Diese Seite ausdrucken

Wachstumskritik & Wirtschaftskrise: Unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme

25.08.2013

Wachstumskritik & Wirtschaftskrise: Unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme


  • Unsere neue BUND-Postkarte gibt´s zum Selbstkostenpreis hier



    Den vollständigen Text zur Wachstumskritik finden Sie unter dem folgenden Beitrag!




    Eurokrise, Wirtschaftskrise & Nachhaltigkeit: Ein Debatten-Beitrag aus der Umweltbewegung



    Die sich zuspitzende Eurokrise ist auch das beherrschende Thema im Jahr 2013
    Die Berichterstattung pendelt zwischen Verharmlosung und Panikmache, und die Sorgen der Menschen nehmen zu. Die gesellschaftliche Debatte um Krisenursachen und Lösungsansätze wird (zumeist von den Verursachern der Krise) intensiv geführt, nur die Ökologiebewegung meldet sich nicht zu Wort.
    Das sollte sich ändern meint BUND-Geschäftsführer Axel Mayer.

    Mit Staatsschuldenkrise im Euroraum
    wird die massive Verschuldungskrise einiger Mitgliedstaaten der Eurozone (Griechenland, Spanien, Italien, Irland...) bezeichnet. Doch nicht nur der Euroraum ist Schulden- und Krisenland.
    Die USA stehen sozial und wirtschaftlich noch viel schlechter da als der Euroraum, auch wenn der Wirtschaftskrieg der amerikanischen Ratingagenturen gegen Europa ein anderes Bild vorgaukelt. Die USA waren zu Beginn des Jahres 2012 mit unglaublichen 15.033.867.390.294 Dollar verschuldet.

    Über Wege aus der Krise wird intensiv diskutiert.
    • Liberale und konservative Parteien setzen auf Deregulierung, Sozialabbau und Verlängerung der Lebensarbeitszeit.
    • Noch mehr Geld soll in die Rettung von maroden, nicht zu kontrollierenden Banken investiert werden.
    • Mehr soziale Gerechtigkeit und vor allem mehr Steuergerechtigkeit sind ein wichtiger und richtiger Ansatz von linken und grünen Parteien, um die Krise und das Auseinanderdriften der Gesellschaft zu verhindern.
    • Mehr Wachstum soll die Probleme lösen, sagt das Parteienspektrum von links bis rechts, und auch den GRÜNEN fällt nichts besseres ein.


    Eine der Ursachen der Krise
    war gerade das auf Schulden gebaute, teilweise zerstörerische Wachstum der letzten Jahrzehnte. Die gigantische Immobilienblase in Spanien ist dafür das beste Beispiel. Die spanische Baublase gründete in den Erwartungen der Investoren und Käufer, die Immobilienpreise würden ständig wachsen und steigen. Die Banken förderten dieses krebsartige Wachstum (das auch Spaniens Küsten zerstörte), indem sie immer weitere Kredite vergaben. In der Wachstumsphase wurde (und wird!) Kritik generell ignoriert. Mit ihrer Kreditpolitik halfen die spanischen Banken mit, die Immobilienblase aufzublähen, bis das System zusammen brach. Eine ähnliche Immobilienblase hat vor Jahrzehnten die japanische Krise ausgelöst. Doch beide Blasen sind nur Bläschen in einer globalen Endphase exponentiellen Wachstums.

    Und zukünftig soll mehr Wachstum die europäischen Probleme lösen?
    Bei einem anhaltenden Wachstum von 3% verdoppelt sich das Bruttosozialprodukt alle 23 Jahre, bei 5% sogar bereits alle 14 Jahre... Wie soll das dauerhaft gehen?(Diese Kritik ist keine Ideologie, sondern schlichte Mathematik)
    Neue Straßen, Autobahnen, Flugplätze, geplante Obsoleszenz, der Rummelplatz Nürburgring, teure, schlecht gebaute und extrem kurzlebige staatliche Bauten wie die Pinakothek der Moderne in München und die Universitätsbibliothek Freiburg als Lösung aller Probleme? Haben wir nicht jahrzehntelang mit europäischen Geldern Südeuropa mit einem unsinnig überdimensionierten Straßennetz überzogen? So sahen und sehen die Konjunkturprogramme häufig aus, und leider haben auch manche linken Beton-Politiker immer noch diesen rückwärtsgewandten Fortschrittsglauben. Dass neue Straßen, Flugplätze und staatliche Protzbauten dann auch von Schuldenstaaten mit hohen Kosten unterhalten, gepflegt und repariert werden müssen, wird von den Konjunkturprogrammpolitikern gerne übersehen.

