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NGO-Kommunikation und Greenwash


NGO-Kommunikation und Greenwash


Dialog oder Konfrontation?
Der folgende Text stammt von der Werbeagentur ipse communications. Sie verkauft "Krisenkommunikation" zu den Themenbereichen Gesundheit, Bio- und Gentechnologie, Verkehr, Privatisierung und Telekommunikation und dazu gehört jetzt eben auch "NGO Kommunikation". Wenn Ihre Chemiefabrik stinkt oder Ihr AKW einen schweren Unfall hat, wenn Demonstranten vor Ihrer Werkstür stehen und Sie also Probleme mit dem BUND, Greenpeace oder dem NABU haben, dann gibt es zwischenzeitlich viele Fachfirmen für Ihr Problem:

Auszug aus dem Internetauftritt von ipse communications:
Nichtregierungsorganisationen (NGOs) spielen im Wettbewerb um öffentliche und politische Akzeptanz eine zunehmende Rolle. In einigen Feldern der öffentlichen Diskussion, z.B. dem Umweltbereich, halten sie strategisch entscheidende Positionen im Machtgefüge zwischen Politik, Wirtschaft und Medien. Ihre Professionalität bewegt sich vielfach auf einem äußerst hohen Niveau. Über die Aufgabenverteilung in internationalen Netzwerken machen NGOs ihren Einfluss sowohl auf der nationalen als auch europäischen und internationalen Ebene geltend.

Jedes Unternehmen muss klären, wie es sich auf diese Mitspieler einstellt: Welche Bedeutung haben NGOs für den eigenen Markt gegenwärtig und in der Zukunft? Welche Aktions- und Reaktionsmuster gibt es, sich auf die Arbeit von NGOs einzurichten? Welche Kommunikationswege werden dabei beschritten?

Transparenz und Dialogbereitschaft zwischen NGOs und Unternehmen eröffnen beiden Akteure neue Kommunikationswege, die einen ergebnisorientierten Diskurs ermöglichen. NGO-Kommunikation bietet daher Unternehmen die Möglichkeit, ihre Glaubwürdigkeit im offenen Dialog zu erhöhen und kritischen Gruppen die eigenen Positionen zielorientiert zu vermitteln.

Die Vermittlung innerhalb dieses Dialoges bedarf einer professionellen Begleitung. ipse communications hat umfangreiche Erfahrungen in NGO-Kommunikation auf nationaler und europäischer Ebene.




Greenwash, Akzeptanz, Akzeptanzforschung, postfaktische PR, Kriegspropaganda, Neusprech und Propaganda 2019



Leitartikel / Zusammenfassung zum Thema Greenwash


Greenwash, Kriegspropaganda, Akzeptanzforschung, PR, Umweltpropaganda und neue Durchsetzungsstrategien
Public Relations und Werbung für Umweltzerstörung, AKW, Gentechnik und Krieg


Greenwash - Sonstiges


Aktueller Einschub:
  • Nuclear Pride Coalition 2018: Atompropaganda, Klimawandel & industriegelenkter Ökooptimismus






    Weitere Greenwash-Themen:


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    "Die Wahrheit", Warnungen & Hinweise 2019:
    • 1) Diese regionalen BUND-Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleiner werdende Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
    • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern! Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Es gibt in diesem Land tatsächlich auch noch einige kluge, zumeist differenzierende Medien.
    • 3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
    Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht von selber kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafener Nacht)


    Aktueller Einschub vom 7.11.2019:

    Grüne Kreuze & Artenausrottung in Deutschland 2019: Neue Studien


    Während gerade bundesweit Landwirte mit Grünen Kreuzen & Demos für Agrargifte & Glyphosat demonstrieren, gab es neue, erschreckende Studien:

    Vogelsterben


    "Die Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft hat mit Unterstützung des DDA ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn (89 Prozent seit 1992), Kiebitz (88 Prozent seit 1992), Feldlerche (45 Prozent seit 1992) und vieler weiterer Arten halten nicht nur an, sie haben sich sogar noch beschleunigt. Als wesentliche Ursache für die Bestandsrückgänge sehen die Fachleute die fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft, insbesondere durch Pestizideinsatz, starke Düngung, den Verlust von Landschaftselementen wie Ackerbrachen und die Einengung der Fruchtfolgen.
    Quelle: Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

    Insektensterben


    Der Rückgang der Insekten und Spinnen in Deutschland reicht weiter, als bislang angenommen. Seit 2009 ist etwa ein Drittel aller Arten aus Wiesen und Wäldern verschwunden. Die Auswertung ergab insgesamt: Sowohl die Zahl der Insektenarten nahm massiv ab wie auch die Biomasse – allein auf den Wiesen um mehr als zwei Drittel. Der Insektenschwund war überall dort besonders stark, wo die Wiesen von Ackerland umgeben waren. Damit weist das Forscherteam um den Ökologen Sebastian Seibold darauf hin, dass die Hauptursache in der Landwirtschaft zu finden ist.
    Quelle: Studie der TU München

    Lügen


    Der Bauernbund bezeichnet das Insektensterben als „Agrarlüge“
    Landwirte sollen ein Mitschuld am Insektensterben haben? Davon will der Bauernbund nichts wissen. Geschäftsführer Reinhard Jung spricht von der „größten Agrarlüge seit BSE“... Landwirte tragen aus Sicht des Brandenburger Bauernbunds gar keine Mitschuld am Insektensterben. „Die Behauptung des Nabu, in den letzten 25 Jahren sei die Masse der Insekten um mehr als 70 Prozent zurückgegangen, können wir nicht nachvollziehen“, sagte Bauernbund-Vorstand Thomas Kiesel. „Fest steht allerdings, dass sich auf landwirtschaftlicher Seite die Lebensbedingungen für Insekten in den letzten 25 Jahren nicht verschlechtert haben.“
    Quelle: Märkische Allgemeine vom 25.3.2019






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    Dieser Artikel wurde 7473 mal gelesen und am 17.12.2016 zuletzt geändert.