Problemen der Raubbauwirtschaft diskutiert wird, dann nützen die individuellen Ansätze wenig.Die Umweltbewegung muss wieder politischer werden und stärker global agieren, um echte Nachhaltigkeit zu erreichen. Der Klimawandel ist "nur" ein weiteres wichtiges Symptom der globalen ökologischen Krise.

Axel Mayer / BUND Regionalgeschäftsführer


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Wichtiger Nachtrag:
Der Beitrag der Atomenergie zur Weltenergieversorgung: Nur 2%


Die so genannte „friedliche Nutzung der Atomenergie“ wurde in den 1960er Jahren begonnen, erreichte ihren Höhepunkt etwa 1985 und ist seitdem rückläufig. Im Jahr 2008 ging weltweit nicht ein einziges Atomkraftwerk ans Netz. Die Atomenergie trägt heute nur rund 2% zur Gesamt-Energieversorgung der Menschheit bei. Warum eigentlich wird dieser 2%-Technik in der Politik noch eine so große Bedeutung beigemessen?

Der Beitrag der Erneuerbaren Energien: Schon 18%
Schon im Jahr 2006 deckten die Erneuerbaren Energien nach internationalen Statistiken 18% des weltweiten Gesamt- Energiebedarfs (REN 21). Und der weitere Ausbau geht unaufhörlich weiter und kommt mit großen Schritten voran. Die wachsende Konkurrenz um die knappen fossilen Energiequellen zwingt zum raschen Umstieg auf 100% Erneuerbare Energie. Übrigens: Die bisher in Deutschland installierten Windenergieanlagen produzieren zeitweise schon mehr Strom als alle deutschen Atomkraftwerke zusammen. Hinzu kommt noch der Strom aus Photovoltaik- und Biogasanlagen.

Die Welt-Energieversorgung

Mit einer 2%-Technik löst man das Klimaproblem nicht
Mit ihrem 2%-Anteil löst die Atomenergie weder das Energie- noch das Klimaproblem. Auch der Zubau neuer Atomkraftwerke kann an diesem geringen Anteil kaum etwas ändern: Selbst eine Vervierfachung der Atomkraftwerkskapazität bis 2050 – wie von der Atomindustrie in den Raum gestellt – könnte nur 6% zur angestrebten Halbierung der CO2-Emissionen beitragen (Szenario der Internationalen Energie Agentur, Juni 2008).
Die einzige Alternative: Wir steigen um auf 100% Erneuerbare Energien. Ein solches Energiesystem ist inzwischen ausgereift und in kurzer Zeit realisierbar.
Quelle: IPPNW

mehr Infos:


hier: weltweite Energiereserven
hier: Alle Infos zu Atomkraftwerken
hier: neue Kohlekraftwerke sind Klimakiller
hier: Wachstum und Wachstumskritik



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Dieser Artikel wurde 25395 mal gelesen und am 16.12.2015 zuletzt geändert.