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Rückblick auf die Fessenheim / Demo / Aktion / Kundgebung/

25.04.2015

Rückblick auf die große Fessenheim-Demo am 26. April 2015 beim AKW
Tschernobyl und Fukushima mahnen!



Trotz der Schikanen der franz. Genehmigungsbehörden, der Polizei & der Atomlobbyisten in der rechtskonservativen elsässischen Politik haben 5000 DemonstrantInnen (4000 wúrden vor Beginn gezählt und es sind sicher noch 1000 dazu gekommen) an der Kundgebung teilgenommen und friedlich und selbstbewusst demonstriert.
Der BUND dankt allen TeilnehmerInnen, insbesondere aber den Organisatoren, Helfern und den LäuferInnen nach Schönau!

Hier ein Bericht über den Lauf nach Schönau:
Lauf nach Schönau

Hier fast die ganze Demo auf youtube:YouTube

Hier 25 Fessenheim-Demo-Bilder bei der BZ: BZ-Bilder










Demoaufruf:


Warum noch zu ner Fessenheim-Demo, wenn die alte Kiste doch im Jahr 2017 abgeschaltet wird?
Der französische Staatspräsident Hollande hatte im Wahlkampf versprochen, das altersschwache AKW Fessenheim im Jahr 2016 abzuschalten, doch jetzt redet er von einer Abschaltung erst im Wahljahr 2017...
Der in Frankreich immer mitregierende Atomkonzern EDF nutzt seine Macht und versucht, die Abschaltung des ältesten AKW Frankreichs zu verhindern. Die EDF fürchtet einen Dominoeffekt, bei dem zuerst Fessenheim, dann Cattenom und später andere AKW gekippt werden, und sie setzt mit allen Mitteln der Macht auf eine andere, „konservative“, atomfreundliche Regierung.
Wenn Herr Hollande erst in den Wochen vor der nächsten Wahl das AKW abstellt und eine Nachfolgeregierung dreht den Schalter einfach wieder um, dann nützt das den Menschen am Oberrhein nichts.

1 Million Menschen leben im 30-km-Radius um Fessenheim - sie sind extrem gefährdet.
Die Nutzung der Atomenergie in Fessenheim ist eine Gefahr für alle Menschen auf beiden Seiten des Rheins, insbesondere weil das älteste AKW Frankreichs mit seinen rissigen Reaktordruckgefäßen schlecht gesichert in einem Erdbebengebiet liegt. Die jetzt bekanntgewordenen 16.000 Risse im belgischen AKW Doel verstärken unsere Sorgen. Ein Dammbruch am höher liegenden Rheinkanal könnte das Kraftwerk überfluten. Die außen liegenden, kaum geschützten "Abklingbecken" mit den abgebrannten, hochradioaktiven Brennelementen sind eine gefährliche Schwachstelle. Das Fundament der Anlage ist trotz der teuren, von deutschen EnBW-Kunden mitfinanzierten „Nachrüstung“ im internationalen Vergleich viel zu dünn. Die ständige radioaktive und thermische Verschmutzung des Rheins und der Umwelt ist ein Skandal. Im „Normalbetrieb“ gibt das AKW Fessenheim über den Schornstein und das Abwasser ständig krebserzeugende Radioaktivität an die Umwelt ab (und der Wind weht meist Richtung Südbaden...) und es erzeugt giftigen Atommüll, der eine Million Jahre sicher gelagert werden muss. Im Katastrophenfall wäre das Grundwasser der Oberrheinebene und der Rhein bis zur Mündung verseucht.

Die Folgen eines schweren Unfalls oder eines Terroranschlages auf das AKW Fessenheim für Sie:
Nehmen Sie einen Zirkel und ziehen Sie einen Kreis von ca. 300 Kilometer Durchmesser um das AKW. Wenn Sie in diesem Kreis wohnen und es zu einer Katastrophe kommt, die unwahrscheinlich ist und die dennoch morgen schon eintreten kann, wenn ein Teil des radioaktiven "Inventars" des AKW austritt und der Wind in Richtung Ihres Wohnortes weht, dann werden Sie diese Ihre Heimat, mit allem, was Sie in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut haben, schnell und endgültig verlassen müssen und froh sein, einfach nur zu überleben.
Grenzüberschreitendes Aktionsbündnis "Fessenheim stilllegen. JETZT!"




Dieses neue Motiv gibt´s als Banner für 15 Euro und als kostenloses Plakat im BUND-Laden und bei CSFR; NWA & beim BUND in der Freiburger Wilhelmstr.24a (Hinterhaus) Auf Wunsch senden wir Ihnen auch Plakate kostenlos per Post. Mailen Sie uns Ihre Postadresse bund.freiburgbund.net



2016 2016 Fessenheim-Protest am Tschernobyl-Gedenktag2016 2016


Im Jahr 2016 will/wollte der franz. Staatspräsident Hollande das AKW Fessenheim abschalten, doch die immer mitregierende EDF versucht dies zu verhindern.
Es gibt erste Überlegungen den Tschernobyl-Gednktag 2016 zu nutzen um überregional den Protest auszudrücken. Gedacht wird an eine große, überregionale Protestaktion auf vielen Rheinbrücken, evtl. schon weit in der Schweiz beginnend und rheinab.
Trinantional gemeinsam und dezentral erfolgreich könnten wir unseren Protest gegen Fessenheim, aber auch gegen Beznau, Leibstadt, Philippsburg & Cattenom ausdrücken...
Es wäre schön, wenn sich nicht nur die Initiativen am Oberrhein, sondern auch am Hochrhein, in der Nordschweiz, im Saarland und ganz Baden-Württemberg dazu Gedanken machen würden.



