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Nuclear Pride Coalition 2019: Geschickt-Perfide Atompropaganda & industriegelenkter Ökooptimismus


Nuclear Pride Coalition 2019: Geschickt-Perfide Atompropaganda & industriegelenkter Ökooptimismus


"Luftballons, aufgemalte Blumen und Bäume, ein Eisbär-Maskottchen namens Melty, der auf das Schmelzen der Polkappen hinweisen soll: Man könnte meinen, man sei in eine grüne Umweltschutz-Demonstration geraten am Sonntag auf dem Marienplatz - schließlich heißt es ja seit einer Woche, München sei die neue deutsche grüne Hauptstadt. Und sie bezeichnen sich auch als Klimaschützer, die Leute, die diese seltsam anmutende Veranstaltung geplant haben, darunter Organisationen wie "Ecologists for Nuclear" und die Kleinstpartei "Partei der Humanisten". Ihr Ziel: die Rückkehr zur Kernenergie." beschreibt die Süddeutsche Zeitung am 21. Oktober 2018 eine Klein-Demo in München.

Was die Süddeutsche Zeitung eher ein wenig spöttisch beschreibt und was in wirtschaftsliberalen Blättern wie der Welt als echte Kundgebung beschrieben wird, war eigentlich ein hübsch aufgeführtes Theaterstück der Atomkonzerne. Gut organisierte Atomlobbyisten mit viel Geld spielen nicht nur in München Umweltbewegung, um damit langfristig tatsächlich auch industrienahe Bewegung zu erzeugen.

Die internationale Atomlobby war nach den vielen Opfern der "zivilen" Nutzung der Atomkraft, nach Fukushima und Tschernobyl für kurze Zeit ein wenig in Deckung gegangen. Aufgegeben hat sie nicht. Das globale atomare Dorf, die alten mächtigen Seilschaften aus Konzernen, Lobbyisten und Atomparteien funktionieren noch. Es werden zwar viele alte AKW stillgelegt, doch in Diktaturen, Halbdiktaturen und in Ländern in denen der Markt nicht funktioniert, werden immer noch AKW gebaut. Darum wird auch 2018 intensiv für neue Atomkraftwerke geworben. Um die Bevölkerung nach Tschernobyl und Fukushima für ihre Interessen zu begeistern, ist AKW-Betreibern kein Preis zu hoch und keine Methode zuwider. In geschickt inszenierten Kampagnen verbreiten sie Halbwahrheiten, verschleiern Tatsachen oder rühmen Selbstverständlichkeiten.

Nuclear Pride, Michael Shellenberger & atomarer Greenwash
Was sich gegenüber den früheren Jahren geändert hat, sind die Durchsetzungs- und Propagandastrategien.
Die früheren Konflikte um Atomkraft, Umweltschutz und Klimaschutz wurden noch zwischen UmweltschützerInnen und Konzernen ausgetragen und leider denkt und agiert die Umweltbewegung auch heute noch in den alten Denk- und Konfliktmustern. Heute werden die Konflikte "ausgelagert". Vorfeldorganisationen der Atom- und Kohlekonzerne, Stiftungen und industrienahe Schein-Bürgerinitiativen wie Nuclear Pride engagieren sich scheinbar unabhängig für Atomkraft und Kohlekraftwerke und bekämpfen überall in Deutschland die umweltfreundlichen, zukunftsfähigen Energien.
"Getarnt als unabhängige Bürgerinitiative, verbreitet schon lange die Organisation "Bürger für Technik (BfT)", ein Lobbyverein der Energiewirtschaft Lobeshymnen über die Kernkraft. In der KTG engagieren sich Atomforscher und Ingenieure für die friedliche Nutzung der Kernenergie. Sie wird vom Deutschen Atomforum, der offiziellen Interessenvertretung der Kernkraftwerkbetreiber, finanziell unterstützt." schrieb die Zeit über die deutsche Schwester von Nuclear Pride.

Auch im neuen AKW-Werbefilm "Thorium - Atomkraft ohne Risiko?" zeigen sich die geschickten Durchsetzungsstrategien. Nicht etwa Konzerne wollen neue AKW, sondern geschickt vorgeschobene BürgerInnen und Bürgerinitiativen...

Wie formulierte Dr. Sebastian Schwark von der PR-Agentur Hill & Knowlton die neue Aufgabe für Unternehmen der Energiewirtschaft? "Die Kernfrage ist […] nicht, wie Protest zu vermeiden ist, sondern wie wir Protest managen können“.


Gerade auch superreiche amerikanische Lobbyisten, die mit viel Geld Herrn Trump zur Macht verholfen haben, haben ein massiv-erfolgreiches Interesse am Weiterbetrieb und Neubau von Atom- und Kohlekraftwerken, an der Leugnung des Klimawandels und der Bekämpfung zukunftsfähiger Energien.

