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Uranmunition 2018: Mörderisches Kriegsverbrechen

05.02.2018

Uranmunition 2018: Mörderisches Kriegsverbrechen



Uranmunition zählt zu den furchtbarsten Waffen, die heutzutage in Kriegen eingesetzt werden. Eine der Folgen von Uranmunition ist, dass es bei Mensch und Tier zu Chromosomenbrüchen kommt und so der genetische Code verändert wird.
Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer


Aktueller Einschub:


Ein kluges SWR-Feature zum Thema: Risiko Uran - Die schleichende Vergiftung



"Uranmunition, auch DU-Munition (von englisch depleted uranium), ist panzerbrechende Munition, deren Projektile abgereichertes Uran enthalten.

Aufgrund der hohen Dichte (~19,1 g/cm³) des Urans entfalten diese Geschosse beim Auftreffen auf das Ziel eine große Durchschlagskraft. Das abgereicherte Uran besteht, im Vergleich zu Natururan, zu einem geringeren Anteil aus dem spaltbaren Uranisotop 235U und damit größtenteils aus dem nicht durch thermische Neutronen spaltbaren Isotop 238U. Die Radioaktivität des abgereicherten Urans (die α-Strahlungs-Aktivität ist mit 15.000 Bq/g etwa 40 % geringer als die von Natururan, die 25.000 Bq/g beträgt[1]) erfüllt in diesem Fall außer eventueller Abschreckungswirkung keinen militärischen Zweck. Weiterhin kann Uranmunition auch Spuren von Transuranen wie z. B. Plutonium enthalten.[2]

In jüngster Zeit wurden mehrere tausend Tonnen Uranmunition überwiegend im Zweiten Golfkrieg, im Kosovo-Krieg, im Irakkrieg und im syrischen Bürgerkrieg eingesetzt.[3]

Alleine während eines dreiwöchigen Einsatzes im Irakkrieg 2003 wurden von der „Koalition der Willigen“ zwischen 1000 und 2000 Tonnen Uranmunition eingesetzt.[4][5]

Uranmunition wird, soweit bekannt, von den Streitkräften von 21 Staaten bevorratet: USA, Russland, Großbritannien, Volksrepublik China, Schweden, Niederlande, Griechenland, Frankreich, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Türkei, Ägypten, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait, Israel, Saudi-Arabien, Irak, Pakistan, Thailand, Südkorea, Japan. Uranmunition wird seit Mitte der 1970er Jahre zur Bekämpfung gepanzerter Fahrzeuge eingesetzt.
Quelle:Wikipedia










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Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
(Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung)







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Dieser Artikel wurde 456 mal gelesen und am 24.3.2018 zuletzt geändert.