  • Fessenheim-Infos, Aktions- und Demo-Infos gibt´s im BUND-Fessenheim-Newsletter




    Endlich! Der neue Fessenheim-Flyer ist da!


    Seit Fukushima waren unsere letzten Fessenheim-Flyer vergriffen und wir hatten von vielen Menschen, Gruppen und Schulklassen immer wieder Anfragen nach einer kurzen, knappen, schriftlichen Basisinformation zum AKW bekommen. Die vielen zehntausend BUND-Flyer der letzten Jahrzehnte waren als wichtige Informationsquelle unserer Sache sicher dienlich...

    Endlich! 90.000 neue Fessenheim-Flyer sind gedruckt und 75.000 wurden schon verteilt!


    Wir suchen dringend Helferinnen und Helfer, die diese Infoblätter in ihrer Gemeinde systematisch an alle Haushaltungen verteilen (auch in Freiburger Stadtteilen). Denkt auch an eure Rundbriefe und ähnliches...
    In Tiengen, Waltershofen,Au und Heitersheim wurden die Flyer schon verteilt. Für Grießheim, Zienken, Bremgarten, Gallenweiler, Seefelden, Buggingen, Reute ,Wyhl, Weisweil & Münstertal wurden schon Flyer abgeholt. Oft werden die Flyer auch recht kostengünstig in Gemeindeblätter eingelegt. Doch alleine auf der badischen Rheinseite leben im 30 km-Hochrisikoradius um Fessenheim fast 500.000 Menschen und darum wollen wir bald nachdrucken...
    Die Atomlobby hat die Kohle - wir nicht!

    Spendenkonto: (Stichwort Fessenheim-Flyer)
    Bund für Umwelt und Naturschutz
    Südwestbank Freiburg
    IBAN: DE97 6009 0700 0601 0210 02 BIC: SWBSDESS




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    Fessenheim Demo – Was tun?


    Am 26. April findet in Fessenheim eine Tschernobyl-Demo und ein Lauf nach Schönau statt.
    Ob das ganze „groß oder klein“ wird, liegt auch an Dir!

    Es ist nicht einfach im vierten Jahr nach Fukushima die Menschen zu mobilisieren.
    Ein Problem ist es, dass in der Hauptmobilisierungszeit viele Leute in den Osterferien sind.

    Was tun?


    • Termin freihalten & kommen
    • Für die Demo werben
    • Für den Lauf nach Staufen/Schönau werben
    • Plakatieren! Plakate gibt’s im A1, A3 und A4 Format bei dem Markgräfler Initiativen, bei den Montagsdemos und beim BUND in der Freiburger Wilhelmstr. 24 a. (Hinterhaus.) Wir neigen leider dazu Plakate am vorletzten Tag aufzuhängen. Wenn wir dies frühzeitig tun, dann wirkt die Botschaft bei gleicher Arbeit einfach länger...
    • Den oberen Plakatteil abtrennen (für Fensterscheiben oder hinten ins Auto)
    • Demo-Termin rumzwitschern (Twitter-Facebook und die anderen unsozialen Medien & Eure Homepage)
    • Wer weiter entfernt wohnt, dem schicken wir bis zu den Osterferien ab 1.4 auch Plakate per Post. (Mail bis 1.4. an bund.freiburgbund.net)
    • Regionale, dezentrale Demo-Aufrufe in die Presse bringen und dabei auch die Gemeindeblätter nicht vergessen. Wenn Ihr die örtlichen Abfahrtzeiten Eurer /Radtour/Fahrgemeinschaft/am tollsten wär ein Bus/ ankündigt, dann bringen die örtlichen Medien so etwas auch...
    • Kleinanzeigen aufgeben (Der BUND schaltet bis zur Demo 5 freche Kleinanzeigen in der BZ)
    • Die Organisatoren brauchen bei der Demo noch OrdnerInnen und Helferinnen. Kontakt nicht über den BUND sondern: schneider-heitersheimt-online.de
    • Fessenheim-Plakate, laminierte Dauerplakate, Banner & Fahnen gibt’s beim BUND und ständig im Shop: Hier


    Mein Dank geht jetzt schon mal an Aktiven, an die „üblichen Verdächtigen“ die schon im Vorfeld der Demo so viel organisiert, geplant, getextet, diskutiert und vor allem getan haben!
    Axel Mayer



    Kommt zahlreich mit Bus, Fahrrad, Auto oder Boot,
    unsere Botschaft soll in Paris ankommen!


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    Dieser Artikel wurde 41727 mal gelesen und am 4.5.2015 zuletzt geändert.