Was Nuclear Pride gerne verschweigt:
Die Nutzung der Atomenergie ist nicht nur lebensbedrohend, sondern auch die teuerste Art von Klimaschutz. Die von der Atom- und Kohlelobby massiv bekämpften alternativen Energiequellen sind zwischenzeitlich kostengünstiger als der Strom aus gefährlichen AKW. Umweltforscher haben berechnet, dass sich durch Investitionen im Bereich Energieeinsparung mehr als die doppelte Menge an Kohlendioxid vermeiden lässt als bei vergleichbaren Investitionen in den Bau neuer AKW. Das aktuelle Hauptkampffeld der Atom- und Kohlekonzerne ist die Behinderung der kostengünstigen Energiewende und der Kampf gegen Windräder und zukunftsfähige Energien. Auch in diesem Konflikt spielen industriegelenkte Bürgerinitiativen und Stiftungen eine wichtige Rolle.

Teurer Atomstrom durch Milliarden-Subvention
Die Finanzierung des neuen AKW in Hinkley Point C durch staatliche Förderungen ist ein Novum. Der Deal umfasst nicht nur eine Kreditgarantie in Höhe von mehr als 20 Milliarden Euro zur Absicherung der Baukosten. Kräftig zuzahlen will London auch während der geplanten 60-jährigen Betriebszeit. Garantiert wird ein mit elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) vergleichsweise hoher Abnahmepreis für den in Hinkley Point C produzierten Atomstrom. Dies über 35 Jahre, plus Inflationsausgleich. Konservativ hochgerechnet mit einer Inflationsrate von zwei Prozent macht das eine Vergütung von 22 Cent pro kWh im letzten Förderjahr. Zum Vergleich: Eine große Photovoltaik-Anlage erhält in Deutschland über das Erneuerbare-Energien-Gesetz derzeit eine Vergütung von rund acht Cent pro kWh – 20 Jahre lang, ohne Inflationsausgleich.

Der Atomlobbyist Michael Shellenberger wird nicht nur in der deutschen Öffentlichkeit und den Medien als "Umweltaktivist" dargestellt. Doch independentaustralia beschreibt das Wirken des atomaren Handlungsreisenden Michael Shellenbergers als "a radioactive wolf in green clothing: Dissecting the latest pro-nuclear spin" und auch Friends of the Earth Australia analysieren kritisch die gut finanzierte weltweite Lobbyarbeit. Eine solch kritische Analyse wünschen wir uns auch in den deutschen Medien. Ein ähnliches, fast identisches PR-Konzept verfolgen Atom- und Gentechnikkonzerne auch mit Patrick Moore.

Teurer Atomstrom durch Milliarden-Subvention
Die Finanzierung des neuen AKW in Hinkley Point C durch staatliche Förderungen ist ein Novum. Der Deal umfasst nicht nur eine Kreditgarantie in Höhe von mehr als 20 Milliarden Euro zur Absicherung der Baukosten. Kräftig zuzahlen will London auch während der geplanten 60-jährigen Betriebszeit. Garantiert wird ein mit elf Cent pro Kilowattstunde (kWh) vergleichsweise hoher Abnahmepreis für den in Hinkley Point C produzierten Atomstrom. Dies über 35 Jahre, plus Inflationsausgleich. Konservativ hochgerechnet mit einer Inflationsrate von zwei Prozent macht das eine Vergütung von 22 Cent pro kWh im letzten Förderjahr. Zum Vergleich: Eine große Photovoltaik-Anlage erhält in Deutschland über das Erneuerbare-Energien-Gesetz derzeit eine Vergütung von rund acht Cent pro kWh – 20 Jahre lang, ohne Inflationsausgleich.

Graswurzelbewegungen – Kunstprodukte der Atomlobby
"Ein echter PR-Kracher ist allerdings die Organisation «Mothers for Nuclear». Zaitz ist hier Mitbegründerin und versichert, dass sie sich aus reiner Besorgnis um die Umwelt engagieren würde und keineswegs, weil sie von der Atomindustrie bezahlt werde (sie arbeitet als leitende Ingenieurin im umstrittenen kalifornischen Atomkraftwerk Diablo Canyon).
Gruppen wie «Women in Nuclear» oder «Mothers for Nuclear» werden in den USA oft als Astroturf-Organisationen bezeichnet. Astroturf ist der englische Begriff für Kunstrasen – also einem Plastikprodukt, das von weitem aussieht wie Gras. Ähnlich verhält es sich mit Astroturf-Organisationen, die aussehen sollen, wie Graswurzelbewegungen, aber statt dessen sorgfältig orchestrierte Kunstprodukte der Atomlobby sind. Zaitz Gesicht taucht daher auch gleich bei einigen Astroturf-Organisationen auf – oft zusammen mit dem stilisierten Atommodell: mit Fingerfarben auf bunte Pappe gemalt, auf T-Shirts gedruckt, auf Aufklebern und in Holz gefräst wie ein hübsches Mandala."
Quelle und mehr Infos: /www.infosperber.ch


"Es gibt keinen menschengemachten Klimawandel
aber wegen des Klimawandels benötigen wir unbedingt die Laufzeitverlängerung von AKW und neue Kernkraftwerke." Dieser Satz erscheint Ihnen unlogisch? Aber schauen Sie sich einmal die UnterstützerInnen der klimaschützenden Nuclear Pride Coalition
an. Es sind die Kohlefreunde und Klimawandelleugner von EIKE, von der rechtsliberalen "Achse der Guten" und die AfD. Sie kämpfen mit der Leugnung des Klimawandels für Kohlekraftwerke und sie argumentieren mit dem Klimawandel um die Profite der Atomindustrie zu sichern.