    Konjunkturprogramm Abwrackprämie?
    Ein klassisches Beispiel für zerstörerische Konjunkturprogramme war die „Richtlinie zur Förderung des Absatzes von Personenkraftwagen" im Jahr 2009. Wer sein über 10 Jahre altes Auto verschrottet, bekam bei gleichzeitiger Anschaffung eines Neuwagens eine so genannte Umweltprämie von 2500 Euro. Hans Magnus Enzensberger gab der „Umweltprämie“ den richtigen Namen. Er schrieb: „Die Abwrackprämie ist eine Belohnung für die Vernichtung von Gebrauchsgegenständen; ihr Besitzer empfängt diese Prämie, die er als Steuerzahler entrichtet.“ Die Abwrackprämie war tatsächlich auch eine Umwelt- und Wertzerstörungsprämie, und der Begriff “Umweltprämie” war orwellsches Neusprech.

    Jetzt wird gesagt,
    die Griechen, Italiener und der Rest der Welt sollten so arbeiten und produzieren wie die Deutschen, und die ökonomischen Probleme Europas wären gelöst. Doch trotz Wirtschaftswachstum und hoher Produktivität wächst in Deutschland der staatliche Schuldenberg auch im Jahr 2012 weiter. Die deutsche Staatsverschuldung lag im August 2012 bei 2.102.726.757.072 € (2103 Milliarden). Nicht einmal Deutschland ist in der Lage, "in guten Zeiten" (in denen der private Reichtum wächst) den Schuldenberg abzutragen. Wenn alle Länder nach deutschem Vorbild Exportländer werden, brauchen wir tatsächlich Kolonien auf dem Mars, denn irgendwo müssen die Produkte schließlich hin...

    Deutschland hat im Jahr 2012 noch eine Sondersituation
    Europa ist auch darum in der Krise, weil wir alle gerne 30 Euro in der Stunde verdienen und gleichzeitig liebend gerne Produkte kaufen, die in China und Indien unter Sklavenhalterbedingungen für einen Stundenlohn von 50 Cent produziert wurden. Gier ist leider kein Privileg der Reichen, auch wenn die Gier der Reichen zerstörerischer ist... Südeuropa ist auf dem globalen Markt schon lange nicht mehr wettbewerbsfähig, und die hochwertigen Maschinen und Produkte, die Deutschland noch exportieren kann, werden in wenigen Jahren auch in Asien billiger hergestellt als bei uns. Einen gesättigten Markt mit immer neuen, kurzlebigeren und immer überflüssigeren Produkten zu überschwemmen, ist keine dauerhafte Problemlösung. In einen neoliberalen Deregulierungs- und Lohnwettkampf mit Asien einzusteigen, würde Revolten auslösen und wäre selbstmörderisch.

    Der zunehmende Niedriglohnsektor
    in Deutschland führt bereits jetzt zu sozialer Verelendung, und menschenwürdige Renten werden die Niedriglöhner nie erhalten. Soziale Gerechtigkeit liegt auch im Interesse der noch verbliebenen Mittelschicht, denn ansonsten wird alles, was noch ein wenig Geld hat, zukünftig in bewachten Ghettos wohnen und Angst haben, was der Lebensqualität nicht unbedingt dient.

    Wenn tatsächlich "der Rest Europas und die ganze Welt"
    so leben und produzieren würde wie 2/3 der Deutschen, dann wären die globalen Rohstoffreserven in wenigen Jahren erschöpft, und wer sollte die ganzen Produkte eigentlich kaufen und konsumieren? Das Versprechen vom unbegrenzten Wachstum, in dem die Gier immer schneller wächst als die Menge der produzierten Produkte, ist eine Illusion und einer der zentralen, nicht diskutierten Gründe für die global wachsende Krise.

    Auch in den aktuellen Finanzkrisen dürfen wir nicht vergessen,
    dass hundertfünfzig Jahre Industrialisierung dazu geführt haben, dass die in vielen Millionen Jahren geschaffenen Energievorräte und Rohstoffreserven der Welt zur Neige gehen. Das menschengemachte Artensterben und der Klimawandel nehmen zu und fast eine Milliarde Menschen hungern. Wir erleben und erleiden die beginnenden multiplen Krisen eines nicht nachhaltigen Raubbausystems. Die nachfolgenden Generationen werden unser Zeitalter - mit Überfluss und Hunger - eine Zeit des Raubbaus und der Barbarei nennen. Überkonsum, geplante Obsoleszenz, staatliche Protzbauten, neue Straßen und Flugplätze machen die Menschen nicht glücklicher.

    Es ist erschreckend,
    dass die Umweltbewegung die aktuellen Krisen nicht offensiver als Krisen eines generell falschen, nicht nachhaltigen, unökologischen Wirtschaftens aufzeigt und in der aktuellen Debatte still am Rande steht. Zwischen neoliberalen Deregulierungsphantasien und falschen Wachstumsträumen müssen wir einen dritten Weg globaler Nachhaltigkeit und sozialer Gerechtigkeit aufzeigen unter Berücksichtigung der Menschenrechte , wie er beispielsweise im Buch "Zukunftsfähiges Deutschland" beschrieben ist.

