Das AKW / KKW Fessenheim strahlt (noch): BUND-Infos zum AKW Fessenheim 2019


Das AKW / KKW Fessenheim strahlt (noch): BUND-Infos zum AKW Fessenheim 2019



Fessenheim-Abschaltung wird konkreter


Nach langem Hin und Her wurde jetzt erstmals ein konkreter Termin für die geplante Abschaltung angekündigt.
Der Reaktorblock 1 des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim soll im März 2020 dauerhaft vom Netz gehen. Das hat Frankreichs Umweltminister De Rugy am Freitagnachmittag (01.02.2019) bei einem Treffen aller Verantwortlichen für die Abschaltung in Volgelsheim bei Neuf-Brisach angekündigt. Der andere Reaktor soll anschließend im August 2020 folgen.
Wir freuen uns, werden aber wachsam bleiben...

Atomfabrik nach Fessenheim-Aus?


Mit großem Interesse hat der BUND-Regionalverband Südlicher Oberrhein das neue Papier „ Für die Zukunft des Raumes Fessenheim“ gelesen. In diesem Raumprojekt findet sich viel Positives und als Wichtigstes wohl die Massnahme 3.3. der „beispielhaft, erfolgreicher Rückbau des AKW“. Wir sind auf die konkrete Umsetzung gespannt und werden sie „gegebenenfalls“ kritisch begleiten.Ein Billigabriss ist nicht akzeptabel. Ansonsten ist das Papier inhaltlich so, wie solche Projektbeschreibungen heute eben sind. Manches Sinnvolle verbindet sich mit Wünschen, Wachstumsglauben und leeren Texthülsen und modisch-geschickt verpackt soll alles natürlich auch immer ökologisch, nachhaltig und zukunftsfähig sein. Generell begrüßen wir die Schaffung von Arbeitsplätzen in tatsächlich umweltfreundlichen Betrieben nach einer Schließung des AKW.

Die Alarmglocken beim BUND schrillen allerdings bei MASSNAHME 4.2
„STARTHILFE UND BEGLEITUNG DER INNOVATIVSTEN PROJEKTE
Entwicklung von innovativen Tätigkeiten mit hoher Wertschöpfung am Standort des KKW. Am derzeitigen Standort des KKW sollen neue Industriebetriebe mit hoher Wertschöpfung und neuen Arbeitsplätzen angesiedelt werden.
EDF arbeitet derzeit an dem Projekt eines Technologieclusters „Techno-Centre“ zur Begleitung von europäischen Rückbauprojekten durch die Verwertung der großen elektromechanischen Bauteile der Kernkraftwerke sowie durch die Entwicklung von Industrieinnovationen.
Die Umsetzung dieses zukunftsorientierten Industrieprojekts wird Gegenstand von weitreichenden Gesprächen zwischen allen betroffenen Parteien sowohl in Deutschland als auch in Frankreich sein, um u.a. die wirtschaftlichen und technischen Bedingungen zur Umsetzung des Vorhabens sicherzustellen. Zum derzeitigen Zeitpunkt gibt es für das Techno-Centre kein Einvernehmen.“ (Zitatende)

Was sich hinter den Wünschen der EDF und den geschickt positiv besetzten Begriffen wie „Verwertung und Innovation“ versteckt ist offen und hier gibt es einen großen Klärungsbedarf. BUND-Geschäftsführer Axel Mayer begrüßt, dass es zu diesem Thema auch kein Einvernehmen der grenzüberschreitend Projektbeteiligten gibt und fordert konkrete Informationen zur EDF-Planung.

Die Bevölkerung war und ist durch den Betrieb des AKW jahrzehntelang gefährdet. Nach einer Abschaltung und erst nach der Entleerung der hochgefährlichen „Abklingbecken“ wird tatsächlich auch die große Gefahr eines schweren Atomunfalls größtenteils gebannt sein. Dennoch bringt auch der Abriss Belastungen für die gesamte Raumschaft. Eine neue Atomfabrik, würde diese Belastungen verstärken und ist darum für den BUND nicht akzeptabel.

Generell müssen wir darauf achten, dass umweltfreundliche Betriebe möglichst flächensparend angesiedelt werden. Die immer noch extrem umweltbelastende Schwerindustriezone im Bereich Ottmarsheim-Chalampé darf nicht expandieren.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

  • Mehr Infos: Fessenheim-Schließung 2020?



  • Das AKW Fessenheim strahlt immer noch


    25 Kilometer südwestlich von Freiburg und 25 Kilometer südöstlich von Colmar “strahlt“ in Fessenheim das älteste und damit eines der gefährlichsten Atomkraftwerke Frankreichs. Die beiden Druckwasserreaktoren wurden 1977 und 1978 in Betrieb genommen.

    Die Nutzung der Atomenergie, gerade auch in Fessenheim, ist eine Gefahr für Mensch und Umwelt, insbesondere, weil das Alt-AKW schlecht gesichert in einem Erdbebengebiet liegt. Ein Dammbruch am höher liegenden Rheinkanal könnte das Kraftwerk überfluten. Die außen liegenden, extrem schlecht geschützten "Abklingbecken" mit den gefährlichen, alten, hochradioaktiven Brennstäben sind besonders stark gefährdet. Das Fundament der Anlage ist trotz der teuren, von der deutschen EnBW mitfinanzierten „Nachrüstung“ im internationalen Vergleich viel zu dünn. Ein Ölkraftwerk müsste täglich 8,64 Millionen Liter Öl verbrennen um die Wärme zu erzeugen, die das EDF/EnBW-AKW Fessenheim jeden Tag in den Rhein leitet, denn das AKW hat keine Kühltürme. Die ständige radioaktive und thermische Verschmutzung des Rheins und der Umwelt ist ein Skandal und der Rhein wäre biologisch tot, wenn alle Rheinkraftwerke ähnlich verantwortungslos betrieben würden.


    (Zum Fessenheim-Newsletter einfach oben anklicken...)


    Gefahren (eine kleine „Auswahl“):


    Atomunfälle und Reaktorkatastrophen – die große Gefahr
    In den beiden Fessenheimer Reaktorblöcken mit je 900 MW Leistung entsteht pro Jahr in etwa die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 1800 Hiroshima-Bomben. Wenn bei einem Unfall auch nur ein kleiner Teil dieser Radioaktivität entweicht, dann hat das verheerende Folgen für unsere Heimat und für alle Menschen am Oberrhein. Fukushima hat gezeigt, dass zumindest die eine Million Menschen, die in einem Radius von 30 km um Fessenheim leben, schnell und für lange Zeiträume evakuiert werden müssten. Dies wäre eine unglaubliche menschliche und ökonomische Katastrophe, die wir leider gerne verdrängen.

    Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima werden sich in Fessenheim sicher nicht "genau so" wiederholen. Die nächste Katastrophe, ob in Ost- oder Westeuropa, im ältesten AKW der Welt in Beznau (CH) oder eben in Fessenheim wird neue, nicht vorhersehbare und nicht planbare Katastrophenabläufe bringen. Überall, wo Menschen arbeiten, gab und gibt es Fehler. Die Atomtechnologie verträgt aber keine Fehler, insbesondere nicht in einem altersschwachen AKW in einem Erdbebengebiet. Atomkraft ist nicht menschengerecht. Dazu kommt die Gefahr durch jederzeit mögliche Terroranschläge. Weder die Reaktoren noch die Abklingbecken noch der Steuerungsraum würdem dem Aufprall eines Kampfflugzeuges standhalten.