Nuclear Pride Coalition, Klimawandel & Atomkraft


Der zeitliche Abstand zu den Atomunfällen in Tschernobyl und Fukushima ist so groß, dass die Atomlobby mit dem gezielt vorgeschobenen Klimaschutz-Argument wieder in die Offensive geht. Mit Klimaschutzargumenten versuchen die Atomkonzerne und ihre Tarnorganisationen der Nuclear Pride Coalition Werbung für Atomkraft zu machen und ihre Profite zu sichern. Doch Atomkraft ist hochriskant, extrem teuer und der Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden. Bei der Nutzung der Atomenergie (vom Uranabbau bis zum Abriss) wird mehr Kohlendioxid freigesetzt als beim Betrieb eines Windrades sagt eine Studie des Deutschen Bundestages. Atomstrom aus neuen AKW ist extrem teuer. Das neue englische AKW Hinkley Point wird 23,2 Milliarden Euro kosten und extrem teuer Strom produzieren. Ab 2025 wird der Atomstrom für rund 12 Eurocent pro Kilowattstunde (kWh) ins Stromnetz verkauft. Hinzu kommt ein Aufschlag für die Inflation. Solar- und Windstrom sind im Vergleich deutlich günstiger. Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) kostet heute in Deutschland Strom aus neuen Windanlagen etwa 6,1 Eurocent pro kWh und aus neuen großen Solarkraftwerken im Durchschnitt 5,2 Eurocent. In sonnenreichen Ländern sind die Kosten für Solarstrom noch günstiger und liegen unter vier Eurocent. Mit einem Bruchteil des Geldes für neue AKW lässt sich umweltfreundlich Strom aus Wind und Sonne erzeugen und das Klima schützen. Aus diesem Grund werden die zukunftsfähigen Energien von der Atom- und Kohlelobby und ihren Tarnorganisationen auch massiv behindert.

Warum sollen wir auf eine gefährliche, teure Hochrisikotechnologie wie den Thorium Reaktor setzen, wenn wir kostengünstige, umweltfreundliche Alternativen haben?

Um tatsächlich in großem Umfang teuren Atomstrom zu erzeugen, müssten weltweit extrem viele AKW in immer mehr Ländern gebaut werden. Doch jeder neue Staat, der mit Hilfe der Atomkraft in den Besitz von Atomwaffen kommt, erhöht die Gefahr zukünftiger Atomkriege und ist eine Katastrophe für die Menschheit und alles Leben auf diesem Planeten.

Mehr Infos: Klimawandel & Atomkraft


Ökooptimismus, Ökorealismus und die Nuclear Pride Coalition
In Amerika gibt es bereits seit längerem die industriegelenkte Ökooptimismus und Ökorealismus Kampagne, die zur Spaltung der Umweltbewegung führen soll. Nach Deutschland getragen wurde sie von den Autoren und Lobbyisten Dirk Maxeiner und Michael Miersch und industrienahen Netzwerken. Es geht den Öko-Optimisten, Dirk Maxeiner und Michael Miersch darum, positiv besetzte Begriffe wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ökologie anzugreifen, Zukunftsfähigkeit zu diskreditieren und die Umweltbewegung in die politische Nähe von Sekten zu stellen. Gleichzeitig werden Atom- und Kohlekraftwerke und die Gentechnik gelobt. Die Nuclear Pride Coalition zählt zu den aggressivsten Gruppen des industriegelenkten Ökooptimismus.


Nuclear Pride Coalition & die Atombombe:


Die Idee der Verbreitung von vielen kleinen & großen AKW auf der Welt ermöglicht neuen Ländern den Bau von Atombomben und ist ein globales Selbstmordprogramm und ein atomarer Alptraum.


Es gibt in der Werbung ein Grundprinzip: "Lob dich nicht selber - Lass dich von anderen loben". Wenn McDonalds sagt, McDonalds-Hamburger seien die besten, wenn Öl- und Kohlekonzerne den Klimawandel leugnen, wenn die Tabakindustrie das Krebsrisiko herunterspielt, wenn Bayer-Monsanto die Gentechnik lobt und Atomkonzerne die sichere Kernenergie preisen, dann ist das weniger glaubwürdig als wenn "neutrale Dritte" die Werbung übernehmen und die Konzernmeinung geschickt verkaufen. Immer wieder haben aus diesem Grund Tabak-, Asbest-, Atom- und Genkonzerne WissenschaftlerInnen genutzt und "ehemalige Umweltschützer" wie Michael Shellenberger" sind noch "glaubwürdiger" als ProfessorInnen.


Das Nuclear Pride Fest war nur die sichtbare Spitze des Propaganda Eisbergs.
Hinter solchen PR-Kampagnen standen in der Vergangenheit häufig die besten und übelsten PR-Organisationen der Welt, wie z. B. Burson Marsteller. "Es gibt keine menschengemachte Klimaveränderung und wegen dieser drohenden Klimakatastrophe brauchen wir dringend mehr Atomkraftwerke“ , lauteten die recht widersprüchlichen Werbebotschaften der weltgrößten PR Agentur, die auch schon für das Schweizer Nuklearforum gelogen hat. Solche Kampagnen wurden in der Vergangenheit häufig von bezahlten Trollen begleitet, die unter stetig wechselnden Identitäten hunderte von Leserbriefen schreiben und die Internetforen (nicht nur) der Medien mit Werbebotschaften vermüllen. Auch Wikipedia-Manipulation gehört zum Alltagsgeschäft von Werbeagenturen.
Dieser geballten, manipulativen Macht kannst Du nur Dein Wissen, Deine Klugheit und Deine LeserInnenbriefe und Netzkommentare entgegen setzen.

