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Vortrag Präsentation: Atomkraft, AKW, KKW - Gefahren und Risiken

31.10.2012

Ein BUND - Vortrag : Atomkraft, AKW, KKW - Gefahren und Risiken



Auch wenn in Deutschland
nach und nach die ersten Atomkraftwerke abgestellt werden, sind die Gefahren von Atomanlagen noch lange nicht gebannt. Die weiter laufenden deutschen AKW und die grenznahen ausländischen Atomkraftwerke gefährden uns alle. Die Atomunfälle in Tschernobyl und Fukushima haben die globalen Gefahren der so genannten "friedlichen Nutzung der Kernenergie" noch einmal deutlich aufgezeigt.

Immer wieder gibt es BUND-Gruppen,
Bürgerinitiativen, Schüler und Schülerinnen, die zu "ihrem" AKW vor der Haustür einen Vortrag benötigen. Aus diesem Grund hat der BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein einen Kurz-Vortrag (PDF) zu den Gefahren der Atomkraft erarbeitet. Es ist gezielt ein Kurzvortrag, der nur die wichtigsten Aspekte und die größten Gefahren (Radioaktivität im "Normalbetrieb", Atommüll, Unfallgefahren, Atomkraftwaffen und Alternativen) kurz aufzeigt.

Die vielen wichtigen anderen atomaren Risiken
und Themen können hier nachgelesen und als Ergänzung in "eigene Vorträge" eingebaut werden.
Hier gibt es zusätzliche Infos zu jedem AKW in Deutschland, Frankreich und der Schweiz.

Unser Vortrag kann gerne und kostenlos verwendet, ergänzt und lokal weiterentwickelt werden.


Durch ganz Deutschland reisen, um Vorträge zu halten, ist nicht meine Sache. Ich bin hier am Oberrhein mit den grenznahen AKW in Fessenheim, Leibstadt, Beznau und den riskanten atomaren Endlagerplänen der Schweiz gut beschäftigt.

Über ein Feedback über Ihre Vorträge, über Presseartikel und ähnliches freuen wir uns natürlich...

Hier geht´s zum Vortrag

Alle Powerpoint Vorträge:



Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer
BUND
Wilhelmstrasse 24a
79098 Freiburg















"Die Wahrheit", Warnungen & Hinweise 2019:
  • 1) Diese regionalen BUND-Internetseiten sind "altmodisch-textorientiert" und manchmal lang. Wir bieten keine modischen Infohäppchen, sondern wenden uns an die kleiner werdende Minderheit, die noch in der Lage ist längere Texte zu lesen und zu erfassen.
  • 2) Wenn Sie hier "Die Wahrheit" suchen, werden Sie sie nicht finden. Es gibt sie nicht, "Die Wahrheit", sondern immer nur Annäherungen daran, Wahrheitsfragmente. Es wird Ihnen nichts übrigbleiben, als sich mit den "anderen Wahrheiten" auseinander zu setzen, um zu einer eigenen Meinung zu kommen. Verlassen Sie auch einmal den engen "Echoraum" der eigenen Meinung im Internet. Misstrauen Sie Wahrheitsverkündern! Haben Sie Mut, Ihren eigenen Verstand zu gebrauchen. Es gibt in diesem Land tatsächlich auch noch einige kluge, zumeist differenzierende Medien.
  • 3) Im Zweifel ist die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte immer noch eine gute Quelle zur Orientierung.

Axel Mayer, BUND-Geschäftsführer

Getragen von der Hoffnung auf das vor uns liegende Zeitalter der Aufklärung (das nicht von selber kommen wird wie die Morgenröte nach durchschlafener Nacht)


Aktueller Einschub vom 7.11.2019:

Grüne Kreuze & Artenausrottung in Deutschland 2019: Neue Studien


Während gerade bundesweit Landwirte mit Grünen Kreuzen & Demos für Agrargifte & Glyphosat demonstrieren, gab es neue, erschreckende Studien:

Vogelsterben


"Die Fachgruppe „Vögel der Agrarlandschaft“ der Deutschen Ornithologen-Gesellschaft hat mit Unterstützung des DDA ermittelt, dass die Zahl der abnehmenden und stark abnehmenden Arten von 55 Prozent auf 68 Prozent gestiegen ist. Die Bestandsrückgänge von Rebhuhn (89 Prozent seit 1992), Kiebitz (88 Prozent seit 1992), Feldlerche (45 Prozent seit 1992) und vieler weiterer Arten halten nicht nur an, sie haben sich sogar noch beschleunigt. Als wesentliche Ursache für die Bestandsrückgänge sehen die Fachleute die fortschreitende Intensivierung der Landwirtschaft, insbesondere durch Pestizideinsatz, starke Düngung, den Verlust von Landschaftselementen wie Ackerbrachen und die Einengung der Fruchtfolgen.
Quelle: Dachverband Deutscher Avifaunisten (DDA) e.V.

Insektensterben


Der Rückgang der Insekten und Spinnen in Deutschland reicht weiter, als bislang angenommen. Seit 2009 ist etwa ein Drittel aller Arten aus Wiesen und Wäldern verschwunden. Die Auswertung ergab insgesamt: Sowohl die Zahl der Insektenarten nahm massiv ab wie auch die Biomasse – allein auf den Wiesen um mehr als zwei Drittel. Der Insektenschwund war überall dort besonders stark, wo die Wiesen von Ackerland umgeben waren. Damit weist das Forscherteam um den Ökologen Sebastian Seibold darauf hin, dass die Hauptursache in der Landwirtschaft zu finden ist.
Quelle: Studie der TU München

Lügen


Der Bauernbund bezeichnet das Insektensterben als „Agrarlüge“
Landwirte sollen ein Mitschuld am Insektensterben haben? Davon will der Bauernbund nichts wissen. Geschäftsführer Reinhard Jung spricht von der „größten Agrarlüge seit BSE“... Landwirte tragen aus Sicht des Brandenburger Bauernbunds gar keine Mitschuld am Insektensterben. „Die Behauptung des Nabu, in den letzten 25 Jahren sei die Masse der Insekten um mehr als 70 Prozent zurückgegangen, können wir nicht nachvollziehen“, sagte Bauernbund-Vorstand Thomas Kiesel. „Fest steht allerdings, dass sich auf landwirtschaftlicher Seite die Lebensbedingungen für Insekten in den letzten 25 Jahren nicht verschlechtert haben.“
Quelle: Märkische Allgemeine vom 25.3.2019








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Dieser Artikel wurde 30499 mal gelesen und am 26.4.2019 zuletzt geändert.