    Folgen möglicher Atomunfälle im AKW Fessenheim (aus einer Studie des Ökoinstituts Darmstadt)
    "Bei lebhaftem Südwestwind mit Regen würde sich eine bis zu 370 km lange Schadensfahne von Fessenheim bis in den Raum Würzburg-Nürnberg erstrecken. In deren Bereich müssten alle Siedlungen für Jahrzehnte geräumt werden, sollten die Richtlinien von Tschernobyl zur Anwendung kommen. Betroffen wären u.a. die Städte Freiburg, Freudenstadt, Tübingen, Stuttgart, Heilbronn und Schwäbisch Hall." (Sollte der Wind am Katastrophentag in eine andere Richtung wehen, so wären natürlich andere Städte und Gemeinden betroffen.) Die Atomunfälle in Fukushima und Tschernobyl haben gezeigt, dass die bestehenden Katastrophenschutzpläne mit ihrem viel zu kleinen Evakuierungsradius Kataströphchenschutz sind und nur der Beruhigung der Menschen dienen sollen.

    Aus vielen Gründen darf unser und Dein Widerstand bis zur endgültigen Abschaltung des AKW nicht nachlassen. Es ist wichtig, dass wir immer noch grenzüberschreitend, klug rational & trinational gemeinsam & machtvoll demonstrieren. Und genau so wichtig ist es, dass man der Region das „Nein“ zu Fessenheim auch ansieht. Viele Plakate und Fahnen, die nach Fukushima überall aufgehängt wurden, sind zwischenzeitlich verblasst.

    Neue Fessenheim-Banner, „NAI“-Fahnen, Aufkleber und Plakate gibt’s beim BUND in der Freiburger Wilhelmstr. 24 a oder hier im Internet und es ist und bleibt wichtig, dass man in der Region den Widerstand auch sieht.

    Hier gibt’s auch einen Fessenheim-Newsletter, mit dem Sie regelmäßig über Fessenheim informiert werden.

    Axel Mayer, BUND Geschäftsführer (Ende der Kurzvariante)






    Hier finden Sie eine sehr umfangreiche Darstellung der Fessenheimer AKW-Gefahren mit vielen weiter führenden Links



    AKW / KKW Fessenheim: die beiden EDF / EnBW 900 MW Reaktorblöcke am Oberrhein


    Gefahrenquelle Atomkraftwerk / Kernkraftwerk / AKW Fessenheim (Eine kurze Zusammenfassung)


    25 Kilometer südwestlich von Freiburg und 25 Kilometer südöstlich von Colmar
    stehen die beiden alten französischen AKW-Reaktoren von Fessenheim. Die zwei ältesten Druckwasserreaktoren Frankreichs wurden 1977 und 1978 in Betrieb genommen. Die Nutzung der Atomenergie, gerade auch in Fessenheim, ist eine Gefahr für Mensch und Umwelt, insbesondere auch weil das AKW schlecht gesichert in einem Erdbebengebiet liegt. Ein Dammbruch des höher liegenden Rheinkanals könnte das Kraftwerk überfluten und die außen liegenden "Abklingbecken" sind besonders stark gefährdet. Das Fundament der Anlage weist eine Dicke von nur 1,5 Metern auf. Dies ist somit die dünnste Fundamentierung aller französischen Kernkraftwerke. Ein Ölkraftwerk müsste täglich 8,64 Millionen Liter Öl verbrennen um die Wärme zu erzeugen, die das EDF / EnBW AKW Fessenheim jeden Tag in den Rhein leitet, denn das AKW hat keine Kühltürme. Die radiologische und thermische Verschmutzung des Rheins und der Umwelt sind ein Skandal.

    Die deutsche EnBW bezieht "gezielt indirekt" Fessenheimer Gefahrstrom
    Die EnBW hat seit der Inbetriebnahme des AKW-Fessenheim Bezugsrechte für den französischen Gefahrstrom. Das deutsche Unternehmen EnBW hat sich in Höhe von 17,5 % am Bau des Kernkraftwerkes Fessenheim beteiligt und trägt ferner jedes Jahr einen entsprechenden Teil der Betriebs- und Investitionskosten. Im Gegenzug erhält EnBW "gezielt indirekt" 17,5 % der Stromproduktion. Die neue Landesregierung sollte endlich dafür sorgen, dass sich der deutsche Atomkonzern von dieser gefährlichen Beteiligung löst.
    Auch ein Konsortium Schweizer Elektrizitätsunternehmen ist Gefahrstrom-Partner mit einer Beteiligung in Höhe von 15% und einem entsprechenden Anteil an der Stromproduktion.


    Dieses Fessenheim-Banner gibt´s direkt im BUND-Büro oder gleich hier in unserem Online-Shop




    Eine solcher Text kann die Probleme nur sehr verkürzt darstellen.
    Links zu umfangreichen Hintergrundinformationen finden Sie unter den jeweiligen Kurzbeiträgen.

    Aktueller Einschub 2019:



    (Das Banner zum Thema Frieden für Demo & Balkon gibt´s für nur 10 Euro hier)

    Trump will Friedensnobelpreis


    Der Milliardär, Umweltzerstörer, Klimawandelleugner, Kohlelobbyist & Rüstungslobbyist, der sich Folter durchaus vorstellen kann, wurde am 20. Januar 2017 als US-Präsident vereidigt. Seine Wahl in der Millionärsdemokratie USA drückt unglaublich perfekt den herrschenden Zeitgeist und den höchsten der westlichen Werte, die GIER, aus. Auf einer Pressekonferenz 2019 erklärte Trump, Japan habe ihn für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen. Grund dafür soll jedoch laut japanischem Medienbericht eine Bitte der US-Regierung gewesen sein. Er scheint jetzt endgültig durchgeknallt zu sein.



    Uranabbau tötet
    Die letzten großen abbauwürdigen Uranvorkommen liegen in Australien, Russland, Nordamerika, Südafrika, in Mali und im Kongogebiet. Für jede Tonne verwertbares Uranerz fallen bis zu 2000 Tonnen strahlender, umweltbelastender Abraum an. Das beim Uranabbau verstärkt entweichende Radongas macht die Bergwerksarbeiter und AnwohnerInnen krank. Ein Beispiel ist der Uranabbau der "Wismut" in Ost-Deutschland: Auf Grund der hohen Strahlenbelastung in diesen Gebieten traten dort verstärkt Krebserkrankungen auf. Allein rund 7.000 Lungenkrebsfälle sind dokumentiert. Insgesamt gehen Schätzungen von mehr als 20.000 Opfern im deutschen Uranabbau aus. Die Sanierung der deutschen Urangruben der Wismut hat die SteuerzahlerInnen 6,5 Milliarden Euro gekostet. Die gesundheitlichen Folgen des Uranabbaus in den Ländern der Dritten Welt sind verheerend.
    Und doch ist Uran endlich: Nach seriösen Schätzungen reichen die Uranvorräte nur noch wenige Jahrzehnte.

    Mehr Infos: Energiereserven und Uran

    Radioaktivität im so genannten Fessenheimer-Normalbetrieb

    AKW Fessenheim / Schornstein für radioaktive Abgase / Eine Quelle für Krebserkrankungen am Oberrhein


    Radioaktivität im so genannten Normalbetrieb
    Der Krebskamin und das radioaktive Abwasser
    In der Propaganda der Atomkonzerne werden Atomkraftwerke häufig als "abgasfrei" bezeichnet. Doch Atomkraftwerke geben auch im so genannten Normalbetrieb über den Kamin, das Maschinenhaus und das Abwasser radioaktive Stoffe an die Umwelt ab. Jede noch so geringe radioaktive Strahlung kann Krebs auslösen. In der Umgebung vieler Atomanlagen wurden erhöhte Krebsraten festgestellt. Die Grenzwerte für erlaubte Radioaktivitätsabgabe des Atomkraftwerks Fessenheim zum Beispiel liegen bei 925 Milliarden Becquerel/Jahr für radioaktives Material und 74.000 Milliarden Becquerel/Jahr für Tritium (laut einer dpa-Meldung). Die erlaubte "Entsorgung durch Verdünnung", die schleichende Verseuchung über den Kamin und das Abwasser ist ein Skandal. Dort wo die Atomlobby Wikipedia manipuliert, heißt der Schornstein der AKW sehr häufig verharmlosend "Abluftkamin".