Das Eisbär-Maskottchen namens Melty, das bei der Lobbyisten-Demo in München auf das Schmelzen der Polkappen hinweisen sollte, ist ein besonders hübscher PR-Effekt. Hinter einer solchen Nuclear Pride-Demo und diesen Vereinen stecken keine Bürgerinitiativen, sondern PR-Agenturen und Konzerne.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer







Nuclear Pride Coalition 2018: Perfekte, neue Atompropaganda & industriegelenkter Ökooptimismus

Hier die kleine Liste der gut getarnten Lobbyorganisation der Atomwirtschaft. Beeindruckend ist der orwellsche Neusprech bei der Namensgebung

Die Gründungsmitglieder der Nuclear Pride Coalition sind:


  • Nuclear Pride Coalition: Greenwash und Propaganda 2019


    Die Atomindustrie wirbt mit einer neuen Taktik, vorgeschobenen Klimaschutz-Argumenten und gut organisierten Tarnorganisationen für die Laufzeitverlängerung von AKW und für neue Atomkraftwerke. Mit dem von Nuclear Pride geforderten weltweiten AKW-Bau würde sich die Gefahr zukünftiger Atomkriege massiv erhöhen.
  • Aktuell versucht Nuclear Pride massiv die Klimaschutz-Demos von „Fridays for Future“ zu unterwandern.
  • In Kürze werden die Atomkonzerne wieder Umweltbewegung spielen um Atomkraft grünzuwaschen. Am 20. Oktober 2019 in Paris ist eine Aktion der gut getarnten Atom-Lobbyisten der Nuclear Pride Coalition geplant. Die Pro-Atom-Lobbyisten versuchen bei ihrem Atom-Fest möglichst "handgestrickt" und "öko" zu wirken. Welche PR-Agentur wohl dieses Konzept entwickelt hat?


| Deutsch | German | Alemmand


English | Englisch | Anglais
A small list of similar, well camouflaged lobby organizations


French | Französisch | Français
  • Nuclear Pride Coalition
  • Sauvons le Climat (SLC, Save the climate, France)
  • Saving Our Planet (France, UK, Norway, Turkey)
  • Voix du Nucléaire (Voices of nuclear energy, France)


Other
  • Ren Energi Oplysning (REO, Information platform pure Energy, Denmark)
  • Saving Our Planet (France, UK, Norway, Turkey)
  • Stichting Ecomodernisme (Modern ecological society, Netherlands)
  • Stichting Thorium MSR (Thorium-MSR-Society, Netherlands)
  • Suomen Ekomodernistit ry (Modern ecological society Finland)


Nuklear Pride und Greenscamming


"Greenscamming ist eine PR-Technik, bei der umweltfreundlich klingende Namen und Bezeichnungen für Organisationen oder Produkte ausgewählt werden, die nicht umweltfreundlich sind. Eine häufig angewandte Greenscamming-Methode besteht z.B. darin, dass sich Anti-Umwelt-Organisationen umweltfreundlich bzw. „grün“ klingende Namen geben, die ein Interesse am Umweltschutz suggerieren, um die Öffentlichkeit über ihre wahren Absichten und Motive zu täuschen. (…) In diesem Zusammenhang verweist er auf eine von der Union of Concerned Scientists angefertigte Liste von Klimaleugnerorganisationen, die auch 43 vom Ölkonzern Exxon finanzierte Organisationen enthalte. Keine einzige dieser Organisationen trage dort einen Namen, aus dem man ihr Eintreten gegen Klimaschutz ableiten könne. (...)
Beispiele für Greenscamming-Organisationen sind die National Wetland Coalition, Friends of Eagle Mountain, The Sahara Club, The Alliance for Environment and Resources, The Abundant Wildlife Society of North America, die Global Climate Coalition, das National Wilderness Institute, die Environmental Policy Alliance des Center for Organizational Research and Education und das American Council on Science and Health. Hinter diesen vorgeblichen Umweltschutzorganisationen verbergen sich vor allem die Interessen von Wirtschaftsbranchen. Beispielsweise stehen hinter der National Wetland Coalition Erdöl-Bohrunternehmen und Immobilienentwickler, während sich hinter den Friends of Eagle Mountain ein Bergbauunternehmen verbarg, das Tagebaugruben in Mülldeponien umwandeln möchte. Hinter der Global Climate Coalition standen wiederum Wirtschaftsunternehmen, die gegen staatlich verordnete Klimaschutzmaßnahmen kämpften. Weitere Greenscam-Organisationen sind das US Council for Energy Awareness, hinter dem die Kernenergieindustrie steht, die Wilderness Impact Research Foundation, die Holzfäller- und Viehzüchter-Interessen vertritt, und die American Environmental Foundation, die eine Interessenvertretung von Grundstücksbesitzern ist.
Quelle und mehr Infos: Wikipedia





Nuclear Pride Coalition, Michael Shellenberger & neue AKW: Atomkonzerne spielen Umweltbewegung