    • Eine konsequente, schnelle Energiewende wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung, der auch Arbeitsplätze schafft
    • Schuldenabbau, ein gerechteres Steuersystem und Schließung der Steuerschlupflöcher sind unabdingbar
    • Eine Neuordnung der Finanzmärkte und eine Finanztransaktionssteuer sind dringend erforderlich
    • Nachhaltigkeit geht nur mit sozialer Gerechtigkeit
    • Die weniger werdende Lohnarbeit (regional und global) gerechter zu verteilen ist unverzichtbar
    • Gute, sinnvolle, langlebige, reparaturfähige Produkte in Europa herzustellen und diese möglichst lange zu nutzen wäre ein richtiger Ansatz.
    • Das Buch "Zukunftsfähiges Deutschland" und die Toblacher Thesen zeigen Wege aus der Misere.


    Wenn in Europa die Menschen gegeneinander ausgespielt werden,
    um von den Ursachen und Verursachern der Krise abzulenken, wenn es heißt "Deutschland gegen Griechenland" und "Süden gegen Norden", dann muss die Umweltbewegung aufstehen und zeigen, dass sie Europa mit erkämpft hat und für Europa steht. Nicht für das Europa der Konzerne, Banken und Bürokraten, sondern für ein Europa der Menschen und der echten Nachhaltigkeit.

    Die Hintergründe der aktuellen Probleme sind Staatsverschuldung,
    Habgier, Banken- und Konzernmacht, Staatsgläubigkeit, Bürokratie, Deregulierung der Finanzmärkte und immer neue Finanzkonstrukte, Überkonsum, Wachstumswahn, soziales Unrecht (regional und global), Energie- Rohstoff- und Arbeitszeitverschwendung. Wir leben in einem System, das nur funktioniert wenn es wächst und sich damit zwangsläufig selbst zerstört. Es ist an der Zeit, dass sich die Umweltbewegung in die aktuelle Krisen-Debatte einmischt.

    Ein persönlicher Meinungsbeitrag von Axel Mayer, BUND Geschäftsführer (Freiburg), Kreisrat (Emmendingen), Vizepräsident TRAS (Basel)



    Hier könnt Ihr ein Interview von Axel in Radio Dreyeckland zu diesem Thema hören



    Aktueller Einschub: Der Club of Rome beschreibt die Folgen von unbegrenztem Wachstum


    Der vom Club of Rome im Mai 2012 veröffentlichte Report "2052" beschreibt die Folgen von westlichem Überkonsum, Verschwendungswirtschaft und unbegrenztem Wachstum:
    „Die Menschheit hat die Ressourcen der Erde ausgereizt und wir werden in einigen Fällen schon vor 2052 einen örtlichen Kollaps erleben. Der Klimawandel wird dem Bericht zufolge sogar noch drastisch zunehmen: Die Treibhausgasemissionen werden erst 2030 ihren Höhepunkt erreicht haben. Das sei zu spät, um den globalen Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen, wie es sich viele Staaten vorgenommen haben, sagte Randers. "Wir stoßen jedes Jahr zweimal so viel Treibhausgas aus wie die Wälder und Meere der Erde absorbieren können."
    "Der Meeresspiegel wird um 0,5 Meter höher sein, das Arktiseis im Sommer verschwinden und das neue Wetter wird Landwirte und Urlauber treffen", so Randers. Bis 2080 werde sich die Temperatur um 2,8 Grad erhöhen, was einen sich selbst verstärkenden Klimawandel auslösen könne.“



    Wieviel Prozent Wachstum
    hätten Sie denn gerne? Fragen Sie einen Politiker von CDU/FDP/SPD und Sie werden vermutlich keinen finden, der nicht ein langfristiges Wachstum von mehr als 5% anstrebt. Mindestens 3% Wirtschaftswachstum seien nötig, um die Arbeitslosenzahlen zu senken. Vollbeschäftigung ließe sich frühestens ab 5% jährlichem Wachstum erreichen, werden Ihnen auch viele PolitikerInnen der GRÜNEN und der Demokratischen Linken vorrechnen.

    Doch hinter solchen Aussagen,
    Wahlkampfparolen, Wirtschaftsinteressen, Wünschen und Problemlösungsansätzen stehen unhinterfragte Mythen und der alte, zerstörerische Irrglaube, unbegrenztes Wachstum sei dauerhaft möglich.

    Wachstum & Wachstumskritik

    Bei einem anhaltenden Wachstum
    von 3% verdoppelt sich das Bruttosozialprodukt alle 23 Jahre, bei 5% sogar bereits alle 14 Jahre. Und eine Menge, die exponentiell wächst, vertausendfacht sich jeweils nach der zehnfachen Verdoppelungszeit. Dauerhaftes exponentielles Wachstum einer Wirtschaft ist nicht möglich und führt zwangsläufig zur Selbstzerstörung. Als Problemlösungsansatz kann es langfristig und global nicht dienen. Durch die periodischen Kriege im Laufe der Menschheitsgeschichte wurde das bisherige Wachstum immer wieder unterbrochen. Es wäre anzustreben, die aktuellen Probleme ohne großen (und damit vermutlich letzten) Krieg in den Griff zu bekommen.