    AKW Fessenheim verursacht Krebs und Kinderkrebs!
    Aus einer Studie, die das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) veröffentlichte, geht hervor, dass die Häufigkeit von Krebserkrankungen bei Kindern unter fünf Jahren mit der Nähe zum Reaktorstandort deutlich zunimmt. Die Studie mit Daten von über 6000 Kindern liefert die bislang deutlichsten Hinweise auf ein erhöhtes Krebsrisiko bei Kindern in der Nähe von Kernkraftwerken. Das Risiko ist demnach im 5-km-Radius für Kinder unter fünf Jahren um 60 Prozent erhöht, das Leukämierisiko um etwa 120 Prozent. Im Umkreis von fünf Kilometern um die Reaktoren wurde für den Zeitraum von 1980 bis 2003 ermittelt, dass 77 Kinder an Krebs erkrankten, davon 37 Kinder an Leukämie. Im statistischen Durchschnitt wären 48 Krebserkrankungen beziehungsweise 17 Leukämiefälle zu erwarten. Der Studie zufolge gibt es also zusätzlich 1,2 Krebs- oder 0,8 Leukämieerkrankungen pro Jahr in der näheren Umgebung von allen 16 untersuchten AKW-Standorten.

    Es ist unerklärlich, warum immer noch Menschen ihren Gefahrstrom von den Atomkonzernen E.ON, RWE, Vattenfall und EnBW beziehen. Diese werben zwar aktuell nicht mehr "direkt" für AKW. Sie führen mit ihren Tarnorganisationen (industrienahen Bürgerinitiativen und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) aber einen aktiven und doch verdeckten Krieg gegen die Energiewende in BürgerInnenhand.



    Süddeutsche Zeitung: Auch kleine Dosen von Radioaktivität können Krebs auslösen.
    "Eine Untersuchung von gut 300000 Mitarbeitern der Atomindustrie zeigt jetzt, dass das Risiko für Leukämie schon bei kleinen Strahlungsmengen besteht und mit der Dosis linear ansteigt. Dieser Zusammenhang galt vielen Experten als plausibel, war aber schwer zu belegen.
    Forscher der Internationalen Krebs-Agentur in Lyon haben nun Daten von 308000 Nukleararbeitern, darunter 40000 Frauen, aus Frankreich, Großbritannien und Amerika analysiert. Ihre Gesundheit war durchschnittlich 27 Jahre lang kontrolliert worden. Die Probanden hatten im Mittel 1,1Milligray pro Jahr abbekommen, etwa 16Milligray in ihrem Berufsleben. Das Risiko, an Leukämie zu sterben, vervierfacht sich laut der Berechnung bei Absorption von einem ganzen Gray, für die Arbeiter war es also im Mittel um knapp fünf Prozent angestiegen (Lancet Haematology, online)."

    Quelle: Süddeutsche Zeitung, 23. Juni 2015, Seite 16



    Am Oberrhein bläst der Wind häufiger von Frankreich nach Deutschland, als umgekehrt. Wegen der "Verteilungswirkung" des Fessenheimer Schornsteins ist die direkte elsässische Umgebung des AKW vermutlich weniger stark von Krebserkrankungen betroffen, als badische Gemeinden, die in der Hauptwindrichtung liegen (Freiburg, Breisach, Bad Krozingen...).

    Atomunfälle und Reaktorkatastrophen – Die große Gefahr


    In jedem AKW wird in einem Betriebsjahr pro Megawatt elektrischer Leistung die Radioaktivität einer Hiroshima-Bombe erzeugt. Das heißt, dass in den beiden Fessenheimer Reaktorblöcken mit je 900 MW Leistung im Jahr in etwa die kurz- und langlebige Radioaktivität von ca. 1800 Hiroshima-Bomben entsteht. Die "Freisetzung" nur eines kleinen Teils dieser Radioaktivität hätte verheerende Folgen für die betroffene Region. Große Landstriche im Elsass und in Baden müssten für lange Zeiträume evakuiert werden. Dies wäre eine menschliche und ökonomische Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes, insbesondere im dicht besiedelten Gebiet am Oberrhein. Alternde, laufzeitverlängerte AKW (in Fessenheim stehen die ältesten Reaktoren dieses Typs in Frankreich, die 1977 und 1978 in Betrieb genommen wurden) vergrößern die Unfallgefahr. Dazu kommt die Erdbebengefahr im Rheingraben. PolitikerInnen, die vor diesen Gefahren die Augen verschließen, sind apokalypseblind. Die Unfälle von Tschernobyl und Fukushima werden sich "genau so" nicht wiederholen. Die nächste Katastrophe, ob in Ost- oder Westeuropa, oder eben in Fessenheim wird neue, nicht vorhersehbare und nicht planbare Ereignisabläufe bringen. Überall, wo Menschen arbeiten, gab und gibt es Fehler. Die Atomtechnologie verträgt keine Fehler, insbesondere nicht in einem altersschwachen AKW. Sie ist nicht menschengerecht. Dazu kommt die Gefahr durch jederzeit mögliche Terroranschläge.



    Atomkraftwerk Fessenheim: Wie funktioniert ein Druckwasserreaktor?


    Mehr Infos - Atomunfall

    AKW Fessenheim- Erdbeben verboten!

    Das AKW Fessenheim und Erdbeben
    Der Oberrheingraben gehört zu den seismisch aktivsten Zonen in Frankreich und Deutschland und im Jahr 1356 hat ein Erdbeben der Stärke 6,5 auf der Richterskala die Stadt Basel zerstört. Das AKW Fessenheim sei erdbebensicher und für ein Erdbeben wie das Basler Beben ausgelegt, sagen EDF und EnBW.
    Die Atomkonzerne haben recht! Das Atomkraftwerk Fessenheim könnte sogar noch einem viel stärkeren Beben als dem Basler Beben standhalten! Dieses Beben muss nur sehr sehr weit von Fessenheim entfernt stattfinden. Wissenschaftler bestätigen: "Das AKW Fessenheim übersteht möglicherweise ein zweites Beben von der Stärke des Basler Bebens wenn dieses Beben sein Epizentrum mindestens 30 km vom AKW Standort entfernt hat." Wer aber sagt, dass sich dieses Beben nicht direkt unter Fessenheim abspielt? Wenn das AKW Fessenheim einem Basler Beben am Standort Fessenheim nicht standhält, dann ist es nicht erdbebensicher und gehört abgestellt. Dann ist die Aussage "Fessenheim ist erdbebensicher" ein Lüge. Es war unverantwortlich in Fessenheim ein AKW zu bauen und es ist skandalös es weiter zu betreiben.