"Die Wahrheit", Warnungen & Hinweise 2019:
  • 1) Diese regionalen BUND-Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleiner werdende Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
  • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern. Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Es gibt in diesem Land tatsächlich auch noch einige kluge, zumeist differenzierende Medien.
  • 3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht von selber kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafener Nacht)


Aktuelles ganz am Ende



Nachtrag zur UN-Artenschutzkonferenz 2019:


  • Mehr Infos zum globalen Artensterben Hier
  • Mehr Infos zum regionalen Artensterben am Oberrhein Hier
  • Mehr Infos zum aktuellen Volksbegehren in Baden-Württemberg: Rettet die Bienen & Insekten Hier








Nuclear Pride Coalition: Perfekte, neue Atompropaganda & industriegelenkter Ökooptimismus


Almaraz-1, Spain, PWR
Almaraz-2, Spain, PWR
Angra-1, Brazil, PWR
Angra-2, Brazil, PWR
Arkansas Nuclear One-1, United States, PWR
Arkansas Nuclear One-2, United States, PWR
Armenia-2 (Metsamor), Armenia, PWR/VVER
Asco-1, Spain, PWR
Asco-2, Spain, PWR
Atucha-1, Argentina, PHWR
Balakovo-1, Russian Federation, PWR/VVER
Balakovo-2, Russian Federation, PWR/VVER
Balakovo-3, Russian Federation, PWR/VVER
Balakovo-4, Russian Federation, PWR/VVER
Beaver Valley-1, United States, PWR
Beaver Valley-2, United States, PWR
Belleville-1, France, PWR
Belleville-2, France, PWR
Beloyarsk-3 (BN-600), Russian Federation, FBR
Beznau-1, Switzerland, PWR
Beznau-2, Switzerland, PWR
Biblis-A, Germany, PWR
Biblis-B, Germany, PWR
Bilibino unit A, Russian Federation, LWGR/EGP
Bilibino unit B, Russian Federation, LWGR/EGP
Bilibino unit C, Russian Federation, LWGR/EGP
Bilibino unit D, Russian Federation, LWGR/EGP
Blayais-1, France, PWR
Blayais-2, France, PWR
Blayais-3, France, PWR
Blayais-4, France, PWR
Bohunice-1, Slovak Republic, PWR/VVER
Bohunice-2, Slovak Republic, PWR/VVER
Bohunice-3, Slovak Republic, PWR/VVER
Bohunice-4, Slovak Republic, PWR/VVER
Borssele, Netherlands, PWR
Braidwood-1, United States, PWR
Braidwood-2, United States, PWR
Brokdorf, Germany, PWR
Browns Ferry-2, United States, BWR
Browns Ferry-3, United States, BWR
Bruce-3, Canada, PHWR/CANDU
Bruce-4, Canada, PHWR/CANDU
Bruce-5, Canada, PHWR/CANDU
Bruce-6, Canada, PHWR/CANDU
Bruce-7, Canada, PHWR/CANDU
Bruce-8, Canada, PHWR/CANDU
Brunsbuttel, Germany, BWR
Brunswick-1, United States, BWR
Brunswick-2, United States, BWR
Bugey-2, France, PWR
Bugey-3, France, PWR
Bugey-4, France, PWR
Bugey-5, France, PWR
Byron-1, United States, PWR
Byron-2, United States, PWR
Callaway-1, United States, PWR
Calvert Cliffs-1, United States, PWR
Calvert Cliffs-2, United States, PWR
Catawba-1, United States, PWR
Catawba-2, United States, PWR
Cattenom-1, France, PWR
Cattenom-2, France, PWR
Cattenom-3, France, PWR
Cattenom-4, France, PWR
Cernavoda-1, Romania, PHWR/CANDU
Chasnupp-1, Pakistan, PWR
Chin Shan-1, Taiwan, BWR
Chin Shan-2, Taiwan, BWR
Chinon-B1, France, PWR
Chinon-B2, France, PWR
Chinon-B3, France, PWR
Chinon-B4, France, PWR
Chooz-B1, France, PWR
Chooz-B2, France, PWR
Civaux-1, France, PWR
Civaux-2, France, PWR
Clinton-1, United States, BWR
Cofrentes, Spain, BWR
Columbia (WNP-2), United States, BWR
Comanche Peak-1, United States, PWR
Comanche Peak-2, United States, PWR
Cooper, United States, BWR
Cruas-1, France, PWR
Cruas-2, France, PWR
Cruas-3, France, PWR
Cruas-4, France, PWR
Crystal River-3, United States, PWR
Dampierre-1, France, PWR
Dampierre-2, France, PWR
Dampierre-3, France, PWR
Dampierre-4, France, PWR
Darlington-1, Canada, PHWR/CANDU
Darlington-2, Canada, PHWR/CANDU