    Wachstumsbeschleunigungsgesetz


  • Wachstumsbeschleunigungsgesetz
  • Schuldenwachstumsbeschleunigungsgesetz
  • Genkartoffelwachstumsbeschleunigungsgesetz
  • Atommüllwachstumsbeschleunigungsgesetz
  • Straßenundflugverkehrwachstumsbeschleunigungsgesetz
  • Klimawandelwachstumsbeschleunigungsgesetz
  • Abstandzwischenarmundreichwachstumsbeschleunigungsgesetz
    Axel Mayer



  • Dieses neue Banner gibt´s für 20 Euro beim BUND in Freiburg


    Raubbauökonomie und Ökologie
    sind immer noch unvereinbare Gegensätze, auch wenn immer wieder fälschlicherweise und vielstimmig das Gegenteil behauptet wird.

    Immer wieder werden in der öffentlichen Debatte
    andere Länder benannt, die ein stärkeres, „vorbildhaftes“ Wachstum haben. Vor dem Jahr 1990 wurde Japan als das „große Vorbild“ dargestellt. Die boomende japanische Wirtschaft wurde idealisiert und den deutschen Arbeitnehmern sagten Medien und Politik, sie sollten sich die Japaner endlich als Vorbild nehmen. Dann platzte 1990 in Japan (als Folge exponentiellen Wachstums) die Immobilienblase, die Börse ging in den Keller und von einem Tag auf den anderen war in Deutschland das „Vorbild Japan“ kein Thema mehr. Aufgearbeitet wurde dieser Medienflopp nie. Und die Staatsverschuldung mancher Länder, die uns heute als Vorbild dienen sollen, ist für die Medien wieder kein Thema.
    Gerade die krisenverursachenden Immobilienblasen in Japan und aktuelle in Spanien sind die klassischen Beispiele für zerstörerischen Endphasen exponentiellen Wachstums, aber gelernt wurde aus diesen Krisen nichts.

    Die Weltwirtschaftskrise und Bankenkrise des vergangenen Jahrzehnts führte dazu, dass einige neoliberale Politiker, Journalisten und Wirtschaftsbosse kurzfristig "in Deckung" gingen. Nach kurzer Zeit waren sie wieder da...

    Unser Wirtschaftswachstum
    ist immer noch nicht ganz abgekoppelt von einem erhöhten Energie- und Rohstoffverbrauch. Das Ende des Öl- und Uranzeitalters ist absehbar und wird durch den Export unseres Verschwendungssystems nach China und Indien noch verstärkt.

    Deutlich wird dies u.a. durch die erkennbare Verknappung der fossilen Rohstoffe
    und damit aktuell beim Benzin- und Ölpreis. Das weltweit knapper werdende Öl und Peak Oil lösen beim abhängigen Patienten Mensch klassische Suchtsymptome aus. Statt Energie zu sparen und Alternativen zu fördern, rufen wachstumsgläubige Politiker nach einer intensiveren Öl-, Gas- und Kohleförderung.

    "Geplante Obsoleszenz": Habgierbedingt-gezielte Verkürzung der Produktlebensdauer
    Die "geplante Obsoleszenz", ist bisher ein blinder Fleck im Auge der Umweltbewegung. Wenn wir die habgierbedingt-gezielte Verkürzung der Produktlebensdauer von Zahnbürsten, Strumpfhosen, Computern, Bahnhöfen (Stuttgart 21), Gebäuden und anderen Dingen (Brustimplataten!) einfach so akzeptieren, wenn die Zyklen des Produzierens, Kaufens, Nutzens und Wegwerfens immer kürzer werden, dann brauchen wir uns über die absehbare Endlichkeit der Energie- und Rohstoffreserven und die Verlängerung der Lebensarbeitszeit nicht zu wundern. Gute, schöne, sinnvolle, reparaturfähige Produkte möglichst lange nutzen... nur so können wir die Energie- und Rohstoffwende durchsetzen... Der Abriss der Freiburger Universitätsbibliothek nach nur 33 Jahren ist ein gutes Beispiel für die Verkürzung der Produktlebensdauer im Bauwesen.

    Die Umweltbewegung in Deutschland
    hat viel erreicht. Luft und Wasser sind tatsächlich sauberer geworden und auch sonst gab es viele Erfolge. Das bedeutet aber nicht mehr und nicht weniger, als dass die weltweiten Zerstörungsprozesse hier ein wenig langsamer ablaufen als anderswo. Immer noch gehören auch wir in Deutschland zum zumeist unzufrieden gehaltenen, kleinen „reichen“ Teil der Menschheit, der aber den Großteil der Energie und Rohstoffe verschwendet und damit hauptsächlich für die weltweite Umweltverschmutzung verantwortlich ist.

