Vogelsterben: Gewinner & Verlierer - Immer mehr und immer weniger Vögel!?


Vogelsterben: Gewinner & Verlierer - Immer mehr und immer weniger Vögel!?


Aktuell gibt es in den deutschen Medien zwei sich scheinbar heftig widersprechende Beiträge zur Vogelwelt. Einerseits ist der Rückgang vieler Vogelarten, ausgelöst insbesondere durch das große Insektensterben ein wichtiges Thema, anderseits wird aber auch von Bestandszunahmen bei einzelnen Arten wie Wanderfalken, Störchen, Bienenfressern und Gänsen berichtet. Also immer mehr und gleichzeitig immer weniger Vögel? Wie kann das gehen?

In der Roten Liste der Brutvögel Deutschlands gelten drei Viertel der Vögel in offenen, nicht bewaldeten Landschaften, als gefährdet, einschließlich Vorwarnliste sind es sogar 87 Prozent und die Individuenzahlen gehen bei fast allen diesen Arten weiter abwärts.

Dennoch gibt es auch in Teilbereichen und kleinen Nischen eine erfreuliche Bestandszunahme:


Wir freuen uns über die Bestandszunahme der wenigen „Gewinner“, sehen aber mit zunehmender Sorge den massiven Rückgang bei den Vögeln der Agrarlandschaft in Feld und Wiese: Frühere „Allerweltsarten“ wie Rebhuhn und Feldlerche zählen heute schon zu den Raritäten. Die Gewinner fallen auf, vor allem, wenn sie groß wie der Storch, oder so bunt wie Bienenfresser und Wiedehopf sind. Die Verlierer verabschieden sich still und leise wie die Bekassine.

Doch das erfolgreiche Engagement für Storch und Wiedehopf und der Kampf gegen DDT zeigen, dass es sich lohnt gemeinsam Anstrengungen zu unternehmen, damit auch zukünftige Generationen eine bunte Artenvielfalt erleben können.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
Mehr Infos zu den Ursachen des Vogelsterbens: hier



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Insektensterben - Schmetterlingssterben


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Axel Mayer