Darlington-3, Canada, PHWR/CANDU
Darlington-4, Canada, PHWR/CANDU
Davis Besse-1, United States, PWR
Diablo Canyon-1, United States, PWR
Diablo Canyon-2, United States, PWR
Doel-1, Belgium, PWR
Doel-2, Belgium, PWR
Doel-3, Belgium, PWR
Doel-4, Belgium, PWR
Donald Cook-1, United States, PWR
Donald Cook-2, United States, PWR
Dresden-2, United States, BWR
Dresden-3, United States, BWR
Duane Arnold-1, United States, BWR
Dukovany-1, Czech Republic, PWR/VVER
Dukovany-2, Czech Republic, PWR/VVER
Dukovany-3, Czech Republic, PWR/VVER
Dukovany-4, Czech Republic, PWR/VVER
Dungeness-A1, United Kingdom, GCR (Magnox)
Dungeness-A2, United Kingdom, GCR (Magnox)
Dungeness-B1, United Kingdom, AGR
Dungeness-B2, United Kingdom, AGR
Embalse, Argentina, PHWR
Emsland, Germany, PWR
Enrico Fermi-2, United States, BWR
Farley-1, United States, PWR
Farley-2, United States, PWR
Fessenheim-1, France, PWR
Fessenheim-2, France, PWR
Fitzpatrick, United States, BWR
Flamanville-1, France, PWR
Flamanville-2, France, PWR
Forsmark-1, Sweden, BWR
Forsmark-2, Sweden, BWR
Forsmark-3, Sweden, BWR
Fort Calhoun-1, United States, PWR
Fukushima-Daiichi-1, Japan, BWR
Fukushima-Daiichi-2, Japan, BWR
Fukushima-Daiichi-3, Japan, BWR
Fukushima-Daiichi-4, Japan, BWR
Fukushima-Daiichi-5, Japan, BWR
Fukushima-Daiichi-6, Japan, BWR
Fukushima-Daini-1, Japan, BWR
Fukushima-Daini-2, Japan, BWR
Fukushima-Daini-3, Japan, BWR
Fukushima-Daini-4, Japan, BWR
Genkai-1, Japan, PWR
Genkai-2, Japan, PWR
Genkai-3, Japan, PWR
Genkai-4, Japan, PWR
Gentilly-2, Canada, PHWR/CANDU
Goesgen, Switzerland, PWR
Golfech-1, France, PWR
Golfech-2, France, PWR
Grafenrheinfeld, Germany, PWR
Grand Gulf-1, United States, BWR
Gravelines-1, France, PWR
Gravelines-2, France, PWR
Gravelines-3, France, PWR
Gravelines-4, France, PWR
Gravelines-5, France, PWR
Gravelines-6, France, PWR
Grohnde, Germany, PWR
Guangdong-1 (Daya Bay 1), China, mainland, PWR
Guangdong-2 (Daya Bay 2), China, mainland, PWR
Gundremmingen-B, Germany, BWR
Gundremmingen-C, Germany, BWR
H B Robinson-2, United States, PWR
Hamaoka-1, Japan, BWR
Hamaoka-2, Japan, BWR
Hamaoka-3, Japan, BWR
Hamaoka-4, Japan, BWR
Hamaoka-5, Japan, ABWR
Hartlepool-1, United Kingdom, AGR
Hartlepool-2, United Kingdom, AGR
Hatch-1, United States, BWR
Hatch-2, United States, BWR
Heysham-A1, United Kingdom, AGR
Heysham-A2, United Kingdom, AGR
Heysham-B1, United Kingdom, AGR
Heysham-B2, United Kingdom, AGR
Hinkley Point-B1, United Kingdom, AGR
Hinkley Point-B2, United Kingdom, AGR
Hope Creek-1, United States, BWR
Hunterston-B1, United Kingdom, AGR
Hunterston-B2, United Kingdom, AGR
Ignalina-2, Lithuania, LWGR/RBMK
Ikata-1, Japan, PWR
Ikata-2, Japan, PWR
Ikata-3, Japan, PWR
Indian Point-2, United States, PWR
Indian Point-3, United States, PWR
Isar-1, Germany, BWR
Isar-2, Germany, PWR
Jose Cabrera-1 (Zorita), Spain, PWR
Kaiga-1, India, PHWR
Kaiga-2, India, PHWR
Kakrapar-1, India, PHWR
Kakrapar-2, India, PHWR
Kalinin-1, Russian Federation, PWR/VVER
Kalinin-2, Russian Federation, PWR/VVER
Kalinin-3, Russian Federation, PWR/VVER
Kanupp, Pakistan, PHWR
Kashiwazaki Kariwa-1, Japan, BWR
Kashiwazaki Kariwa-2, Japan, BWR
Kashiwazaki Kariwa-3, Japan, BWR
Kashiwazaki Kariwa-4, Japan, BWR
Kashiwazaki Kariwa-5, Japan, BWR
Kashiwazaki Kariwa-6, Japan, ABWR
Kashiwazaki Kariwa-7, Japan, ABWR
Khmelnitski-1, Ukraine, PWR/VVER
Khmelnitski-2, Ukraine, PWR/VVER
Koeberg-1, South Africa, PWR
Koeberg-2, South Africa, PWR
Kola-1, Russian Federation, PWR/VVER
Kola-2, Russian Federation, PWR/VVER
Kola-3, Russian Federation, PWR/VVER
Kola-4, Russian Federation, PWR/VVER
Kori-1, Korea RO (South), PWR
Kori-2, Korea RO (South), PWR
Kori-3, Korea RO (South), PWR