    Ein Teil des bisher „unterentwickelten“ Rests der Welt
    (insbesondere China und Indien) ist gerade gerade dabei, unser zerstörerisches Modell einer Raubbauwirtschaft nachzuahmen und zu einer ernstzunehmenden industriellen Konkurrenz zu werden. Wie in Deutschland nach dem Krieg wird auf niedrige Lohnkosten und geringe Sozial- und Umweltstandarts gesetzt. Der beginnende Autoboom in diesen Ländern wird in unseren Medien immer noch unkritisch bejubelt. Die Folgen dieses Booms für Ökologie und Weltklima sind kein Thema. In China und Indien läuft zur Zeit das "spannendste ökologische Belastungsexperiment" der Menschheitsgeschichte. Und ist es den Menschen in Asien zu verdenken, dass sie unserem schlechten Beispiel nacheifern?


    "Wenn in China im Jahr 2030 auf 3 Menschen 4 Autos kämen wie heute bei uns, wären das 1,1 Milliarden Autos. Die gesamte Weltflotte liegt derzeit bei 800 Millionen. China würde dann täglich 99 Millionen Barrel Öl verbrauchen. Heute liegt die Weltproduktion bei 84 Millionen täglich. Und das lässt sich nicht wesentlich steigern. China zeigt uns eines ganz deutlich: Das westliche Modell einer ölabhängigen, autozentrierten Wegwerfgesellschaft funktioniert dort nicht. Und es funktioniert nicht für Indien, wo bald vielleicht sogar noch mehr Menschen leben und nicht für die 3 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern, die ebenfalls den amerikanischen Traum träumen."
    Lester Brown, US-Amerikaner und Präsident des Earth Policy Institute in der Arte-Doku "Die demografische Zeitbombe - 2030", ausgestrahlt am 27.03.2007


    Hundertfünfzig Jahre Industrialisierung
    haben dazu geführt, dass die in vielen Millionen Jahren geschaffenen Energievorräte und die Rohstoffreserven der Welt zur Neige gehen und wir gleichzeitig u.a. mit Atommüll Gifte produziert haben, die über eine Million Jahre sicher gelagert werden müssen. Während sich bei uns in diesen 150 Jahren zumindest einige regulierende Gegenkräfte entwickelt haben (Gewerkschaften, Umweltbewegung, etc.) um die schlimmsten Folgen des krebsartigen Wachstums für die Menschen abzumildern, wuchern die Metastasen des Industriesystems in China, Indien und den so genannten „Tigerstaaten“ ungehemmt, mit enormen Folgen für die Umwelt, die Sozialsysteme und die Menschen

    Die Prognosen des Club of Rome
    über die Grenzen des Wachstums aus dem Jahr 1972 haben sich bisher nur zum Teil erfüllt. Doch zum damaligen Zeitpunkt waren die Wachstumsgesellschaften Indiens, Chinas und Südostasiens auch noch im Embrionalzustand. Jetzt, wo diese großen Märkte für ihr Wachstum immer mehr Energie und Rohstoffe verbrauchen, zeigt sich wie richtig die Thesen des Club of Rome waren.

    Kein Wunder, dass der Atom- und Gentechniklobbyist Michael Miersch,
    der für die Industrie wirtschaftsfreundlichen neoliberalen "Ökooptimismus" verbreitet, in Zeitungen wie der Welt heftig gegen den Club of Rome und gegen Wachstumskritik wettert und diese als „Die Verdrossenheit der Satten“ bezeichnet“.

    Die Folgen unseres Handelns
    sind weltweit nicht zu übersehen. Der CO2-Gehalt der Atmosphäre nimmt zu und das Weltklima verändert sich. Die so genannte friedliche Nutzung der Kernenergie gefährdet durch Unfälle, Terrorismusbedrohung und die Weiterverbreitung von Atomwaffen unsere Zukunft. Alles Wissen um Umweltfragen verhindert nicht den massiven Raubbau an den letzten Urwäldern der Erde und am beschleunigten Artensterben. Während der überentwickelte Teil der Welt mit den Folgen von übermäßigem Konsums und Wohlstandsverwarlosung zu kämpfen hat, sterben nach einem Bericht für die UNO täglich 100 000 Menschen wegen fehlender Nahrung. Im Jahr 2004 litten 842 Millionen Menschen an chronischer Unterernährung.