    Größere Kartenansicht

    Die Gefährdung des AKW Fessenheim durch Terrorismus & potentielle Anschläge
    wird in der politischen Debatte gerne verdrängt und ausgeblendet. Doch die sogenannte friedliche Nutzung der Atomenergie hat die Büchse der Pandora weit geöffnet. Für Atom - Terrorismus gibt es vier denkbare Wege:



    Während die Punkte 1 und 2 technisch extrem aufwändig und sehr unwahrscheinlich (aber nicht ausgeschlossen) sind, müssen die letzten beiden Punkte als konkrete Bedrohungen angesehen werden. Ein Terror-Anschlag mit "modernen" panzerbrechenden Waffen auf das AKW Fessenheim hätte verheerende Auswirkungen. Panzer- und bunkerbrechende Waffen aller Art gehören leider schon lange zum gängigen Waffenarsenal im Bereich des Terrorismus. Solange das AKW Fessenheim nicht abgestellt ist, gehört es zumindest besser gesichert als bisher.
    Mehr Infos - Atomterrorismus

    Flugzeugabsturz und das AKW Fessenheim
    Eine geheimgehaltene Studie der deutschen "Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit" über die Terror-Anfälligkeit von Atomkraftwerken wurde u.a. vom Nachrichtenmagazin NEWS veröffentlicht.
    Wir zitieren:
    Terroristen sind mit jeder Art von Passagierflugzeug in der Lage, den atomaren Super-GAU auszulösen. Wenn nur ein Triebwerk eine Reaktorgebäudewand durchdringe und einen Brand auslöse, sei die Beherrschung des atomaren Ernstfalls "fraglich". Selbst ein "Treffer des Daches des Reaktorgebäudes durch Wrackteile mit Absturz eines Dachträgers in das Brennelementbecken" führe zu einer "begrenzten Freisetzung" von Radioaktivität aus dem Brennelementlagerbecken. Wird in diesem Fall auch noch Kühlwasser verloren und entsteht ein Treibstoffbrand - wie es beim World Trade Center der Fall war - rechnen die Experten mit "erheblicher Freisetzung aus dem Brennelementlagerbecken".

    Die Süddeutsche Zeitung schrieb:
    "Keiner der 19 deutschen Atommeiler ist so gegen einen Flugzeugabsturz gesichert, dass eine Atomkatastrophe als Folge ausgeschlossen werden kann."

    Fessenheim ist ein besonders schlecht geschütztes Kernkraftwerk. Es kann nicht angehen, angesichts dieser Gefahren, den Kopf in den Sand zu stecken. Nicht einmal die "nächste" Atomkraftwerksgeneration, der Europäische Druckwasserreaktor (EPR), könnte einen gezielten Anschlag überstehen. Nach einem Anschlag mit modernen Waffen oder einem Flugzeug auf das Atomkraftwerk würden das Elsass und Baden- Württemberg aufhören, in der bisherigen Form zu existieren.
    Mehr Infos Flugzeugabsturz Terrorgefahr und AKW

    Fessenheim unter "Polizeischutz"
    Das französische Atomkraftwerk Fessenheim hat seit dem 1. September 2010 eine eigene, aus 38 Personen bestehende Polizeitruppe, „zum Schutz vor Katastrophen und Zwischenfällen“.


    Die Idee alternde Atomanlagen mit Polizeitruppen zu schützen entspringt einem rückwärtsgewandten Sicherheitsdenken aus der Vor-AKW-Zeit. Die Polizisten sollen die Illusion von Sicherheit erzeugen. Vor den realen Gefahren des alternden AKW schützen sie die Bevölkerung aber nicht.
    Info



    Folgen möglicher Atomunfälle im AKW Fessenheim
    (aus einer Studie des Ökoinstituts Darmstadt im Auftrag der Badisch-Elsässischen Bürgerinitiativen)
    Hintergrund der Studie war ein angenommener schwerer Atomunfall im französischen EDF / EnBW-Atomkraftwerk Fessenheim: "Bei lebhaftem Südwestwind mit Regen würde sich eine bis zu 370 km lange Schadensfahne von Fessenheim bis in den Raum Würzburg-Nürnberg erstrecken. In deren Bereich müssten alle Siedlungen auf 50 Jahre geräumt werden, sollten die Richtlinien von Tschernobyl zur Anwendung kommen. Betroffen wären u.a. die Städte Freiburg, Freudenstadt, Tübingen, Stuttgart, Heilbronn und Schwäbisch Hall." (Sollte der Wind am Katastrophentag in eine andere Richtung wehen, so wären natürlich andere Städte und Gemeinden betroffen.) Der Atomunfall in Tschernobyl hat gezeigt, dass die bestehenden Katastrophenschutzpläne mit einem vorgesehenen 8-km-Evakuierungsradius Makulatur sind und nur der Beruhigung der Menschen dienen.


    Realistische Evakuierungszone bei einem GAU in Fessenheim


    Der Katastrophenschutzplan für das AKW Fessenheim:
    Im "sicheren" Haus bleiben und gleichzeitig die Jodtabletten von den zentralen Sammelstellen abholen. Wie soll das gehen?

    Auszug aus der ersten offiziellen "Notfallbroschüre" für das AKW Fessenheim Seite 7:

    Die bei einem solchen Ereignis im Kernkraftwerk freigesetzten radioaktiven Stoffe werden vor allem mit der Luft transportiert. Der Verbleib in den Häusern bietet gegen Strahlung einen beträchtlichen Schutz.


    Auszug aus der "Notfallbroschüre" Seite 8:
    Kaliumjodtabletten werden vorrätig gehalten. Nach einem erfolgten Aufruf über den Rundfunk oder nach entsprechenden Lautsprecherdurchsagen können Sie diese Tabletten bei den Ausgabestellen Ihres Wohnortes abholen...


    Nach Ansicht des BUND müssten die Jodtabletten an alle Haushalte in großem Umkreis um die AKW verteilt werden. Es genügt nicht, die Jodtabletten (die nur einen sehr begrenzten Schutz bieten) im engen Radius um die Atomanlagen zu verteilen.

    Der bisherige Katastrophenschutzplan
    kann bei Unfällen, die erst nach mehreren Tagen zu einer "Freisetzung" von Radioaktivität führen, zu einem gewissen Schutz der Bevölkerung beitragen. Es ist sicher sinnvoll, sich mit ihnen auseinander zu setzen, denn die Folgen und die Zahl der Todesfälle könnten reduziert werden. Der Notfallschutz kann und soll auch Panikreaktionen verhindern, also beruhigen. Nach dem Atomunfall in Fukushima, wird jetzt erstmals die uralte BUND-Forderung geprüft, den lächerlichen Evakuierungsradius von 8 Kilometer auf 25 Kilometer zu erweitern.

    Bei schweren atomaren Katastrophen,
    bei denen nach kurzer Zeit ein Großteil des radioaktiven Inventars entweicht, bietet der jetzige Katastrophenschutzplan nur eine minimale Hilfe. Solche Unfälle, deren Eintrittswahrscheinlichkeit gering ist, die aber dennoch jeden Tag möglich sind, sprengen unser Vorstellungsvermögen. (Ansonsten hätten auch schon mehr Menschen den Stromanbieter gewechselt)
    Mehr Infos - katastrophaler Katastrophenschutz für AKW

    Folgen eines schweren Unfalls oder eines Terroranschlages
    auf das AKW Fessenheim für Sie:
    Nehmen Sie einen Zirkel und ziehen Sie einen Kreis von ca. 300 Kilometer um das AKW Fessenheim. Wenn Sie in diesem Kreis wohnen und es zu einem schweren Unfall oder Terroranschlag kommt, zu einer Katastrophe die unwahrscheinlich ist und die dennoch morgen schon eintreten kann, wenn ein Teil des radioaktiven "Inventars" des AKW austritt und der Wind in Richtung Ihres Wohnortes weht, dann werden Sie diese Ihre Heimat, mit allem was Sie in Jahrzehnten mühevoll aufgebaut haben, schnell und endgültig verlassen müssen und froh sein, einfach nur zu überleben.


