Na endlich: Maiswurzelbohrer wird mit Fruchtfolge bekämpft

24.Sept. 09

Na endlich: Maiswurzelbohrer wird mit Fruchtfolge bekämpft



Seit der Maiswurzelboher erstmals am Oberrhein entdeckt wurde, wurde er wenig erfolgreich mit Gift bekämpft. Diese verkehrte Giftstrategie führte zu Fischvergiftungen im Elsass, zum Bienensterben am Oberrhein und in diesem Jahr zu allergischen Reaktionen von vier Polizisten bei der „Haschischernte“ in einem, mit Gift behandelten, Maisfeld.

„Alle Jahre wieder“ hat der BUND am Oberrhein vorgeschlagen, die Bekämpfung des Käfers mit Fruchtfolge durchzuführen und auf die Schweiz verwiesen, wo diese giftfreie Bekämpfung sehr erfolgreich praktiziert wird.

Jetzt endlich will das baden-württembergische Landwirtschaftsministerium den Maiswurzelbohrer in den Landkreisen Ortenau und Emmendingen mit Fruchtfolgen bekämpfen.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsfüher in Freiburg, begrüßt diese späte aber richtige Entscheidung.

Warum Minister Hauk in den Kreisen Konstanz und Lörrach den Käfer weiterhin mit Gift ausrotten will, ist allerdings nicht erklärbar. Ausrotten lässt sich der Schädling nicht.

Scheinbar sind die Lernprozesse im Ministerium trotz Pleiten, Pech, Gift und Pannen bei der bisherigen Bekämpfung nur beschränkt...


Axel Mayer

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Hintergrundinfo
Eckpunkte der zukünftigen Eingrenzungsmaßnahmen im Ortenaukreis und im Landkreis Emmendingen bekanntgab:


Quelle: TOP Agrar