Kori-4, Korea RO (South), PWR
Kozloduy-3, Bulgaria, PWR/VVER
Kozloduy-4, Bulgaria, PWR/VVER
Kozloduy-5, Bulgaria, PWR/VVER
Kozloduy-6, Bulgaria, PWR/VVER
Krsko, Slovenia, PWR
Krummel, Germany, BWR
Kuosheng-1, Taiwan, BWR
Kuosheng-2, Taiwan, BWR
Kursk-1, Russian Federation, LWGR/RBMK
Kursk-2, Russian Federation, LWGR/RBMK
Kursk-3, Russian Federation, LWGR/RBMK
Kursk-4, Russian Federation, LWGR/RBMK
Laguna Verde-1, Mexico, BWR
Laguna Verde-2, Mexico, BWR
LaSalle-1, United States, BWR
LaSalle-2, United States, BWR
Leibstadt, Switzerland, BWR
Leningrad-1, Russian Federation, LWGR/RBMK
Leningrad-2, Russian Federation, LWGR/RBMK
Leningrad-3, Russian Federation, LWGR/RBMK
Leningrad-4, Russian Federation, LWGR/RBMK
Limerick-1, United States, BWR
Limerick-2, United States, BWR
Lingao-1, China, mainland, PWR
Lingao-2, China, mainland, PWR
Loviisa-1, Finland, PWR/VVER
Loviisa-2, Finland, PWR/VVER
Maanshan-1, Taiwan, PWR
Maanshan-2, Taiwan, PWR
Madras-1, India, PHWR
Madras-2, India, PHWR
McGuire-1, United States, PWR
McGuire-2, United States, PWR
Mihama-1, Japan, PWR
Mihama-2, Japan, PWR
Mihama-3, Japan, PWR
Millstone-2, United States, PWR
Millstone-3, United States, PWR
Mochovce-1, Slovak Republic, PWR/VVER
Mochovce-2, Slovak Republic, PWR/VVER
Monticello, United States, BWR
Muehleberg, Switzerland, BWR
Narora-1, India, PHWR
Narora-2, India, PHWR
Neckarwestheim-1, Germany, PWR
Neckarwestheim-2, Germany, PWR
Nine Mile Point-1, United States, BWR
Nine Mile Point-2, United States, BWR
Nogent-1, France, PWR
Nogent-2, France, PWR
North Anna-1, United States, PWR
North Anna-2, United States, PWR
Novovoronezh-3, Russian Federation, PWR/VVER
Novovoronezh-4, Russian Federation, PWR/VVER
Novovoronezh-5, Russian Federation, PWR/VVER
Oconee-1, United States, PWR
Oconee-2, United States, PWR
Oconee-3, United States, PWR
Ohi-1, Japan, PWR
Ohi-2, Japan, PWR
Ohi-3, Japan, PWR
Ohi-4, Japan, PWR
Oldbury-1, United Kingdom, GCR (Magnox)
Oldbury-2, United Kingdom, GCR (Magnox)
Olkiluoto-1, Finland, BWR
Olkiluoto-2, Finland, BWR
Onagawa-1, Japan, BWR
Onagawa-2, Japan, BWR
Onagawa-3, Japan, BWR
Oskarshamn-1, Sweden, BWR
Oskarshamn-2, Sweden, BWR
Oskarshamn-3, Sweden, BWR
Oyster Creek, United States, BWR
Paks-1, Hungary, PWR
Paks-2, Hungary, PWR
Paks-3, Hungary, PWR
Paks-4, Hungary, PWR
Palisades, United States, PWR
Palo Verde-1, United States, PWR
Palo Verde-2, United States, PWR
Palo Verde-3, United States, PWR
Paluel-1, France, PWR
Paluel-2, France, PWR
Paluel-3, France, PWR
Paluel-4, France, PWR
Peach Bottom-2, United States, BWR
Peach Bottom-3, United States, BWR
Penly-1, France, PWR
Penly-2, France, PWR
Perry-1, United States, BWR
Phenix, France, FBR
Philippsburg-1, Germany, BWR
Philippsburg-2, Germany, PWR
Pickering-1, Canada, PHWR/CANDU
Pickering-4, Canada, PHWR/CANDU
Pickering-5, Canada, PHWR/CANDU
Pickering-6, Canada, PHWR/CANDU
Pickering-7, Canada, PHWR/CANDU
Pickering-8, Canada, PHWR/CANDU
Pilgrim-1, United States, BWR
Point Beach-1, United States, PWR
Point Beach-2, United States, PWR
Point Lepreau, Canada, PHWR/CANDU
Prairie Island-1, United States, PWR
Prairie Island-2, United States, PWR
Qinshan-1, China, mainland, PWR
Qinshan-2, China, mainland, PWR
Qinshan-3, China, mainland, PWR
Qinshan-4, China, mainland, PHWR/CANDU
Qinshan-5, China, mainland, PHWR/CANDU
Quad Cities-1, United States, BWR
Quad Cities-2, United States, BWR
R E Ginna, United States, PWR
Rajasthan-1, India, PHWR
Rajasthan-2, India, PHWR
Rajasthan-3, India, PHWR
Rajasthan-4, India, PHWR
Ringhals-1, Sweden, BWR
Ringhals-2, Sweden, PWR
Ringhals-3, Sweden, PWR
Ringhals-4, Sweden, PWR
River Bend-1, United States, BWR
