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Klein-AKW, Mini-Atomkraftwerk, Mini-Reaktor, Thorium-Reaktor: Risiken & Gefahren & Terrorismus

29.08.2016

Klein-AKW, Mini-Atomkraftwerk, Mini-Reaktor, Thorium-Reaktor: Risiken & Gefahren & Terrorismus


Die internationale Atomlobby war nach den vielen Opfern der "zivilen" Nutzung der Atomkraft, nach Fukushima und Tschernobyl für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. Das globale atomare Dorf, die alten mächtigen Seilschaften aus Konzernen, Lobbyisten und Atomparteien funktionieren noch. Es werden zwar viel mehr alte AKW stillgelegt, doch in Diktaturen, Halbdiktaturen und in Ländern in denen der Markt nicht funktioniert werden immer noch AKW gebaut.


Gefährliche Klein-AKW, Mini-Atomkraftwerke, Mini-Reaktoren & Thorium-Reaktoren
sollen zukünftig überall auf der Welt gebaut werden und die Forschung wird mit EU-Geldern gefördert. Aus dem alten, großen Druck- und Siedewasser-Reaktor würden unzählige Klein- und Kleinstreaktoren... Ein zentrales Risiko der vielen, neuen Kleinreaktoren wird in den aktuellen PR-Kampagnen ausgeklammert. In jedem dieser Mini-Reaktoren entsteht die Radioaktivität vieler Hiroshima-Bomben. Ein Unfall oder ein Anschlag auf ein Kleinst-AKW könnte eine Stadt unbewohnbar machen. Viele kleine Reaktoren sind viele kleine, zwangsläufig schlecht gesicherte, potentielle Anschlagsziele. Wenn heute in Syrien und im Irak diese neuen AKW stünden, dann könnte der IS schmutzige Bomben bauen. Auch für die heutigen und zukünftigen Diktatoren der Welt brächte die Möglichkeit, "schmutzige Bomben" zu bauen einen "nordkoreanischen Machtzuwachs".

Die Idee der Verbreitung von vielen kleinen & großen AKW auf der Welt ist ein globales Selbstmordprogramm und ein atomarer Alptraum, passt allerdings auch gut ins zerstörerische Zeitalter des Anthropozän..



Für Atom - Terrorismus gibt es vier denkbare Wege:
  • 1. Aus spaltbarem Material (Plutonium-239, hochangereichertem Uran-235, aber auch aus Thorium...) könnte ein nuklearer Sprengkörper einfachster Technologie gebaut werden.
  • 2. Verwendung einer (gestohlenen) Atombombe aus Beständen regulärer Armeen.
  • 3. Radioaktives Material kann mit Hilfe einer geeigneten technischen Vorrichtung in der Umwelt verbreitet werden, um eine radioaktive Verseuchung zu schaffen. (Schmutzige Bombe)
  • 4. Direkter Angriff auf ein Atomkraftwerk, einen Thorium Reaktor, einen EPR, einen Castortransport, eine Wiederaufarbeitungsanlage oder auf eine sonstige Atomanlage

Zehntausende Flüssigsalzreaktoren wären insbesondere angesichts der Punkte 1, 3 und 4 eine unglaubliche Gefahr.


Aktueller Einschub:





10 Jahre nach dem Atomunfall in Fukushima.


Vor 10 Jahren, am 11. März 2011 begann mit dem Tōhoku-Erdbeben die Atomkatastrophe von Fukushima. In vier der sechs Reaktorblöcke gab es extrem schwere Unfallabläufe, teilweise mit Kernschmelzen und ein massives Entweichen von Radioaktivität. Es war einer dieser typischen schweren Atomunfälle, ein Katastrophenablauf mit dem die Betreiber im Vorfeld nicht gerechnet hatten. Glück im Unglück war ein gnädiger Wind, der in den Anfangstagen die Radioaktivität aufs Meer hinaustrug und nicht in die nahe Metropolregion Tokio mit ihren 37 Millionen Menschen.
Wenige Monate nach den Kernschmelzen in den Atomanlagen Fukushima Daiichi traf der Betreiber Tepco, und die japanische Regierung die Vereinbarung den geschmolzenen Kernbrennstoff binnen eines Jahrzehnts aus den zerstörten Meilern zu bergen, doch wie so viele Versprechungen des japanischen atomaren Dorfes ist dies nicht geschehen. Erfolgreich war allerdings die Nach-Unfall-Propaganda, die heute Krisenkommunikation genannt wird.

In Deutschland versucht insbesondere eine Tarnorganisation der Atomindustrie, die
sogenannte "Critical Climate Action" Atom-PR zu betreiben.

Hier geht´s zum vollständigen Fukushima Text



Umfassende Infos zu gefährlichen Klein AKW, Mini Atomkraftwerken & Thorium Reaktoren finden Sie Hier



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Dieser Artikel wurde 2886 mal gelesen und am 16.11.2018 zuletzt geändert.