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Windräder, Windenergie & energetische Amortisation: Eine ökologische Erfolgsgeschichte

01.07.2015

Windräder, Windenergie & energetische Amortisation

Vorteile der Windenergienutzung aus Sicht der Bayerischen Staatsregierung, die der Windenergie ja nicht gerade sehr positiv gegenüber steht.

  • Windenergie steht als erneuerbare Ressource dauerhaft zur Verfügung
  • Kein Kohlendioxid (CO2)-Ausstoß während des Anlagenbetriebs
  • Geringer Flächenbedarf von Windenergieanlagen
  • Neben der Wasserkraft kostengünstigste Form regenerativer Stromerzeugung
  • Sehr kurze energetische Amortisationszeit (3 bis 6 Monate)
  • Windenergieanlagen produzieren ihren Strom vorwiegend im Winter, wenn der Bedarf am höchsten ist

Quelle: Bayerische Staatsregierung


Windenergie und energetische Amortisation
Eine energetische Amortisation (je nach Standort) in 3 bis 6 Monaten, wie sie die Bayerische Staatsregierung aufführt, bedeutet, dass in diesem kurzen Zeitraum die Energie "geerntet wird, die für den Bau und für die Produktion von Türmen, Getrieben und Flügeln gebraucht wurde. Danach erzeugt das Windrad einfach "Netto-Strom".

Auch das Umweltbundesamt schreibt:
"Windenergieanlagen haben sich bereits nach etwa drei bis sieben Monaten energetisch amortisiert. Das heißt, nach dieser Zeit hat die Anlage so viel Energie produziert wie für Herstellung, Betrieb und Entsorgung aufgewendet werden muss. Dies ist im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien sehr kurz. Konventionelle Energieerzeugungsanlagen amortisieren sich dagegen nie energetisch. Denn es muss im Betrieb immer mehr Energie in Form von Brennstoffen eingesetzt werden, als man an Nutzenergie erhält"

Bei www.ingenieur.de finden sich die folgenden Aussagen:

"Windenergieanlagen punkten mit schnellen energetischen Rücklaufzeiten, das ist ein inzwischen anerkannter Fakt. Für deren Bau wird schließlich nur einmal Energie aufgewendet und im Betrieb kommen sie im Gegensatz zu fossilen Kraftwerken ohne Brennstoffe aus.

Windkraftanlagen amortisieren sich energetisch nach drei bis sieben Monaten

Lebenszyklusanalysen ergeben eine energetische Amortisation von drei bis sieben Monaten. Danach produzieren sie über die restliche Lebensdauer ein Vielfaches der eingesetzten Energie. Dieser Wert wird durch einen sogenannten Erntefaktor angegeben. Trotz des höheren Materialaufwandes dauert der Ausgleich ökologischer Schulden für Offshore-Windkraftanlagen nur geringfügig länger als für Windräder an Land."


Windräder lassen sich problemlos demontieren


Sie verursachen im Gegensatz zur Atomkraft auch keinen Kinderkrebs und keine Unfälle bei denen hundertausende von Menschen gefährdet werden. Windräder müssen im Gegensatz zum Atommüll nicht über eine Million Jahre endgelagert werden und verursachen auch keinen Klimawandel wie dies bei der Nutzung fossiler Energien geschieht. Die Wertschöpfung bleibt im Land und fließt nicht an Ölscheichs die den Islamischen Staat unterstützen. Die Nutzung der Windenergie ist ein Teilstück einer umweltfreundlichen, nachhaltigen Energieversorgung. Bei der Diskussion um Ästhetik und Landschaftsschutz sollten diese wichtigen Argumente mit einfließen.







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Dieser Artikel wurde 3935 mal gelesen und am 28.2.2017 zuletzt geändert.