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Der BUND in Freiburg und am Südlichen Oberrhein: Aktiv im Dreyeckland


Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Regionalverband Südlicher Oberrhein in Freiburg



Unsere Aufgabe
Der blaue Planet. Wir brauchen nicht in den Weltraum zu fliegen, um zu sehen, wie schön diese Erde ist. Schön, empfindlich und gefährdet. Die Erde braucht Freunde. Menschen, die sich für Natur und Umwelt einsetzen. In Deutschland hat der BUND etwa 585.000 Mitglieder und Förderer. In der Region Südlicher Oberrhein zwischen Achern und Müllheim setzen sich ca. 15.000 Menschen in unserem überparteilichen und gemeinnützigen Verband für den Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen ein. Angesichts der drängenden Umweltprobleme brauchen wir auch Ihr Engagement, um bei uns eine ökologische, nachhaltige Entwicklung einzuleiten.

Aktiv im Dreyeckland / BUND Regionalverband

Der BUND vor Ort
Unsere Stärke ist die Präsenz in den vielen kleinen Gemeinden der Region. In der Ortenau, Freiburg und den Landkreisen Emmendingen und Breisgau-Hochschwarzwald sind 36 BUND-Gruppen aktiv. Hier wird praktische Arbeit geleistet:

  • Naturschutzeinsätze
  • Mäh- und Pflegeaktionen
  • Vogel-, Fledermaus- und Amphibienschutz
  • Informationsarbeit zu Umweltthemen
  • Ökologische Kinder- und Jugendarbeit
  • Stellungnahme zu umweltgefährdenden Planungen
  • Protestaktionen gegen Umweltzerstörung und AKW´s


Unseren Ortsgruppen ist der gefährdete Baum in der Gemeinde und das letzte Fledermausquartier im Stadtteil so wichtig wie die bedrohten Wale in den Meeren. Global denken und lokal handeln ist ihre Devise.


Jede über die Straße getragene Kröte, jeder vor dem unnötigen Fällen gerettete Baum, jedes durch unseren Einsatz geschützte Biotop ist ein Erfolg. Gerade diese Leidenschaft für die kleine Schöpfung zeichnet die BUND-Arbeit vor Ort aus. Eine Arbeit, für die wir auch Sie brauchen.

Umweltprobleme vor unserer Haustür
Unsere Heimat zwischen Rhein und Schwarzwald ist schön. Noch gibt es sie: die Orchideenwiesen, die Eisvögel in den Wyhler Rheinauen und die stillen Wälder. Wir freuen uns gerade in der Ökohauptstadt, bzw. Umwelthauptstadt Freiburg unser Regionalbüro zu haben, denn auch der BUND hat aktiv mitgeholfen diesen "Titel" für Freiburg zu erringen. Ökohauptstadt Freiburg heißt aber noch lange nicht: "Vorwärts zu Ökologie und Nachhaltigkeit". Ökohauptstadt Freiburg bedeutet, dass die weltweiten Zerstörungsprozesse hier langsamer ablaufen als anderswo. Doch auch bei uns wird die Natur zurückgedrängt:

Die Rückzugsgebiete für bedrohte Arten schrumpfen.
Das gefährdet ebenfalls die Lebensqualität der Menschen, die hier wohnen. Die Region Südlicher Oberrhein wird zum Ballungsraum und der Flächenverbrauch explodiert.

Die Umweltprobleme nehmen zu.
Im benachbarten Elsass entsteht entlang des Rheins eine umweltbelastende Schwerindustriezone. Die technischen Probleme im elsässischen AKW Fessenheim wachsen, und am Hochrhein in der Schweiz soll ein atomares Endlager an der Grenze gebaut werden. An der europäischen Hauptverkehrs-Nord-Süd-Achse erleben wir im Moment hautnah die Probleme einer Gesellschaft, die über ihren Verhältnissen lebt und ihre eigenen Lebensgrundlagen gefährdet. Es gibt also in Zukunft noch genug zu tun für den BUND in der Region.

Was wir tun.
Der BUND Regionalverband unterstützt die Arbeit der BUND-Gruppen vor Ort. Überall dort, wo große, überregionale Umwelt- und Naturschutzthemen aufgegriffen werden müssen, springen wir ein. Wir haben "Feuerwehrfunktion" und unterstützen so die örtlichen BUND-Gruppen mit Öffentlichkeitsarbeit, Internetauftritt, Ausstellungen, Vorträgen, Stellungnahmen, Flugblättern, Plakaten, Umweltberatung, Aktionen und vielem mehr. Wir arbeiten dabei eng mit anderen Verbänden und Bürgerinitiativen auch im Elsass (Alsace Nature, CSFR) und in der Schweiz zusammen. Der BUND Regionalverband steht in der Tradition der regionalen Umweltgeschichte mit ihren Wurzeln im engagierten, grenzüberschreitenden Widerstand gegen Umweltgefahren und Atomanlagen.

Die Rückzugsgebiete für bedrohte Arten in Südbaden
schrumpfen. Das gefährdet ebenfalls die Lebensqualität der Menschen, die hier wohnen. Die Region Südlicher Oberrhein wird zum hässlichen Ballungsraum und der Flächenverbrauch in der geplanten "Metropolregion Oberrhein" explodiert.