    Brandstifter Michel Habig kontrolliert AKW Fessenheim
    Seit Oktober 2008 wird die so genannte Kontrollkommission CLS des AKW Fessenheim vom Bürgermeister von Ensisheim und Generalrat Michel Habig geleitet. Dies ist ein politischer Skandal, denn Herr Habig ist ein vorbestrafter Brandstifter. Am 11. Januar 2006 hat er eigenhändig eine Wohnwagensiedlung von Roma angezündet. Es gab und gibt viele Gründe, die Arbeit der Fessenheimer "Kontroll"komission inhaltlich zu kritisieren. Ein Brandstifter als Chef dieser Kommission ist absolut unerträglich und eine politische Instinktlosigkeit.



    Wie gefährlich ist Atommüll?
    In einem AKW entsteht in einem Jahr pro Megawatt Leistung ca. die kurz- und langlebige Radioaktivität einer Hiroshimabombe. Das heißt, im AKW Fessenheim entsteht jährlich ca. die Radioaktivität von ca. 1800 Hiroshimabomben. Ein Teil dieser Radioaktivität zerfällt nach relativ kurzer Zeit. Manche radioaktiven Stoffe ("Isotope") zerfallen in wenigen Jahren (z.B. das klimaschädliche Krypton-85: 10,76 Jahre Halbwertzeit). Andere radioaktive Gifte haben extrem lange Halbwertszeiten (z.B. Jod-129: 17 000 000 Jahre). Ins Endlager kommt ein "Cocktail" aus vielen gefährlichen Abfallstoffen. Ein atomares Endlager muss also Sicherheit über viele Halbwertszeiten, über mindestens eine Million Jahre(!) geben - über Zeiträume, die unser Vorstellungsvermögen sprengen. Es fällt schwer, die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll zu bedenken.
    Mehr Informationen Der Fessenheimer Atommüll soll irgendwann ins geplante, höchst umstrittene Endlager nach Bure. Es fällt schwer, sich die Gefahren und Gefährdungszeiträume von Atommüll (Eine Million Jahre!) vorzustellen.




    Atommüll, Plutonium, Halbwertszeit und der Pharao
    Beim Betrieb eines AKW mit 1000 MW Leistung entstehen pro Jahr ca. 200 - 250 kg hochgefährliches Plutonium. Wenn der bekannte ägyptische Pharao Cheops vor 4550 Jahren nicht die berühmte Pyramide gebaut, sondern ein AKW 4 Jahre lang betrieben hätte, dann wären neben vielen anderen Abfällen ca. 1000 kg Plutonium zusammengekommen. Bei einer Halbwertszeit von 24 110 Jahren (Plutonium 239) wären heute noch 877 kg vorhanden. Nach 10 Halbwertszeiten, also nach 241 100 Jahren müssten immer noch ca. 0,1% der Ausgangsmenge, also 1 kg Plutonium dauerhaft sicher gelagert werden. Atommüll muss eine Million Jahre sicher gelagert werden...

    Mehr Infos - Atommüll


    AKW Fessenheim & Rhein & Wasser: Die thermische und radiologische Verschmutzung
    Atomkraftwerk Fessenheim heizt Fischen ein

    Das AKW Fessenheim hat keine Kühltürme und setzt zu hundert Prozent auf die, für EDF und EnBW profitable, für die Umwelt aber verheerende Flusswasserkühlung.

    Die beiden Reaktorblöcke haben eine elektrische Leistung von je 900 MW, aber eine thermische Leistung von je ca. 2700 MW. Bei einem Wirkungsgrad von ungefähr 33% werden von beiden Reaktoren ca. 3600 MW Abwärme in den Rhein geleitet, denn das AKW hat keine Kühltürme. Das ist eine unvorstellbar große Energiemenge.

    Stellen Sie sich vor am Rhein bei Fessenheim stünde ein Ölheizwerk. In diesem Ölheizwerk würden stündlich 360 000 Liter Öl verbrannt um damit Wasser zu erhitzen und dieses erhitzte Wasser würde in den Rheinseitenkanal gekippt... 3600 MW Abwärme entsprechen umgerechnet stündlich dem Wärmeäquivalent von ca. 360 000 Litern Öl.

    Laut Arrêté préfectorale vom 26.05.1972 darf der Rhein durch die beiden Blöcke des AKW Fessenheim im Juni, Juli und August um skandalöse 4 °C und im September, Oktober, November, März, April und Mai um 6,5 °C erwärmt werden. Im Dezember, Januar und Februar darf der Rhein sogar um 7 °C wärmer werden. Bis auf 30 Grad darf das Atomkraftwerk den Rhein aufheizen.

    Diese unglaubliche Genehmigungspraxis
    spiegelt den verheerenden umweltpolitischen Zeitgeist aus dem Jahr 1972 und die politische Macht der EDF. Damals war der Rhein eine Kloake, weil jeder Dreck ungeklärt in den Fluss eingeleitet werden durfte. In den letzten 30 Jahren hat die Umweltbewegung in Sachen Wasserqualität viel erreicht. Durch unseren Druck haben sich die Gesetze und Vorschriften geändert und Bäche und Flüsse sind sauberer geworden. Nur an der thermischen und radiologischen Rheinverschmutzung durch das AKW Fessenheim hat sich nichts verändert. In Zeiten des Klimawandels und heißer Sommer entwickelt sich hier ein zunehmendes Umweltproblem. Wenn alle Kraftwerke am Rhein auf Kühltürme verzichtet hätten, dann wäre der Rhein biologisch tot. Und dieses AKW hat tatsächlich immer noch ein Umweltzertifikat nach ISO 14001]!
    Mehr Infos Atomkraftwerke und Rhein
    Zusätzlich zur Erwärmung des Rheins kommt noch die radioaktive Verschmutzung.
    Alle Atomkraftwerke belasten auch im so genannten Normalbetrieb die Flüsse mit radioaktivem Tritium. Der Grenzwert für erlaubte Radioaktivitätsabgabe in den Rhein liegt in Fessenheim bei 74.000 Milliarden Becquerel im Jahr.
    Fessenheim, der radioaktive Heizofen für den Rhein, ist immer noch nach ISO 14001 "umweltzertifiziert".

    AKW - Fessenheim Abschalten: Unser Banner für Ihren Balkon! Info
    hier


    Der atomare Umweltclub von EDF und EnBW
    Mit der Gründung des so genannten Umweltvereins "Au fil du Rhin" (dt.: "Am Rhein entlang") in Fessenheim versuchen die beiden AKW Betreiber EDF und EnBW den Begriff der Nachhaltigkeit für sich zu besetzen und die Umweltbewegung zu spalten und zu kaufen. Auch die Kampagne für den Euroreaktor EPR, der von Siemens und Framatome in Frankreich und bei einem Regierungswechsel auch in Deutschland gebaut werden soll, läuft genau wie "Au fil du Rhin" unter dem Deckmäntelchen der Nachhaltigkeit. Die "Nachhaltige Kernenergie" ist das Motto der neuen Atomkampagne. Mit Lockvogelangeboten und viel Geld sollen regionale Umweltorganisationen in diesen "neuen Umweltverband" gelockt werden, doch BUND und Alsace Nature lehnen die Mitgliedschaft in einer solchen Tarnorganisation der Atomindustrie ab. EDF und EnBW setzen auf Käuflichkeit der Umweltbewegung und der Menschen. In Sachen neue AKW und Europäischer Druckwasserreaktor geht es alleine in Frankreich um ein Geschäft von weit über 200 Milliarden Euro. Industriegesteuerte Bürgerinitiativen, verlogene Umweltzertifikate wie ISO 14001, Greenwash und Atompropaganda gehören da zur langsam anlaufenden Pro - Atom - Werbekampagne für die fast unbegrenzte Geldmittel zur Verfügung stehen. Mit derartigen Desinformationskampagnen gefährden die Atomstromproduzenten auch die Demokratie.