    Innenweltverschmutzung
    Die größer werdende Ungleichheit zwischen den Nationen und den Menschen verstärkt die Kriminalität und ergibt einen fruchtbaren Nährboden für Fundamentalismus und Terrorismus. Zur weltweiten Umweltzerstörung kommen im Zeitalter der Globalisierung ein zunehmend ungehemmter Konsumismus, eine Gefährdung der Demokratie u.a. durch die zunehmende politische Macht der Konzerne, soziale Ungerechtigkeit und Sozialabbau. Habgier und Egoismus als gefördertes und gewünschtes Lebensmodell zerstört die Gesellschaft. Die Unwirtlichkeit der Vorstädte, Ghettobildung, vor allem aber die ungleiche Verteilung von Arbeit und Chancen führt in vielen Ländern zu sozialer Entwurzelung und Gewalt. Brennende Autos und gewalttätige Aufstände der Entwurzelten, schon lange nicht mehr nur in weit entferneten Ländern, sondern auch in Paris und Straßburg, sind deutliche Zeichen einer mit der Umweltzerstörung einhergehenden Innenweltverschmutzung. Bewachte Ghettos für verängstigte Reiche nach amerikanischem Vorbild sprechen auch nicht für eine hohe Lebensqualität im selbstgewählten Käfig. Es gibt keine Nachhaltigkeit und kein gutes Leben ohne Gerechtigkeit.

    "Der real existierende Sozialismus war immerhin so freundlich, 1989 „not with a bang, but with a whimper“ zusammenzubrechen. Es ist zu hoffen, aber keineswegs sicher, daß der Kasinokapitalismus seinen Ab- und Untergang mit ebenso viel Feingefühl und Anstand inszeniert."
    Zitat: Thomas Hoof, Manufactum Hausnachrichten, Herbst 2007


    Das Denken des größten Teils der politischen Klasse,
    der Medien und auch der Menschen beruht auf Mythen und Illusionen:

    • Unbegrenztes Wachstum sei dauerhaft möglich
    • Wir alle könnten irgendwann genau so verschwenderisch und zerstörerisch leben wie die Menschen in den USA
    • Der arme "Rest der Welt" könnte unser verschwenderisches und zerstörerisches Wohlstandsmodell übernehmen
    • ungehemmter Konsum würde glücklich und zufrieden machen


    Doch wenn unser System unbegrenzt wächst,
    wenn weiterhin weltweit Energie, Rohstoffe und gesellschaftliche Reichtümer verschwendet werden, dann stellt sich nicht die Frage, ob das System kollabieren könnte, sondern nur noch die Frage, wann dieser Crash kommt. Woher sollen Rohstoffe und Energie kommen, wenn sich der American Way of Life weltweit verbreitet? Wer soll all die Produkte kaufen, wenn unsere Produktivität sich weltweit verbreitet? Und sind die Menschen, die heute den so genannten „hohen „Lebensstandard“ haben, tatsächlich zufrieden und glücklich, oder wachsen mit zunehmendem Wohlstand nicht sogar Habgier und Unzufriedenheit?

    Wachstum, Energieverbrauch, Peak Oil und die Folgen...


    Das Wachstum im Bereich der Alternativen Energien,
    gehört zu den wenigen hoffnungsvollen Zeichen der Zeit. In den letzten Jahrzehnten haben sich die Preise für atomar-fossile Energien mehr als verdoppelt, während sie sich für erneuerbare Energien halbiert haben. Windstrom ist global die am schnellsten expandierende Energienutzung. In der EU gingen im Jahr 2005 alle zwei Monate 1000 MW neue Windenergie ans Netz. In Kilowatt (Leistung) entspricht dies einem neuen AKW Gösgen (CH), in Kilowattstunden (Produktion) wird damit ein Atomreaktor der Grösse Beznau(CH) ersetzt - und dies alle 60 Tage. Und genau dieses positive Wachstum der zukunftsfähigen Energien wird von den Anhängern der atomar-fossilen Energiegewinnung massiv bekämpft.

    Wir haben Technologien und Waffen enwickelt,
    welche die Zukunft der Menschheit bedrohen. Gleichzeitig zeigen aber manche Fortschritte, nicht nur bei Sonnen- und Windenergie, dass der technische Fortschritt dem Menschen auch nützen kann. Nicht alle Rationalisierungtechnologien schaffen Probleme. Mit der heute verfügbaren Technik, mit der Produktion von reparaturfähigen, langlebigen Produkten könnten wir, größtenteils befreit von stupiden Tätigkeiten, ein „gutes“ Leben führen. „Gut leben statt viel haben“ muss der heutigen „Ich kaufe, also bin ich“- Ideologie entgegengesetzt werden. Das bedeutet weniger bezahlte Erwerbsarbeit und die gerechtere Verteilung des durch die Rationalisierung zurückgehenden Arbeitspensums auf mehr Menschen. Weniger Arbeit und gleichzeitig mehr Lohn und Konsum wird es dann aber nicht geben. Das aktuelle Motto auch der politischen Linken: „Leute, kauft mehr kurzlebigen Scheiß, um die Wirtschaft anzukurbeln“ ist kurzsichtig und zerstörerisch.