Themen, die wir bearbeiten,
sind u.a. der Flächenverbrauch und die Zersiedelung der Region, Probleme der regionalen AKW Fessenheim (F) und Leibstadt (CH), die atomaren Endlagerpläne in Benken am Rheinfall, umweltgefährdende Fabriken, die Probleme des Transitlandes Südbaden, die Grundwasserversalzung durch die Kaliminen, der Natur- und Hochwasserschutz am Rhein, Akzeptanzforschung, Greenwash und alle großen und wichtigen regionalen Umwelt- und Naturschutzthemen. Dort wo Mensch, Natur, Frieden und Zukunftsfähigkeit gefährdet sind, ist unser Platz. Dort müssen wir uns engagieren. Ein großes und schönes Projekt des BUND RV ist die Ökostation im Freiburger Seepark.

Wir stehen in der Tradition der Aufklärung.
Der Ausgang des Menschen aus der fremd- und selbstverschuldeten Unmündigkeit ist heute nötiger denn je. Umweltschutz ohne soziale Gerechtigkeit und ohne die Wahrung der Menschenrechte gibt es nicht. Viele unserer regionalen Umweltprobleme haben ihre Wurzeln in der Globalisierung. Unsere zentrale Aufgabe ist es, nachaltige und zukunftsfähige Entwicklungsmodelle aufzuzeigen und zu realisieren, denn unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme.

Einen umfassenden Überblick
über unsere Arbeit finden Sie auf unserer Homepage. Unser ehrenamtlicher Vorstand wird demokratisch gewählt und die alltägliche Arbeit erledigt unser Mitarbeiterteam im Regionalverband und der Ökostation.

Diese praktische Arbeit
ist nur möglich, weil der BUND so viele Mitglieder und Förderer hat und weil so viele Menschen unsere Arbeit in der Region mit Engagement und Spenden direkt unterstützen. Wir brauchen auch in Zukunft dringend Mitglieder, Förderer und Spender, vor allem aber Menschen, die sich hier vor Ort aktiv für Umwelt, Natur, und Nachhaltigkeit einsetzen.

Axel Mayer, Geschäftsführer





Regionale BUND - Newsletter & Mailinglisten: Naturschutz, AKW Fessenheim, Atomprobleme Schweiz




Atom Nord-Schweiz Newsletter Mailingliste

Wir mailen Ihnen aktuelle Infos zu den Themen Atommüll Benken und zu den Atomanlagen am Hochrhein in der Schweiz
Wir mailen Informationen zum geplanten schweizer Atommülllager am Hochrhein, aber auch zu den grenznahen AKW Leibstadt, Beznau und Gösgen und zur Zwilag in Würenlingen. Diese Mailingliste fördert den grenzüberschreitenden Austausch von UmweltschützerInnen und gibt (leider) der Schweizer Atomlobby schnelle Einblicke in unsere Aktivitäten.

Schicken Sie einfach eine Mail mit dem Stichwort "Atom-Schweiz-Newsletter" an: bund.freiburgbund.net




AKW Fessenheim Newsletter / Mailingliste

Wir mailen Ihnen aktuelle Infos zum AKW Fessenheim und manchmal auch zu großen anderen Umweltthemen am Oberrhein Dieser Newsletter fördert den grenzüberschreitenden Austausch von UmweltschützerInnen und gibt leider der französischen Atomlobby schnelle Einblicke in unsere Aktivitäten.


Schicken Sie einfach eine Mail mit dem Stichwort "Fessenheim-Umwelt-Newsletter" an: bund.freiburgbund.net




Amphibienschutz im Kappler Kleintal Newsletter / Mailingliste

Wenn Sie beim praktischen Naturschutz in und um Freiburg oder beim Amphibienschutz im Kappler Kleintal tätig werden wollen, bekommen Sie hier aktuelle Termine und Informationen zugesendet.

Schicken Sie einfach eine Mail mit dem Stichwort "Amphibien-Newsletter" an: bund.freiburgbund.net





Regionaler Naturschutz am Oberrhein Newsletter / Mailingliste

Wir mailen Ihnen aktuelle Infos zu regionalen Naturschutzthemen & Terminen am Südlichen-Oberrhein.

Schicken Sie einfach eine Mail mit dem Stichwort "Naturschutz-Südbaden-Newsletter" an: bund.freiburgbund.net






Ein kleiner regionaler Newsletter "Alemannisch, elsässisch, schwyzerdütsch..."


Schicken Sie einfach eine Mail mit dem Stichwort "Alemannisch-Newsletter" an: bund.freiburgbund.net



Wir sind dem Datenschutz verpflichtet! Ihre E-Mail Adresse wird ausschließlich in die gewünschte Mailing-Gruppe aufgenommen und nicht an Dritte weitergegeben.









Warnungen & Hinweise 2018:


  • 1) Diese regionalen BUND-Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleiner werdende Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
  • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern. Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Es gibt in diesem Land tatsächlich auch noch einige kluge, zumeist differenzierende Medien.
  • 3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
(Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung)





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Dieser Artikel wurde 59534 mal gelesen und am 9.11.2018 zuletzt geändert.