    Mehr Infos zur Fessenheimer Atom- und Umweltpropaganda und zu "au fil du rhin"

    Atomkraftwerk Fessenheim: Ja Bitte!
    Selbstverständlich gibt es in Frankreich immer noch eine massive Pro-Atom-Lobby. Angeführt wird diese "Bewegung" vom Rechtspopulisten und Brandstifter und Bürgermeister Michel Habig und von der gekauften Gewerkschaft CGT. In Sachen Fessenheim geht es um viel Geld. Bereits jetzt "beeinflusst" die EDF mit Steuergeldern und "Zuwendungen" Gemeinden, Gewerkschaften, Vereine und Politiker.

    Das Atomkraftwerk Fessenheim leistet pro Jahr rund 30 Mio. € an Zahlungen (Gewerbesteuern, Gebühren und Zuwendungen) an staatliche Gremien und lokale Behörden. Immer wieder werden auch ganze Anzeigenseiten in elsässischen und badischen Medien gekauft.

    Atomkraft & Geld: Ja bitte!

    Der CLS wurden dazu folgende Angaben gemacht:

    Was ansonsten noch an Geldern "fließt" wissen wir nicht. Viele regionale Politiker sind nicht aus Überzeugung für Atomkraft. Es geht ums Geld! Dennoch gibt es quer durch alle politischen Lager und Parteien am Oberrhein eine erfreulich massive Ablehnung des AKW.


    Eine neues AKW nach Fessenheim brächte ziemlich viel Ärger für EDF und AREVA


    EDF und EnBW setzen auf Käuflichkeit
    der Menschen. Das viele Geld an Gemeinden und Vereine wird genutzt, um Akzeptanz für das AKW Fessenheim zu kaufen.
    Jedes Jahr Laufzeitverlängerung bringt uns mehr Gefahren und den AKW-Betreibern pro Kraftwerksblock im Mittel Zusatzgewinne von etwa 300 Mio. Euro. Wenn Fessenheim also 1 Jahr früher abgestellt wird, kostet das die EDF ca. 600 Mio. Euro. Und auch bei den Plänen neue Reaktoren nach Fessenheim zu bauen, geht es um schwindelerregende Summen. 3,2 Milliarden Euro soll der erste Europäische Druckwasserreaktor EPR, der gerade zu Dumpingpreisen in Olkiluoto in Finnland gebaut wird, kosten. Realistisch sind nach Expertenansicht eher 4 Milliarden Euro. Beim Neubau von zwei neuen Reaktorblöcken in Fessenheim geht es also um die Summe von ca. 8 000 000 000 Euro. Gehen wir von 5% "Werbung" und "baubegleitenden Maßnahmen" zur politischen Akzeptanzgewinnung aus, dann handelt es sich um einen Betrag von 400 Millionen Euro. Aus Überzeugung für das AKW Fessenheim? "It's the money, stupid!"

    Aktuell gibt es immer häufiger eine Forderung aus unseren Reihen:

    „Die 17,5% deutschen Anteile am AKW Fessenheim sofort zu kündigen."

    Das klingt erst mal gut, ist es aber tatsächlich auch eine „kluge“ Forderung auf unserem Weg zu einer schnellen Abschaltung?

    Die deutsche EnBW bezieht "gezielt indirekt" Fessenheimer Gefahrstrom. Die EnBW hat seit der Inbetriebnahme des AKW-Fessenheim Bezugsrechte für den französischen Gefahrstrom. Eine richtige Beteiligung ist dies nach meinem Wissensstand nicht, aber der BUND wird versuchen diese Frage zu klären. Das deutsche Unternehmen (Badenwerk) heute EnBW, hat sich in Höhe von 17,5 % am Bau des Kernkraftwerkes Fessenheim beteiligt und trägt ferner jedes Jahr einen entsprechenden Teil der Betriebs- und Investitionskosten. Im Gegenzug erhält EnBW "gezielt indirekt" 17,5 % der Stromproduktion.

    Was bedeutet es, wenn wir den „Strombezugsvertrag über Energielieferungen“ sofort kündigen wollen?


    Soll der „kleine Atomkonzern“ EnBW dem „großen Atomkonzern“ EDF den Anteil schenken? Welchen strategischen Nutzen brächte uns das auf unserem Weg schnellstmöglich aus der Gefahrstromproduktion auszusteigen?

    Soll die EnBW die Bezugsrechte verkaufen? Wer sollte diese dann sinnvollerweise kaufen? Die Schönauer (die dies am besten könnten) würden sich verständlicherweise mit Händen und Füßen wehren...

    Die EDF würde den Strombezugsvertrag vermutlich nicht einmal geschenkt zurücknehmen, weil an die 17,5% Beteiligung (vermutlich) auch die Abrisskosten für´s AKW geknüpft sind. Die EnBW hat jahrzehntelang an Fessenheim-Strom profitiert.
    Die Forderung "die 17,5% Beteiligung am AKW Fessenheim zu kündigen" würde dann EnBW vermutlich massive finanzielle Vorteile bringen.
    Wenn die EnBW jahrzehntelang profitiert hat, dann soll sie sich nach meiner Ansicht auch an den Abrisskosten beteiligen.

    Ich möchte keinen „Billigabriss“ und die EDF hat extrem wenig Geld für die Abrisskosten zurückgelegt.

    Zurückgeben, verkaufen, verschenken....?
    Da finde ich die BUND-Forderung: "Den 17,5%-Anteil der landeseigenen EnBW an diesem AKW zu nutzen, um gemeinsam mit dem französischen Staatspräsidenten Hollande eine schnelle Abschaltung des ältesten französischen AKW zu erreichen." realistischer...
    Axel Mayer



    Atomkraftwerk + Atomwaffen = Atomkraftwaffen
    Das größte Atomproblem ist die Gefährdung allen Lebens mit der weltweiten Verbreitung von Atomkraftwaffen durch den Bau von Atomkraftwerken, Urananreicherungsanlagen und dem Schwarzmarkt für Plutonium. Wieso haben Länder wie Pakistan und Israel Atomwaffen? Weil sie mit Hilfe der "friedlichen Nutzung der Kernenergie" Mittel und Wege gefunden haben, Atomkraftwaffen zu bauen. Und jedes alte und neue AKW (auch der neue Siemens Euroreaktor EPR) vergrößert die Gefahr für den Weltfrieden. Deutlich wird diese Gefahr auch beim Streit um das iranische bzw. nordkoreanische Atomprogramm und die iranische bzw. nordkoreanische Atombombe. Doch der erhobene Zeigefinger in Richtung Nordkorea und Iran gilt nicht, wenn hinter diesem Zeigefinger eigene Atomwaffen, AKW und Urananreicherungsanlagen stehen.

    Woher kommt die Anmaßung der Atomstaaten,
    anderen Ländern das verbieten zu wollen, was sie selber haben? Wie der Kolonialismus lässt sich eine weltweite atomare Zweiklassengesellschaft auf Dauer nicht aufrecht erhalten. Wer im eigenen Land Atomkraftwerke betreibt und länger laufen lässt, wer heimlich auf den Bau neuer Siemens Druckwasserreaktoren spekuliert, liefert dem Rest der Welt gute Gründe, neue Atomkraftwerke und Atomwaffen zu bauen, fördert die Proliferation und gefährdet so diesen Planeten und alles Leben. Deshalb fordert der BUND auch den schnellen, nationalen und internationalen Ausstieg aus der Gefahrtechnologie Atomenergie.

