AKW Fessenheim Demo Protest Aktion: Rückblick- Samstag, 10.03.2018 um 14.30 Uhr Place Kléber, Strasbourg


24-Stunden-Mahnwache auf dem Augustinerplatz in Freiburg


"Fukushima nie vergessen" setzt sich für die Erinnerung an das Atomunglück von Fukushima ein und hat sich zum Ziel gesetzt, einen weiteren "Super-GAU" zu verhindern. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem französischen Atomkraftwerk Fessenheim, dessen Abschaltung der Verein fordert.

Bereits zum siebten Mal veranstaltet die Gruppe die 24-Stunden-Mahnwache auf dem Augustinerplatz.

Termin: Von Samstag 10. März, 18 Uhr, bis Sonntag 11. März, 18 Uhr
Ort: Augustinerplatz Freiburg

Es werden sich Wort-, Musik- und Meditationsbeiträge abwechseln. Zudem sollen 1000 Lichter den Augustinerplatz erstrahlen lassen. Weitere Informationen gibt es hier.


Fukushima ist überall – Atomkraftwerke sofort abschalten!



Deutsch-französische BigBags-Aktion

am Samstag, 10.03.2018 um 14.30 Uhr Place Kléber, Strasbourg

Um das Thema Atomkraft ist es in den vergangenen Jahren etwas ruhiger geworden, nachdem der Atomausstieg beschlossen wurde. Doch solange Atomkraftwerke betrieben werden, ist die Gefahr einer weiteren Katastrophe nicht gebannt.

Darum rufen Atomkraftgegner links und rechts des Rheins zu einer gemeinsamen Kundgebung in Straßburg auf. Stop Transports-Halte au Nucléaire (STHN) und BUND-Umweltzentrum Ortenau (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. Kreisgruppe Ortenau) wollen gemeinsam mit vielen Aktiven schwarze Abfallsäcke anhäufen, die die kontaminierte Erde in Japan rund um Fukushima symbolisieren, um zu verdeutlichen, dass Katastrophen wie in Fukushima überall passieren könnten.

Zu der Aktion um 14:30 Uhr auf dem Kleberplatz in Straßburg sind alle Interessierten aus der Bevölkerung eingeladen. Große schwarze Säcke (z.B. mit Altpapier gefüllt) können mitgebracht oder ab 14 Uhr vor Ort erworben und gefüllt werden. Natürlich sind auch Schutzanzüge, Anti-Atom-Fahren, Fässer etc. wollkommen.

Kontakt/Contacts :
BUND Ortenau : bund.umweltzentrum-ortenauweb.de
Stop Transports-Halte au Nucléaire : stthnfree.fr

Folgender Ablauf ist geplant:
ab 14 Uhr: Bereitstellung von zusätzlichen Säcken
14.30 Uhr: Beginn mit Musik ( „La Bande organisée“ ) nahe der Kléber-Statue
15:00 Uhr: 1. Redebeitrag
15.15 Uhr: Abstellen und Anhäufung der Säcke
15:45 Uhr: 2. Redebeitrag
16:00 Uhr: Musik

Abschlusswort (Jean-Marie Brom von STHN) mit Hinweis auf den Besuch des japan. Ex-Premierministers Naoto Kan am 14.3. in Strasbourg (EU-Parlament, Stadt, Vereine…). Er war zur Beginn der Katastrophe von Fuku Japans Regierungschef und ist nun Atomkraftgegner.
Für die Anreise von deutscher Seite empfiehlt sich die die Zugverbindung ab 12:35 Uhr am Bahnhof in Offenburg. Nach der Ankunft um 13:04 Uhr am Bahnhof in Straßburg bleibt genug Zeit, zu Fuß oder per Tram zum Treffpunkt zu gelangen und noch ein paar Säcke zu füllen.

Tschernobyl, Fukushima – Nie wieder!

partie française :
26 avril 1986 : Début de la terrible catastrophe de Tchernobyl
11 mars 2011 : Début de la terrible catastrophe de Fukushima

Tchernobyl, Fukushima, plus jamais ça !