    Es kann auch nicht angehen hohe Löhne beziehen zu wollen und gleichzeitig am liebsten billige Produkte zu kaufen, die unter Sklavenhalterbedingungen in den armen Ländern produziert wurden.

    Eine Gefährdung der Demokratie

    und eine zunehmende Einschränkung der Freiheitsrechte geht einher mit der neoliberalen Globalisierung. Mit Greenwash, Public Relations, Werbung, mit „Konsum und Spielen“ werden die Menschen unmündig gehalten. Silvio Berlusconie und Nicolas Sarkozy und das "atomare Dorf" in Japan waren nur Beispiele für die demokratiegefährdende Verbindung von Wirtschaftsmacht, Medienmacht und Politik. Kriege um Öl werden von Werbeagenturen psychologisch vorbereitet und mit Lügen begründet. Auch in Deutschland nimmt die Zahl der Volksvertreter in den Parlamenten ab und die Zahl der Industrievertreter zu. Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern sind kein Problem, wenn die entsprechenden Diktaturen wirtschaftsfreundlich sind. Großkonzerne und neoliberale Eliten und eine zunehmende Selbstzensur, häufig industrienaher Medien gefährden die Demokratie.

    Nur wenn es uns gelingt
    mit einem wesentlich verringerten Input von Energie, Rohstoffen und Arbeitszeit ein gutes Leben zu führen, könnten auch die Länder des Südens an den Reichtümern der Welt gleichberechtigt teilhaben. Ohne einen gleichberechtigten Zugang aller Menschen zu den Ressourcen der Welt, ohne Abrüstung, Demokratie und Menschenrechte gibt es keine nachhaltige Zukunft.


    Die schwierigste Zukunftsaufgabe der Umweltbewegung
    wird es sein, aufzuzeigen, dass unbegrenztes Wachstum begrenzte Systeme zerstört. "Gut leben statt viel haben" ist die Zukunftsdevise. Es gilt, eine tatsächlich nachhaltige Entwicklung einzuleiten und Wege für ein gutes, nachhaltiges Leben aufzuzeigen. Die größten Einschränkungen auf diesem Weg sind die ökonomischen Widerstände und die Tatsache, dass dieser zukunftsfähige Weg Vernunft und ein massives Umdenken voraussetzt.
    Das Beispiel der Osterinsel zeigt, wie Menschen es in der Vergangenheit geschafft haben, ihren überschaubaren Lebensraum zu entwalden, die Insel zu verwüsten und die Grundlagen für ein gutes Leben zu vernichten.
    Wir müssen aus der Geschichte lernen und die sich beschleunigenden, weltweiten Zerstörungsprozesse beenden.
    Axel Mayer




    Quelle: Radio France International
    Beitrag vom 03.06.2009

    "Décroissance"

    Verzicht und Lebensfreude


    Christine Siebert

    Politiker und Unternehmen aller Welt setzen alles aufs Wirtschaftswachstum. Die französischen Wachstumsverweigerer wollen jedoch das genaue Gegenteil: "Décroissance", Schrumpfung von allem was Stress produziert und die Umwelt kaputt macht. Für die Décroissance machen sich immer mehr französische Intellektuelle, Künstler, aber auch einfache Leute stark - doch die Mainstream-Medien berichten kaum über diese Bewegung. Dafür umso mehr die unabhängigen Zeitungen. Eine Gruppe von Lyoner Werbe-Gegnern, "Les casseurs de pub" [2] erscheint jeden Monat mit einer Auflage von über 40 000 Exemplaren.

    Redaktionssitzung am runden Esstisch mit wild gemusterter Wachstuchdecke. Das Redaktionsteam von "La décroissance, le journal de la joie de vivre" braucht für seine Lebensfreude keine Designermöbel. Für Sophie Divry, Ende Zwanzig, zählt vor allem die finanzielle und somit inhaltliche Unabhängigkeit der Zeitschrift:

    "Als ich die 'casseurs de pub', die Reklamezerstörer, also die Gründer der Zeitschrift, kennen gelernt habe, da habe ich mir gesagt: es ist also möglich, eine Zeitung ohne Werbung und ohne People-News zu machen... und davon zu leben. Wo man mir doch in der Journalistenschule immer beigebracht hat, ein kleiner diensteifriger Presse-Soldat zu sein, der auf nichts Einfluss hat, und der so gut wie möglich die ihm gestellten Aufgaben erfüllt. Aber inzwischen weiß ich: es ist möglich eine alternative Zeitschrift herauszubringen. Die Franzosen warten nur auf so etwas, denn die Ansichten, die die Mainstream-Medien verbreiten, sind immer dieselben."