    Wie der ehemalige französische Präsident Sarkozy durch Atomexporte an Gaddafi und Andere den Weltfrieden gefährdete
    Der ehemalige französische Präsident wollte noch vor wenigen Jahren an den libyschen Diktator Gaddafi AREVA-AKW liefern! Wenn er diese Pläne realisiert hätte, dann müsste er im Jahr 2011 Krieg gegen ein Land führen, das über französische Atomkraftwaffen verfügen könnte.

    Der französische Präsident sieht sich als Außendienstmitarbeiter und Vertreter der französischen Atomkonzerne EDF und AREVA.
    Sarkozy, AKW & Atomwaffen
    Mehr Infos zu AKW und Atomwaffen

    Fessenheimer Gefahrzeitverlängerung
    Auch das AKW in Fessenheim (Ingefahrnahme 1977 und 1978) sollte (vor dem Regierungswechsel) länger laufen als ursprünglich geplant, um so die Gewinne der EDF, EnBW und AXPO zu erhöhen. Laufzeitverlängerung für das Atomkraftwerk Fessenheim bedeutet mehr Atommüll, mehr atomares Risiko durch die Alterung der Atomkraftwerke, mehr Gefahr durch die Versprödung der Reaktordruckgefäße, durch die Weitergabe von Atomkraftwaffen und die zunehmende Gefahr von Atomterrorismus. Laufzeitverlängerung für AKW ist eine unverantwortliche Gefahrzeitverlängerung.
    mehr Infos - AKW Laufzeitverlängerung ist Gefahrzeitverlängerung

    Klima, Klimaschutz, AKW, Atomkraft und gut gemachte Propaganda
    „Atomkraftwerke schützen das Klima“. Damit werben die Tarnorganisationen der Atomkonzerne gerade nach Fukushima für den scheinbar CO2-freien Atom-Kraftwerkspark. Diese neuen, teuren PR-Kampagnen werden schon lange von PR-Agenturen und gut getarnten Vorfeldorganisationen der Atomlobby, wie der Schein-Bürgerinitiative Nuclear Pride Coalition, durchgeführt. Die geschickte Werbebotschaft der AKW-Betreiber soll Akzeptanz für die immer noch erhoffte Laufzeitverlängerung, aber auch für neue, kleine höchst gefährliche neue Thorium Reaktoren schaffen. Im Zeitalter der organisierten Desinformation erleben wir hier ein spannendes Exempel. Mit vorgeschobenen Umweltargumenten wird Umweltschutz verhindert und umweltgefährdente Anlagen "grüngewaschen". Die Propaganda der Umweltzerstörer ist besser geworden.

    Klimaschutz und AKW: Mythos und Realität
    Der Beitrag der Atomenergie zur weltweiten Energieversorgung liegt bei lediglich 2% während der Beitrag der erneuerbaren Energien schon 18% beträgt. Mit einer „2%-Technik“ ist das das Klimaproblem nicht zu lösen. Selbst der Neubau von Atomkraftwerken könnte diesem geringen Anteil kaum ändern. Eine Vervierfachung der Atomkraftwerkskapazität bis 2050 könnte nur 6% zur angestrebten Halbierung der CO2-Emissionen beitragen (Szenario der Internationalen Energie Agentur, Juni 2008).
    Mehr Infos - Atomkraft, Atomkraftwerk, AKW, Klima und Klimaschutz

    Klimawandelleugner, AKW & Energiewende
    Es ist nicht erstaunlich, dass gerade die industrienahen Klimawandelleugner von EIKE und der Wildtierstiftung gemeinsam mit der anderen Tarnorganisation der Konzerne, mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), gegen die Energiewende kämpfen.


    (Dieses wichtig Banner für Demo & Balkon gibt´s für nur 10 Euro im BUND-Laden)


    Die kommende weltweite Energiekrise und das Uran
    Die weltweiten fossilen Energievorräte und das Uran nur noch für wenige Jahrzehnte
    Die Erde steuert auf eine gigantische Energiekrise mit massiven ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Folgen zu, wenn der Umstieg auf nachhaltige, regenerative Energien nicht beschleunigt wird. Die Übernahme unseres westlichen Verschwendungsmodells durch Indien und China beschleunigt die kommende Energie- und Rohstoffkrise. Die von den Werbeabteilungen der Atomkonzerne und von der Tarnorganisation Nuclear Pride Coalition ins Gespräch gebrachten neuen AKW sind keine Lösung.

    Nur ein rascher Umbau unserer weltweiten Raubauwirtschaft auf Nachhaltigkeit und die Nutzung regenerativer Energien können die drohende Energiekrise verhindern.
    Mehr Infos - Weltweite Energievorräte/ Energiereserven/ Energieressourcen

    Mit neuen Elektroheizungen wird der Strombedarf gezielt in die Höhe getrieben
    Für diese teuere, umweltschädliche, für die Konzerne aber gewinnbringende Form der elektrischen Energieverschwendung wird teilweise immer noch geworben. Mit Elektroheizungen, Nachtspeicheröfen und Wärmewellenheizungen, wird gezielt Energie verschwendet, während öffentlich über Energiesparlampen diskutiert wird.

    Die Gier nach der Modewährung Bitcoin
    führt zu einem explodierenden Energieverbrauch. Der Blockchain-Experten Alex de Vries sagte am 6 Mai 2018: "Innerhalb von nur sechs Monaten hat sich der Energieverbrauch durch Bitcoin-Berechnungen verdoppelt. Hält der Trend an, könnte die Kryptowährung Ende nächsten Jahres so viel Energie verschlingen wie derzeit alle Solaranlagen weltweit erzeugen."







    Sonne, Wind & Wasserkraft: Energiealternativen kostengünstiger als das britische AKW Hinkley Point
    Erneuerbare besiegen Atom
    Der Erfolg der Erneuerbaren Energien ist nicht mehr aufzuhalten. Das Fraunhofer-Institut ISE meldete im Mai 2018, dass in den ersten vier Monaten des Jahres 2018 in Deutschland 40,8% des Stroms erneuerbar erzeugt wurden. Seit dem Jahr 2.000 wurde global die Solarenergie verhundertfacht und die Windenergie vervierzehnfacht. Schon heute sind erneuerbare Energien in über 60 Ländern die preiswerteste Stromquelle.

    Das geplante britische Atomkraftwerk Hinkley Point
    soll eine skandalöse Vergütung von bis zu elf Cent pro Kilowattstunde erhalten – und dies für 35 Jahre garantiert mit zusätzlichem Inflationsausgleich. Ansonsten könnte es nicht rentabel betrieben werden. Das wird ein riskanter, teurer Spaß für die Energiekunden in England.
    Im sonnigen Wüstenemirat Dubai dagegen ist im Jahr 2015 ein langfristiger Solarstromvertrag für fünf Cent pro Kilowattstunde abgeschlossen worden. Auch in Deutschland können große Solarkraftwerke bereits Strom für weniger als neun Cent pro Kilowattstunde liefern – also preiswerter als aus dem britischen AKW Hinkley Point.