Rovno-1, Ukraine, PWR/VVER
Rovno-2, Ukraine, PWR/VVER
Rovno-3, Ukraine, PWR/VVER
Rovno-4, Ukraine, PWR/VVER
Salem-1, United States, PWR
Salem-2, United States, PWR
San Onofre-2, United States, PWR
San Onofre-3, United States, PWR
Santa Maria de Garona, Spain, BWR
Seabrook-1, United States, PWR
Sendai-1, Japan, PWR
Sendai-2, Japan, PWR
Sequoyah-1, United States, PWR
Sequoyah-2, United States, PWR
Shearon Harris-1, United States, PWR
Shika-1, Japan, BWR
Shimane-1, Japan, BWR
Shimane-2, Japan, BWR
Sizewell-A1, United Kingdom, GCR (Magnox)
Sizewell-A2, United Kingdom, GCR (Magnox)
Sizewell-B, United Kingdom, PWR
Smolensk-1, Russian Federation, LWGR/RBMK
Smolensk-2, Russian Federation, LWGR/RBMK
Smolensk-3, Russian Federation, LWGR/RBMK
South Texas-1, United States, PWR
South Texas-2, United States, PWR
South Ukraine-1, Ukraine, PWR/VVER
South Ukraine-2, Ukraine, PWR/VVER
South Ukraine-3, Ukraine, PWR/VVER
St. Alban-1, France, PWR
St. Alban-2, France, PWR
St. Laurent-B1, France, PWR
St. Laurent-B2, France, PWR
St. Lucie-1, United States, PWR
St. Lucie-2, United States, PWR
Surry-1, United States, PWR
Surry-2, United States, PWR
Susquehanna-1, United States, BWR
Susquehanna-2, United States, BWR
Takahama-1, Japan, PWR
Takahama-2, Japan, PWR
Takahama-3, Japan, PWR
Takahama-4, Japan, PWR
Tarapur-1, India, BWR
Tarapur-2, India, BWR
Tarapur-4, India, PHWR
Temelin-1, Czech Republic, PWR/VVER
Temelin-2, Czech Republic, PWR/VVER
Three Mile Island-1, United States, PWR
Tianwan-1, China, mainland, PWR/VVER
Tihange-1, Belgium, PWR
Tihange-2, Belgium, PWR
Tihange-3, Belgium, PWR
Tokai-2, Japan, BWR
Tomari-1, Japan, PWR
Tomari-2, Japan, PWR
Torness unit A, United Kingdom, AGR
Torness unit B, United Kingdom, AGR
Tricastin-1, France, PWR
Tricastin-2, France, PWR
Tricastin-3, France, PWR
Tricastin-4, France, PWR
Trillo-1, Spain, PWR
Tsuruga-1, Japan, BWR
Tsuruga-2, Japan, PWR
Turkey Point-3, United States, PWR
Turkey Point-4, United States, PWR
Ulchin-1, Korea RO (South), PWR
Ulchin-2, Korea RO (South), PWR
Ulchin-3, Korea RO (South), PWR
Ulchin-4, Korea RO (South), PWR
Ulchin-5, Korea RO (South), PWR
Unterweser, Germany, PWR
Vandellos-2, Spain, PWR
Vermont Yankee, United States, BWR
Virgil C Summer-1, United States, PWR
Vogtle-1, United States, PWR
Vogtle-2, United States, PWR
Volgodonsk-1 (Rostov), Russian Federation, PWR/VVER
Waterford-3, United States, PWR
Watts Bar-1, United States, PWR
Wolf Creek, United States, PWR
Wolsong-1, Korea RO (South), PHWR
Wolsong-2, Korea RO (South), PHWR
Wolsong-3, Korea RO (South), PHWR
Wolsong-4, Korea RO (South), PHWR
Wylfa-1, United Kingdom, GCR (Magnox)
Wylfa-2, United Kingdom, GCR (Magnox)
Yonggwang-1, Korea RO (South), PWR
Yonggwang-2, Korea RO (South), PWR
Yonggwang-3, Korea RO (South), PWR
Yonggwang-4, Korea RO (South), PWR
Yonggwang-5, Korea RO (South), PWR
Yonggwang-6, Korea RO (South), PWR
Zaporozhe-1, Ukraine, PWR/VVER
Zaporozhe-2, Ukraine, PWR/VVER
Zaporozhe-3, Ukraine, PWR/VVER
Zaporozhe-4, Ukraine, PWR/VVER
Zaporozhe-5, Ukraine, PWR/VVER
Zaporozhe-6, Ukraine, PWR/VVER

Legende:

PWR = Pressurized Water Reactors
BWR = Boiling Water Reactors
CANDU = Pressurized Heavy Water Reactor
AGR = Advanced Gas-cooled Reactor
VVER = Vodo-Vodyanoi Energetichesky Reactor
PHWR = Pressurised Heavy Water Reactor
LWGR = grahite moderated light water cooled
RBMK = Reaktor Bolshoy Moshchnosti Kanalniy
ABWR = Advanced Boiling Water Reactor
EGP = graphite channel power reactor with steam overheat
FBR = Fast Breeder Reactor
GCR (Magnox) = Gas Cooled Reactor




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Dieser Artikel wurde 1092 mal gelesen und am 27.3.2019 zuletzt geändert.