Diese Seite ausdrucken

Uranmunition 2019: Mörderisches Kriegsverbrechen

05.02.2018

Uranmunition 2019: Mörderisches Kriegsverbrechen



Uranmunition zählt zu den furchtbarsten Waffen, die heutzutage in Kriegen eingesetzt werden. Eine der Folgen von Uranmunition ist, dass es bei Mensch und Tier zu Chromosomenbrüchen kommt und so der genetische Code verändert wird.
Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer


Aktueller Einschub:


Ein kluges SWR-Feature zum Thema: Risiko Uran - Die schleichende Vergiftung



"Uranmunition, auch DU-Munition (von englisch depleted uranium), ist panzerbrechende Munition, deren Projektile abgereichertes Uran enthalten.

Aufgrund der hohen Dichte (~19,1 g/cm³) des Urans entfalten diese Geschosse beim Auftreffen auf das Ziel eine große Durchschlagskraft. Das abgereicherte Uran besteht, im Vergleich zu Natururan, zu einem geringeren Anteil aus dem spaltbaren Uranisotop 235U und damit größtenteils aus dem nicht durch thermische Neutronen spaltbaren Isotop 238U. Die Radioaktivität des abgereicherten Urans (die α-Strahlungs-Aktivität ist mit 15.000 Bq/g etwa 40 % geringer als die von Natururan, die 25.000 Bq/g beträgt[1]) erfüllt in diesem Fall außer eventueller Abschreckungswirkung keinen militärischen Zweck. Weiterhin kann Uranmunition auch Spuren von Transuranen wie z. B. Plutonium enthalten.[2]

In jüngster Zeit wurden mehrere tausend Tonnen Uranmunition überwiegend im Zweiten Golfkrieg, im Kosovo-Krieg, im Irakkrieg und im syrischen Bürgerkrieg eingesetzt.[3]

Alleine während eines dreiwöchigen Einsatzes im Irakkrieg 2003 wurden von der „Koalition der Willigen“ zwischen 1000 und 2000 Tonnen Uranmunition eingesetzt.[4][5]

Uranmunition wird, soweit bekannt, von den Streitkräften von 21 Staaten bevorratet: USA, Russland, Großbritannien, Volksrepublik China, Schweden, Niederlande, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Türkei, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Irak, Pakistan, Thailand, Südkorea, Japan. Uranmunition wird seit Mitte der 1970er Jahre zur Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge eingesetzt.
Quelle:Wikipedia






LINK - Liste Krieg & Frieden, Aufrüstung & INF-Vertrag 2019



Aktueller Einschub: Krieg für Öl gegen den Iran?


"Weshalb die USA gerade jetzt in den Provokationsmodus schalten, ist völlig unklar“, hält der TAGES-ANZEIGER aus der Schweiz fest: „Trumps Sicherheitsberater Bolton sagte nur, dass die USA ‚als Reaktion auf eine Reihe beunruhigender und eskalierender Hinweise und Warnungen‘ handeln – nebulöse Andeutungen, die an den Irakkrieg 2003 erinnern. Auch damals waren es Regierungsvertreter in Washington und nicht etwa die Experten in den Geheimdiensten, die im Vorfeld eine vermeintliche Gefahr herbeiredeten. Und auch damals war Bolton schon mit dabei, als es darum ging, für den Krieg zu trommeln. Was er mit seinen aktuellen Provokationen auch immer erreichen will – er stärkt die Hardliner in Teheran“, meint der TAGES-ANZEIGER aus Zürich."
(Zitatende: Deutschlandfunk vom 9.5.19)
Mehr Infos zum drohenden Krieg gegen den Iran auf mitwelt.org





Aufrüstung, INF-Vertrag & Apokalypse-Blindheit!


(Beide Banner zum Thema Frieden für Demo & Balkon gibt´s für nur 10 Euro hier)
Mehr Infos: Hier und Hier




Aktueller Nachtrag:
Urteil des OVG Münster: Deutschland soll US-Drohneneinsätze von der Militärbasis Ramstein prüfen



Deutschland müsse, so sagten die Richter, darauf hinwirken, dass die USA bei der Nutzung ihrer Militärbasis Ramstein bei Kaiserslautern das Völkerrecht einhalten. Dass das nicht der Fall ist, weiß jeder, der es wissen will. Ramstein ist die Flugleitzentrale für US-Drohneneinsätze in Afrika; in Ramstein werden die tödlichen Drohnenflüge gegen echte und angebliche Terroristen im Irak, in Afghanistan, Somalia, Jemen, Pakistan koordiniert; über Ramstein laufen die Datenverbindungen zwischen den US-Drohnen und den Befehlsgebern in den USA, Ramstein ist die Daten-Drehscheibe der militärischen Drohnenwelt. (...)
Die Bundesrepublik soll sich, so die Richter, "durch geeignete Maßnahmen vergewissern", ob die Einsätze im Einklang mit dem Völkerrecht stehen. Dies ergebe sich aus dem Recht der jemenitischen Kläger auf Leben - für das der deutsche Staat im Rahmen seiner Hoheitsgewalt einzustehen habe.
Das gehört zur Souveränität und zu den Pflichten, die das Grundgesetz dem Staat auferlegt. In dem Vertrag, der diese Souveränität besiegelt, steht gleich am Anfang, "dass von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird".


Den vollständigen klugen Kommentar von Heribert Prantl vom 23.3.19 hier in der SZ







"Die Wahrheit", Warnungen & Hinweise 2019:
  • 1) Diese regionalen BUND-Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleiner werdende Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
  • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern. Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Es gibt in diesem Land tatsächlich auch noch einige kluge, zumeist differenzierende Medien.
  • 3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht von selber kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafener Nacht)


Aktuelles ganz am Ende



Nachtrag zur UN-Artenschutzkonferenz 2019:


  • Mehr Infos zum globalen Artensterben Hier
  • Mehr Infos zum regionalen Artensterben am Oberrhein Hier
  • Mehr Infos zum aktuellen Volksbegehren in Baden-Württemberg: Rettet die Bienen & Insekten Hier










Richtig wichtig! Ihnen gefällt diese Seite? Legen Sie doch einen Link:
<a href="http://www.bund-rvso.de/uran-munition-krieg-verbrechen.html">Uranmunition 2019: Mörderisches Kriegsverbrechen</a>

Weitersagen
Twitter Facebook

Dieser Artikel wurde 1732 mal gelesen und am 26.1.2019 zuletzt geändert.