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UN-Klimakonferenz in Paris 2015 - EDF & Greenwash - United Nations Framework Convention on Climate Change

30.10.2015

UN-Klimakonferenz in Paris 2015 -EDF & Greenwash- United Nations Framework Convention on Climate Change





Die UN-Klimakonferenz „Paris 2015“
findet vom 30. November bis 11. Dezember 2015 in Paris statt. Tagungsort der Konferenz wird das Messegelände von Paris-Le Bourget sein.
Schon im Vorfeld der wichtigen Konferenz beginnen die globalen Greenwash-Kampagnen der Kohle-, Öl-, Auto- und Atomkonzerne. In Frankreich schaltete der Atom- und Kohlekonzern EDF in den Tageszeitungen Anzeigen zum "klimafreundlichen" AKW Fessenheim. (Die zwischenzeitlich verboten wurden!) In Deutschland gibt es gerade eine Vielzahl von Anzeigen des Energiekonzerns EnBW, die den schönen, großen, neuen EnBW-Windpark Baltic 2 in der Ostsee zeigen. Sie sollen ablenken von der Tatsache, dass die windige EnBW im Mai in Karlsruhe ein neues 912 Megawatt Kohlekraftwerk in Betrieb genommen hat.


Klimakiller sponsern Klimakonferenz
„Die UN-Klimakonferenz von Paris im Dezember wird teilweise von Unternehmen finanziert, die mit ihrem Geschäftsmodell kräftig zur Erderwärmung beitragen. Auf der offiziellen Liste der „Unternehmen und Mäzene“, die gut versteckt auf der Website der französischen Regierung veröffentlicht wurde, stehen unter anderem die Fluggesellschaft Air France, der Autokonzern Renault-Nissan und die Energiekonzerne EDF und Engie/GDF-Suez. Gemeinsam mit anderen Unternehmen sollen sie bis zu 20 Prozent der Kosten des UN-Gipfels aufbringen, die auf 170 Millionen Euro geschätzt werden. (...)
Dabei sind aber auch Air France, der Energiekonzern EDF und Engie, Renault-Nissan und der Ressourcenkonzern Suez. „Die Unternehmen tragen direkt oder indirekt zur Erderwärmung bei“, heißt es auf der offiziellen COP21-Internetseite.“
Quelle: TAZ

Atom und Kohlekonzern EDF
"Die französischen Energiekonzerne Électricité de France (EDF) und Engie – beide in öffentlicher Hand – stoßen mit ihren Kohlekraftenwerken außerhalb Frankreichs mehr als 151 Millionen Tonnen CO2 aus. Zu dem Schluss kommt ein gemeinsamer Bericht der Nichtregierungsorganisationen Oxfam France und Friends of the Earth.
"EDF und Engie besitzen 46 Kohlekraftwerke auf praktisch allen Kontinenten der Welt, die mehr als 151 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr ausstoßen. Die Entsprechung der Hälfte der Emissionen Frankreichs", sagt Armelle Le Comte von Oxfam Frankreich. In ihrem Bericht führen die beiden Nichtregierungsorganisationen alle Kraftwerke auf, die EDF und Engie ganz oder teilweise oder Tochterfirmen gehören.
Quelle: euractiv
Die GDF Suez (heute Engie) hat in Wilhelmshaven im Jahr 2015 ein neues Kohlekraftwerk ans Netz gebracht.


Auch die Umweltbewegung bereitet sich auf den Klimagipfel vor.
Es sind Demos und Aktionen geplant, es gibt Aufkleber, Anstecker, Pin & Banner zum Klimaschutz, aber die Kohle-, Öl-, Auto- und Atomkonzerne haben im Gegensatz zur Umweltbewegung einfach unendlich viel Geld. Wie in allen diesen Konflikten sind "die Spieße ungleich lang", denn die Umweltbewegung lebt von Mitgliedsbeiträgen und Spenden., während die Konzerne ihre Kunden schröpfen können.


Klimaschutz, Klimawandel, Klima, Klimaveränderung & Erderwärmung: Eine umfassende BUND-Information (auch zur Klimakonferenz 2015 in Paris) finden Sie hier
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UN-Klimakonferenz in Paris 2015 - United Nations Framework Convention on Climate Change -




CO2-Jahresmittelkonzentration 2015 mit über 400 ppm auf dem Schauinsland auf neuem Rekordniveau

Wichtige Links: Klima, Klimawandel, Klimawandelleugner, Kohle & Atomkraft





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Dieser Artikel wurde 1391 mal gelesen und am 16.12.2015 zuletzt geändert.