    Windenergie, Solarenergie und die „industrienahen“ Gegner der Energiewende



    Jedes privat gebaute Windrad kleiner Betreiber und jede private PV-Anlage ist eine Konkurrenz zu den Atom- und Kohlekraftwerken und den Offshore-Windparks der Großkonzerne. Das Energieerzeugungsmonopol wird von den Privaten gebrochen. Darum wird die Energiewende in Bürgerhand von den Kohle- und Atomkonzernen EnBW, RWE, Vattenfall und E.ON auch massiv bekämpft. Es gibt eine mächtige Lobby, die auf Kohle setzt und neue AKW bauen will.[/

    Gerade die großen Energieversorgungsunternehmen wie EnBW, RWE, Vattenfall und E.ON
    und einige große industrielle Stromverbraucher hatten schon vor Fukushima im Hintergrund an den Strippen des Widerstandes gegen die Windenergienutzung, zukunftsfähige Energien und die Energiewende gezogen, wie die Fachautorin Claudia Peter am Beispiel des Bonner Rechtsanwaltes Thomas Mock eindrucksvoll aufgezeigt hat.
    Die Konzerne treten in diesen Konflikten schon lange nicht mehr selber auf. Sie lassen die schmutzige Arbeit von gut organisierten Klimawandelleugnern, von der "Initiative Neue (un-)Soziale Marktwirtschaft" und industrienahen Verbänden, Stiftungen , von der AfD und Bürgerinitiativen erledigen.

    Wie formulierte Dr. Sebastian Schwark von der PR-Agentur Hill & Knowlton die neue Aufgabe für Unternehmen der Energiewirtschaft? "Die Kernfrage ist […] nicht, wie Protest zu vermeiden ist, sondern wie wir Protest managen können“.

    Die wichtigen Kampagnen, Impulse und manche aufgebauschten Mythen (z.B. Infraschall) der Gegner der Energiewende und der Windkraftwerke kommen häufig von industrienahen Journalisten und Lobbyisten wie Dirk Maxeiner & Michael Miersch. Auch die finanzstarke, so genannte „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, eine Lobbyorganisation des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall bekämpft die Energiewende in BürgerInnenhand.

    EIKE, das so genannte "Europäische Institut für Klima und Energie", eine der wichtigsten deutschen Organisationen der Kohlelobby und Klimawandelleugner, ist ein zentraler Impuls-, Text- und Mythengeber für die Windradgegner. Themen wie „Infraschall“ werden dort gezielt gesetzt, aufgebauscht und verbreitet. Die Chemtrail-Verschwörungstheoretiker, die neue Atompartei AfD und die industrienahe Deutsche Wildtier Stiftung kämpfen gegen Windenergie und Energiewende.

    Windräder belasten die Umwelt am wenigsten
    Erneuerbare Energien sind gut für Klima und Natur, Kohlekraftwerke dagegen schlecht, klar. Aber wie stark sind die Unterschiede wirklich? Das Umweltbundesamt hat nachgerechnet und 2019 eine Studie veröffentlicht: Braunkohle ist demnach 74 Mal schädlicher für die Umwelt als Windräder.
    Windenergie und Wasserkraft verursachen mit 0,28 bzw. 0,3 Cent pro Kilowattstunde die geringsten Umweltkosten. Mit Abstand folgen die anderen Erneuerbaren Energieformen Photovoltaik (1,64 Cent) und Biomasse (7,71 Cent). Von den fossilen Energien kann einzig Erdgas mit Umweltkosten von 8,59 Cent pro Kilowattstunde den einstelligen Bereich halten, Steinkohle und besonders Braunkohle sind mit 18,79 und 20,81 Cent pro Kilowattstunde am schädlichsten für Klima, Natur und Gesundheit.



    Was tun?
    Wenn Sie sich diese Ausstellung anschauen, sich heftig über die Atomkonzerne EnBW, EDF, RWE, E.ON, Vattenfall, Siemens und die Atomparteien ärgern, "die Faust im Sack ballen", nachts mit den Zähnen knirschen, aber ansonsten nichts tun, dann nützt das recht wenig.


    Information: Beängstigende Ignoranz der Behörden in Sachen Terrorgefahr und AKW Fessenheim
    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer, Vizepräsident TRAS



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    Fessenheim strahlt : Alle Informationen zum AKW Fessenheim
    Information, Hintergrundinfo, Ausstellung, Material, Vortrag, Hausarbeit, Diplomarbeit, Aufsatz, Schularbeit, Referat..


    Gefährliche französische AKW / KKW


    Unsere detailierte Kritik am Atomkraftwerk Fessenheim / Frankreich
    lässt sich auch auf die folgenden französischen Kernkraftwerke übertragen


    Belleville-1, France, PWR
    Belleville-2, France, PWR
    Blayais-1, France, PWR
    Blayais-2, France, PWR
    Blayais-3, France, PWR
    Blayais-4, France, PWR
    Bugey-2, France, PWR
    Bugey-3, France, PWR
    Bugey-4, France, PWR
    Bugey-5, France, PWR
    Cattenom-1, France, PWR
    Cattenom-2, France, PWR
    Cattenom-3, France, PWR
    Cattenom-4, France, PWR
    Chinon-B1, France, PWR
    Chinon-B2, France, PWR
    Chinon-B3, France, PWR
    Chinon-B4, France, PWR
    Chooz-B1, France, PWR
    Chooz-B2, France, PWR
    Civaux-1, France, PWR
    Civaux-2, France, PWR
    Cruas-1, France, PWR
    Cruas-2, France, PWR
    Cruas-3, France, PWR
    Cruas-4, France, PWR
    Dampierre-1, France, PWR
    Dampierre-2, France, PWR
    Dampierre-3, France, PWR
    Dampierre-4, France, PWR
    Fessenheim-1, France, PWR
    Fessenheim-2, France, PWR
    Flamanville-1, France, PWR
    Flamanville-2, France, PWR
    Golfech-1, France, PWR
    Golfech-2, France, PWR
    Gravelines-1, France, PWR
    Gravelines-2, France, PWR
    Gravelines-3, France, PWR
    Gravelines-4, France, PWR
    Gravelines-5, France, PWR
    Gravelines-6, France, PWR
    Nogent-1, France, PWR
    Nogent-2, France, PWR
    Paluel-1, France, PWR
    Paluel-2, France, PWR
    Paluel-3, France, PWR
    Paluel-4, France, PWR
    Penly-1, France, PWR
    Penly-2, France, PWR
    Phenix, France, FBR
    St. Alban-1, France, PWR
    St. Alban-2, France, PWR
    St. Laurent-B1, France, PWR
    St. Laurent-B2, France, PWR
    Tricastin-1, France, PWR
    Tricastin-2, France, PWR
    Tricastin-3, France, PWR
    Tricastin-4, France, PWR

    Legende: PWR = Pressurized Water Reactor / Druckwasserreaktor


    Infos, Informationen für Hausarbeit, Schularbeit, Referat, Vortrag, Diplomarbeit
    Fessenheim strahlt : Alle Informationen zum EDF / EnBW AKW Fessenheim








    Dieses schöne Mona Lisa Atomkraft-Motiv gibt es als Plakat bei uns im
    BUND-Shop. Kostenlos erhalten Sie das Plakat direkt beim BUND in der Freiburger Wilhelmstr.24a. (Hinterhaus!)


    Fessenheim-Abschaltung wird konkreter


    Nach langem Hin und Her wurde jetzt erstmals ein konkreter Termin für die geplante Abschaltung angekündigt.
    Der Reaktorblock 1 des elsässischen Atomkraftwerks Fessenheim soll im März 2020 dauerhaft vom Netz gehen. Das hat Frankreichs Umweltminister De Rugy am Freitagnachmittag (01.02.2019) bei einem Treffen aller Verantwortlichen für die Abschaltung in Volgelsheim bei Neuf-Brisach angekündigt. Der andere Reaktor soll anschließend im August 2020 folgen.
    Wir freuen uns, werden aber wachsam bleiben...


    Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer





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