L'association Stop Transports-Halte au Nucléaire et le BUND Ortenau vous invitent à un Rassemblement franco-allemand Place Kléber à Strasbourg
Samedi 10 mars 2018 à 14h30
Pour la fermeture immédiate et définitive de la centrale nucléaire de Fessenheim et la sortie du nucléaire

Merci d'apporter un grand sac plastique noir rempli de papier, symbolisant la terre contaminée de Fukushima.
A 14h: Remplissage des sacs sur la place
A partir de 14h30: Musique, prises de parole et dépôt des sacs aux pieds de la statue du Général Kléber.

Kontakt/Contacts :
Stop Transports-Halte au Nucléaire : stthnfree.fr
BUND Ortenau : bund.umweltzentrum-ortenauweb.de

Kritik am Atom - Protest auf Autobahnbrücken... (Europäischer Brückentag)


Aus Zentral-Frankreich kommt einen Anti-Atom-Aktionsidee für Sa. den 10.03.2018

http://chainehumaine.fr/aufruf-zum-europaischen-bruckentag/

Der BUND-Landesverband Baden-Württemberg & der BUND-Regionalverband
werden sich an dieser Aktion auf den Autobahnbrücken nicht beteiligen.

Es gab vor ca. 30 Jahren schon mal eine ähnliche, kleine Aktion am Oberrhein. Einige Leute standen mit einem Banner gegen das Waldsterben auf einer Autobahnbrücke. Ein Autofahrer wurde "kurz abgelenkt" und fuhr in´s Gelände... Es gab damals "nur" Sachschaden.

Auf unseren Autobahnen & Straßen wird entsetzlich schnell gefahren.

Ein, zwei, drei Sekunden Ablenkung beim Fahren... Text lesen, winken oder schimpfen...
Nur zwei Sekunden Ablenkung bei Tempo 50 bedeutet 28 Meter im Blindflug zurück zu legen, bei Tempo 100 entsprechen zwei Sekunden Ablenkung sogar über 50 Meter Blindflug. Und auf Autobahnen wird 150 kmh gefahren.
Bei allen Aktionen müssen wir das Risiko für uns Aktive und für unbeteiligte Dritte immer mit einbeziehen.
Wir halten das Risiko von Aktionen auf Autobahnbrücken für nicht verantwortbar.

Es ist erfreulich, dass die Organisatoren ihr Konzept langsam ändern und auf "weniger gefährliche" Brücken ausweichen. Doch auch hier steht die Gefahr in keiner Relation zu möglichen Gefahren.





Eine Einschätzung zur Fessenheim-Abschalt-Debatte von BUND-Geschäftsführer Axel Mayer gibt´s hier


AKW Fessenheim Newsletter / Mailingliste

Wir mailen Ihnen aktuelle Infos zum AKW Fessenheim und manchmal auch zu großen anderen Umweltthemen am Oberrhein Dieser Newsletter fördert den grenzüberschreitenden Austausch von UmweltschützerInnen und gibt der französischen Atomlobby schnelle Einblicke in unsere Aktivitäten.




Dieses schöne Mona Lisa Atomkraft-Motiv gibt es jetzt als Plakat bei uns im
BUND-Shop. Kostenlos erhalten Sie das Plakat direkt beim BUND in der Freiburger Wilhelmstr.24a. (Hinterhaus!)


Aktuelle Informationen zum AKW Fessenheim


Über die Fessenheim-Schließung entscheidet Herr Macron (oder doch die EDF?)...
Prognosen sind immer schwierig, wenn es sich um Zukunftsfragen handelt.
Was tun?
Unser verstorbener Freund Walter Mossmann gab im "Gorleben-Lied" einen guten Tipp:

"Sie trommeln uns die Ohren voll, sie wären unaufhaltsam,
und trotzdem, mein ich, kommt es auch auf unser Zutun an ..."


Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer





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