    Um die 30 000 Exemplare verkauft "casseurs de pub" jeden Monat. Von den Einnahmen werden vier feste und mehrere freie Mitarbeiter bezahlt, sagt Publikationsleiter Vincent Cheynet:

    "Und dann haben wir Autoren, die unentgeltlich mitarbeiten. Zum Beispiel Jacques Testard [3], der berühmte französische Wissenschaftler, der 'Vater' des ersten 'Retortenbabys'. Der schreibt regelmäßig eine Chronik für uns. Außerdem haben wir eine ganze Reihe Helfer, die sich für die Sache engagieren. Die kommen zum Beispiel einmal im Monat hier in die Redaktion, um die Abo-Exemplare einzutüten. Das ist jedesmal ein Highlight: man tauscht sich aus, man freut sich, andere Wachstumsverweigerer zu treffen."

    Wachstumsverweigerung - ein weites Feld. "La décroissance" steht für einen ganzen Gesellschaftsentwurf, der sich auf den ersten Blick in eine Reihe "Neins" übersetzen lässt: Nein zum Wirtschaftswachstum um seiner selbst willen, Nein zur Vergeudung, Nein zur Maßlosigkeit dessen, was ein durchschnittlicher Europäer der Erde abverlangt - sprich: nein zum überproportionalen ökologischen Fußabdruck, Nein zum Konsumwahn. Noch einmal Vincent Cheynet:

    "Jeden Monat haben wir die Rubrik 'Der Ramsch, den wir diesen Monat nicht kaufen'. Heute sind ja alle Magazine voll von Kauftipps. Und wir machen das Gegenteil. Dabei versuchen wir, so oft wie möglich den Lesern das Wort zu geben. Gerade diese 'Anti-Kauf-Tipps' schicken uns oft die Leser zu - und wir machen uns eine Freude daraus, ihre Prosa zu veröffentlichen."

    Mit viel Humor nimmt "La décroissance" auch Greenwasher, also falsche Umweltschützer aller Art, auseinander, bis hin zu jenem französischen People-Magazin, das mit 600 Litern roter Farbe sein Logo auf Grönlands Eis schreibt - angeblich um sich für den Klimaschutz einzusetzen. Vincent Cheynet:

    "Außerdem haben wir die Rubrik 'Der Öko-Heuchler des Monats'. Das sind oft reiche, berühmte Leute, Fernsehstars, die die Umwelt total verschmutzen, die jedoch den einfachen Leuten Umweltlektionen erteilen."

    Viel Ironie also, aber auch gründlich recherchierte Dossiers zu politischen und Umweltthemen - und Denkansätze für eine neue Gesellschaft im Sinne der "Décroissance": universelles Basiseinkommen, radikale Arbeitszeitverkürzung, Relokalisierung der Wirtschaft. Das Magazin erinnert an frühe Vordenker wie Ivan Illich [4] und André Gorz [5] und gibt den heutigen Verfechtern das Wort: Wirtschaftswissenschaftlern, Politologen, Philosophen. Und einfachen Leuten, die schon mal anfangen, neue Ideen im eigenen Wohnzimmer umzusetzen: Schluss mit TV und Junkfood, neue Träume statt dem von Rolex und Jet Set. Es sind bevorzugt Zeitgenossen, die mitten in der Gesellschaft stehen. "Auszusteigen" sollte man sich in der heutigen Lage nicht mehr leisten, findet jedenfalls Sophie Divry:

    "Wenn ein Sarkozy mit 37 Millionen Stimmen gewählt wird - und das mit einem Programm, dessen Inhalt ist: Ich gebe euch Geld, ich liebe Geld, ich repräsentiere das Geld - da reagieren natürlich manche Ökos damit, dass sie aufs Land ziehen, ihre kleine Kommune gründen und sagen: Meine Zeitgenossen können mir egal sein, die interessieren sich ja nur für ihr Auto und für ihr Einfamilienhaus. Aber wir finden: So kann's auch nicht gehen! Wir haben ein gemeinsames Schicksal. Da sitzen sie auf dem Land und essen ihr Biogemüse und eines Tages führt eine Autobahn direkt an ihrem Garten vorbei. Oder nebenan explodiert ein Atomkraftwerk und da stellen Sie fest: Ja - ich lebe in der Welt, die mich umgibt."




    Das Versprechen vom unbegrenzten Wachstum ist nicht haltbar und beschleunigt die globale Krise



    Wachstum, Wachstumskritik, Eurokrise - Unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme

    Wachstum und Wachstumskritik - Unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme
    Information, Hintergrundinfo, Ausstellung, Material, Vortrag, Hausarbeit, Diplomarbeit, Aufsatz, Schularbeit, Referat...

    Richtig wichtig! Ihnen gefällt diese Seite? Legen Sie doch einen Link:
    <a href="http://www.bund-rvso.de/wachstumskritik.html">Wachstumskritik & Wirtschaftskrise: Unbegrenztes Wachstum zerstört begrenzte Systeme </a>

    Weitersagen
    Delicious Twitter Facebook StudiVZ

    Dieser Artikel wurde 21566 mal gelesen und am 23.6.2015 zuletzt geändert.