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Ökologismus: Industriegesteuerte Kampagne gegen Mensch, Natur und Umwelt


Ökologismus: Der Kampfbegriff einer industriegesteuerten Kampagne gegen Mensch, Natur und Umwelt



Mit neuen Durchsetzungsstrategien, Greenwash, Neusprech, industriegesteuerten "Bürgerinitiativen" und geschickter Propaganda sollen Menschen an Atomkraftwerke, Gentechnik, Kriege für Öl und Umweltzerstörung gewöhnt werden. Nicht die Umweltkatastrophe, der Reaktorunfall, der Klimawandel oder das bekanntgewordene Massaker sind für Umweltzerstörer und Diktatoren das Problem, sondern die "schlechte Krisenkommunikation". Industriegelenkte "Angriffe" auf Umweltorganisationen und Umweltschützer nehmen zu, wenn es um ökonomische Interessen geht. Ein Beispiel dafür sind die hier beschriebenen Ökologismus - Kampagnen verschiedenster neoliberaler Netzwerke, angeführt u.a. von den als Journalisten getarnten Industrielobbyisten Maxeiner und Miersch. Geben Sie bei einer Suchmaschine den Begriff "Ökologismus" ein und schauen sie welche Interessengruppen Sie dort finden. Herr Miersch leitet zwischenzeitlich das "Forum Bildung Natur" der "industrienahen" Deutschen Wildtierstiftung.


Mehr Infos zum Industrielobbyisten Michael Miersch dem Geschäftsführer des "Forum Bildung Natur" der Wildtierstiftung. Der Geschäftsführer des "Forum Bildung Natur" hat gemeinsam mit Herrn Maxeiner noch vor Jahren in seinen Büchern Umweltschützer als „Feinde der Zukunft“, „Pseudo-Ökos“, „Ökoheuchler“, „Ökopharisäer“, „Ökochonder“, „Ökopriester“, „Ökopäpste“, „Ökoromantiker“ oder „Öko-Stalinisten“ bezeichnet. Das klingt recht böse und hasserfüllt und war vermutlich auch so gemeint.


Sie finden dort die gut organisierte Lobby der Öl- und Kohlekonzerne,
die immer noch den menschengemachten Klimawandel leugnet und die industriegelenkten PR - Initiativen der Atom- und Genlobby und deren "Zeitschrift" Novo.
Am stärksten vertreten und organisiert wird die Ökologismus-Kampagne von neoliberalen Netzwerken, Think Tanks, von Klimawandelleugnern, Atom- und Genlobbyisten. Gerade diese Gruppen haben in den letzten Jahrzehnten die neoliberale Deregulierung der Wirtschaft und des Bankenwesens durchgesetzt und sie sind die Mitverantwortlichen für die aktuelle weltweite Finanz-und Wirtschaftskrise, für Arbeitslosigkeit und Hunger. Immer wieder taucht in diesen Traktaten der Begriff der "Freiheit" auf. Es geht aber nicht um die Freiheit der Menschen und des Denkens oder um die Menschenrechte sondern um die "Freiheit der Industrie" auf Kosten von Mensch, Umwelt und Natur. Es geht um die "Freiheit" Mensch, Natur und Umwelt rücksichtslos ausbeuten zu dürfen.

Die Ideologie hinter den Organisatoren der Ökologismuskampagnen
"Wenn alle Völker nicht mehr wie bislang dem Markt Zügel anlegen, sondern dem Staat, wenn Steuern gesenkt werden und die Konzerne die uneingeschränkte "Freiheit" bekommen Menschen auszubeuten und die Umwelt zu zerstören, dann wird sich das Los und der Wohlstand aller Menschen der Erde verbessern – sogar das der allerärmsten. Sie brauchen sich bloß vollkommen den selbstregulierenden geheimnisvollen Kräften des Marktes anvertrauen." Nicht nur die globale Krise und eine Milliarde hungernder Menschen zeigen, dass diese Ideologie zutieftst menschenverachtend war und ist.

Häufig steht der schöne und wichtige Begriff Freiheit
nur noch für die uneingeschränkte Freiheit Menschen auszubeuten und auszunutzen. Industriegesteuerte Klimaskeptiker, Atom-, Gen-, und Kohle- Lobbyisten kämpfen für die uneingeschränkte Freiheit der Industrie die Umwelt auszubeuten und zu zerstören. Die Ökologismus-Kampagnen sind eine von vielen Durchsetzungsstrategien. Noch vor drei Jahrhunderten wäre dieser Freiheitsbegriff die Freiheit der Sklavenhalter gewesen, denen kein Mensch und kein Staat in ihr Geschäftsmodell hätte hineinregieren dürfen.

Mit dem Ökologismus - Begriff
wird der Umweltbewegungen gezielt der Vorwurf gemacht, eine Ideologie zu vertreten, die nicht mehr die Interessen des Menschen, sondern die Interessen einer gegen die wirtschaftliche und politische Vernunft handelnden Randgruppe zu vertreten. Es geht darum, positiv besetzte Begriffe wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Ökologie durch den Kampfbegriff Ökologismus zu ersetzen, Zukunftsfähigkeit zu diskreditieren und die Umweltbewegung in die politische Nähe von Sekten zu stellen.

Hier ein typischer Leserbrief auf der Seite oekologismus.de
"Die sektiererischen Ökologisten wollen Europa in die Steinzeit zurückführen, um ihre ureigenen idiotischen Ideale zu verwirklichen. Daher reiten sie auf der Welle des “Klimawandels” - nur ein Mittel zum Zweck. Der neue Hitler sind die Ökologisten - im Deckmantel eines Gutmenschen verkleidet." Zitatende


Ökologismus, Sozialdemokratismus und Europäismus
kritisiert insbesondere Václav Klaus, der europafeindliche ehemalige Präsident der Tschechischen Republik. Zu diesen Themen hielt er im März 2007 am Cato Institute, Washington D.C. einen Vortrag. Das Cato-Institut ist eine der großen neoliberalen "Denkfabriken" in den USA. Die Kritik von Václav Klaus an Ökologismus, Sozialdemokratismus und Europäismus könnte direkt aus der Feder eines Mitarbeiters dieses Instituts stammen.

Solche gezielten Kampagnen
(hinter denen häufig auch gut bezahlte Werbeagenturen stecken) gehören in den USA zum politischen Tagesgeschäft der Gentechnik- und Atomlobby und der Öl- und Kohleindustrie, die immer noch aggressiv den Klimawandel leugnet. In Deutschland stehen solche Angriffe auf die Umweltbewegung und Zersetzungskampagnen noch am Anfang und finden noch keinen großen Widerhall. Doch mit professionell organisierten Leserbriefkampagnen, mit der zunehmenden Beeinflussung von Internetforen und Wikipedia nimmt die Heftigkeit der Angriffe zu.

Erschreckend ist die weit verbreitete politische Naivität der Umweltbewegung
für die diese Kampagnen (noch) kein Thema sind.


Ökologismus & Gier: Industriegesteuerte Kampagne gegen Mensch, Natur und Umwelt






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  • 3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer


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Dieser Artikel wurde 7340 mal gelesen und am 25.11.2016 zuletzt geändert.